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Alt 08.04.2019, 09:29   #81
miata
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Standard AW: Alte Uni40 auf brushless umbauen

Hallo zusammen,

da mein Champion nach neuen Kugellagern am Heckabtrieb "kreischte", durfte derweil die Uni mal wieder zwischen meine Hände.
Hab mich nun doch testweise auf 3 TS Servos eingelassen. Und siehe da, die schaffens tatsächlich von der Kraft her ganz gut - am Paddelkopf. Aber bei FB würde ich da schon etwas skeptischer sein, aber Versuch macht ja kluch...

Nundenn, hier seht ihr den Umbau. (btw: Das Schaumstoff in der Mitte ist fürn Akku). Das Heckservo kommt dann natürlich auch demnächst noch nach hinten. Dann ist vorne leer und ich könnte theoretisch den ganzen Vorbau entfernen und mit seitlich zwei Platten eine Abstützung zur Vorderkufe bauen. Wäre sicher schick für einen Rumpfeinbau.... na mal sehen.

Gestern geflogen, tut also alles wies soll. ABER....
Mir fehlt eben immernoch PITCH. Komme jetzt mit dem Umbau auf geschätzt ca -4/-5, also schon bissl mehr als vorher. Aber ist mir einfach noch zu wenig. Mein Champion schafft um die -6, was mir grade so reicht für meine momentanen Kapriolen
Naja, wenn da am Paddelkopf nicht mehr rauszukitzeln ist, werd ich wohl gezwungenermaßen doch noch auf FB gehen müssen...
Ich überlege nur ob Vario da nicht was hat für mehr Pitch..? Aber ne längere HRW mag ich dann auch nicht verbauen. Konnte Heim und Konsorten damals nicht auch Rückenflug?
Jemand vielleicht doch noch ne Idee?
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Alt 08.04.2019, 10:38   #82
martin_fuerst
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Zitat:
Zitat von miata Beitrag anzeigen
Mir fehlt eben immernoch PITCH.
Das könntest du noch mit anderen Bell/Hiller Mischhebeln verbessern.
(Vario Mischhebel-Set - 78/40)
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miata (08.04.2019)
Alt 10.07.2019, 12:00   #83
miata
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UNI40 wird zum Starranger

Hallo zusammen,
heute habe ich Lust und Zeit euch mal weiter zu berichten, was denn nun aus der ursprünglichen Uni40 denn eigentlich geworden ist, die mir zwischenzeitlich sehr ans Herz gewachsen ist. Vor allem für mich ein absolut spannendes Projekt. Manch einer konnte ihn ja schon auf dem Oldie Treffen im wunderschönen Oberriet sehen.

Nochmal (auch rückblickend) wie denn der Werdegang bisher war:
1. Uni40 ganz ursprünglich und als Verbrenner.
2. Uni40 Umbau auf Elektro
3. Uni 40 auf Uni60 gestretcht (größere Rotorblätter, längeres Heck)
4. Uni 60 (als Besenstiel) flog so nun längere Zeit ganz hervorragend
5. Uni 60 Umbau in Starranger

So, und letzteres inkl aktuellem Setup will ich euch nun mal genauer zeigen.

Zuerst mal warum Starranger?
1. Als ausschließlich Verbrenner Oldie Flieger reizte mich natürlich nun auch mal ein E-Heli vor allem mit Rumpf.
2. Starranger ist bekanntlich schön leicht
3. Starranger war eh mein Favorit bzw für mich einer der schönsten Helis, zudem auch Traum meiner Kindheit.

Nun abermals , da erstmal abschließend, zu den verbauten Komponenten, und warum:
Meine "Bedingungen" waren ja: Was geht mit günstig und in leicht.

Vorweg, wg "günstig" bitte ich um Nachsicht und hoffe keine Diskussion zu entfachen. War auch eher als Experiment gedacht. Zudem hab ichs leider nicht so üppig, versuche a trotzdem Modellbau zu betreiben. Natürlich muß daher eben auch auf manches verzichten, zb Telemetrie usw. Rustikaleres Fliegen eben. Man bedenke aber auch, dass mit guten Komponenten sicher noch mehr Effizienz rauszuholen ist.

⦁ 600er Motor 1220KV 37Eur
⦁ 150A Regler 60Eur (der ursprüngliche 80A war nach dem Stretchen dann doch etwas knapp)
⦁ 15er Ritzel
⦁ 6S 5000mAh
⦁ Standart 4041 Servos, 401 Gyro, 3-Punkt TS-Anlenkung
⦁ Original HEIM/Uni Mechanik

Damit die Uni in den Starranger reingeht, brauchts natürlich was? Genau, die Vario-Seitenteile der Hängemachanik. Und wieder fügt sich im Bastelkeller das Schicksal, die Teile warteten hier schon seit den 90ern auf ihr Comeback.

Die 2mm Heckwellenlagerung im Bowdenzugrohr war mir etwas suspekt, da dies damals an mir vorbei ging. Kannte nur das mitm Teflonschlauch. Aber die Angst wurde mir ja genommen, siehe anderer Thread.

Und was gehört an einen echten Starranger? Natürlich der Originale Heim-Kopf.
Die Uni hatte ja einen sehr schönen, sogar mit Drucklagern. Aber ich wollte explizit alles Heim, auch wenn da ohne Drucklager. Vorweg, der tut genauso tadellos.

Mechanik: Ansonsten alles Original Heim. Auch das Innenzahnrad. Wenn ich noch mehr Pitch progge als benötigt, merkt man dann dass der Motor zu kämpfen hat, und geht minimalst in die Knie. Das ist ganz exakt das was ich wollte! Da wird die Mechanik auch definitiv nicht überlastet. Motor bleibt aber dabei immer noch gut anfassbar warm.
Hierzu möchte ich aber auch nochmal unseren Heim/Graupner Guru (den ich btw hier sehr vermisse) zitieren:
"...geschmiert mit dem schwarzen, graphithaltigen Molykote-Fett aus dem Kfz-Bereich.....Jedenfalls habe ich mit den so geschmierten Kunststoffzahnrädern selbst 11kg schweren Kamerahelis mit 12ccm Webra ABC problemlos geflogen, ohne dass es dazu Metallzahnkränze gebraucht hätte. "
Ich habs mit diesem Dryfluid geschmiert. Tut an meinen Leichtgewicht auch.

Stecker =XT90 Antiblitz. Hier mal meinen Respekt an alle heutigen E-Flieger! Das zu löten ist ja ne Kunst für sich. Bin fast verzweifelt. Am Ende und aus Frust dann ich wieder mit der "Mc Giver-Methode": Am Gasbrenner ne lange Schraube befestigt, so umgebogen dass die Flamme kurz hinter den Schraubenkopf trifft, und mit dem Kopf dann gelötet. So funktionierte es zumindest mal für die ersten Lötungen einigermaßen. Aber da muß wohl mal was "Gscheites" her...

Retundante Spannungsversorgung: Da ich leider erst nen Crash brauchte um auch die Tücken der Neuzeit-Technik kennen zu lernen, war mir das natürlich wichtig. Aber auch hier wollte ich meinen eigenen Weg gehen, und investierte lieber paar Gramm mehr, dafür kostengünstig und super save:
4 Zeller Eneloop zusätzlich und per Original-"on/off" Schalter dazu geschaltet. Vermutlich könnte das BEC im Regler das ab, aber ich hab trotzdem ne 5A Diode in die BEC Leitung gehängt. Auch wenns zb den "Buffer" usw gibt, ich bin bisher absolut zufrieden mit dieser Lösung.

Pitch: Ich hab am Mischhebel die Stange von der TS näher an den Drehpunkt versetzt. Brachte bisshen was an Pitch, natürlich auch mehr Agilität. Beim Schweben etwas "zappeliger", aber völlig problemlos. Ob ichs so lasse muß ich noch sehen.

So, wie macht sich das Ganze dann in der Luft?
Abfluggewicht komplett ca 4,3kg, jetzt mit Retundanz-Batterie + neuen 6qmm Regler Kabel grob 4,7kg.
Flugzeit (erst 50% Kunstflug, dann 50% Rundflug/Schweben) um die 11min. Hatte aber auch schon 13min geschafft. Abregelschwelle bewußt auf 3,7V/Zelle (Lastfrei).
Leistung: Ziemlich exakt wie mitm Verbrenner, definitiv aber nicht weniger, evtl eher nen Hauch mehr. Drehzahlen glaube so bis grob 1600-1700 machbar, hier aber Regleröffnung über 90%. Das ist nicht optimal, aber flugtechnisch sehe ich bisher keine Einschränkungen, ist exakt wie Verbrenner zu bewegen. Anderes Ritzel will ich gar nicht, da ich sonst womöglich den Motor mehr belaste. Das passt alles für mich zumindest ganz hervorragend.

Mein Fazit: Es geht also überraschenderweise tatsächlich auch günstig (natürlich mit Abstrichen im Komfort). Ich bin verliebt .
Interessant ist, dass trotzdem der Verbrenner-Heli in Sachen Spontanität bei mir die Nase vorne hat (mit meinen Lademöglichkeiten wohlgemerkt). Dafür kann ich mit "E" "überall" hin und bin zeitlich unbegrenzt. Egal wie, hübsch isser und fliegt schön
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Schlüter Champion - mehr als nur ein Heli
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47110815 (10.07.2019), Aussenläufer (10.07.2019), Dieter (10.07.2019), echo.zulu (10.07.2019), heliroland 66 (10.07.2019)
Alt 07.06.2020, 08:52   #84
OhOh63
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Zitat:
Zitat von Meinrad Beitrag anzeigen
Ich habe auch einen Jet Ranger von Graupner vom 61er Verbrenner auf E-Antrieb umgebaut.
Pyro 700-52
10S/5000-Akku
FBL-Kopf aus alten Beständen, der Original kann wie beim mini umgerüstet werden.
Kopfdrehzahl 1800 U/min
Kann kompletten klassischen Kunstflug, besser als der Verbrenner. Da waren 1800 und 12° Pitch Utopie. Schon traumhaft waren 1700 und 10°.
Gewicht mit Akku: knapp über 5 kg, alles, was an Verbrenner erinnerte, kam raus.
Mit 6s würde ich den nicht fliegen wollen, wäre mir zu schlapp.


Meinrad
Ich les grad mit grossem Interesse mit.
Deine Informationen sind Spitze.
Bin grad dabei mir die Komponenten für den Umbau des Star Rangers zusammen zu suchen.
Hätte gerne wieder einen. Als Erinnerung an die "gute alte Zeit".
Gedacht hatte ich eigentlich 6S.
Du schreibst dass das Dir das zu schlapp ist.
Wenn ich da an den Motor meines Trex 550 L denke, der hat doch zb. mehr Leistung als wir damals mit den 10ern jemals hatten.
Mir schwebt grossräumiges, sportliches Fliegen mit "schönen" Kunstflug vor. Aber auch scalelike.
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Alt 07.06.2020, 11:33   #85
Meinrad
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Standard AW: Alte Uni40 auf brushless umbauen

Der Star Ranger war damals der ultimative Kunstflug-Hubschrauber!!

Vielleicht ein wenig Theorie, auch wenns heutzutage generell so bezeichnet wird. Ein E-Motor HAT keine Leistung, sondern kann eine bestimmte Leistung aufnehmen. Was dann an der Welle wirklich rauskommt, hängt von vielen Faktoren ab.

Die Frage ist einfach, was willst Du als Leistungsfähigkeit haben. Bei mir sind es bei Vollpitch-Vorwärtsfahrt und 10s max. 70 A (ungefähr). Rechen wir einfach: 38 V mal 70A sind 2,66 kW Aufnahmeleistung. Diese 70 A bringen auch einfach Akkus. Bei 6s sieht das so aus: 22,8 V, gewünscht 2660 Watt brauchen 116,6 A. Dabei ist der schlechtere Wirkungsgrad des höheren Stroms nicht berücksichtigt. Und der des höher belasteten Motors natürlich auch nicht. Auch der 6s-Akku muß dann von der besseren Sorte sein. Da muß man halt selbst entscheiden, was man will.
Ich habe den ersten Weg genommen, die Komponenten waren vorhanden, als Regler reicht der einfache Jive 80 HV. So macht der klassische Kunstflug enormen Spaß, von der Leistung konnte man früher nur träumen.

Wie sich 6s da verhält, kann ich nur vermuten, ich persönlich bevorzuge immer etwas Leistungsüberhang, schont die Komponenten und"drosseln" kann man immer noch.


Meinrad

Geändert von Meinrad (07.06.2020 um 11:36 Uhr)
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M@ttis (07.06.2020)
Alt 07.06.2020, 14:14   #86
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Zitat:
Zitat von Meinrad Beitrag anzeigen
Der Star Ranger war damals der ultimative Kunstflug-Hubschrauber!!

Vielleicht ein wenig Theorie, auch wenns heutzutage generell so bezeichnet wird. Ein E-Motor HAT keine Leistung, sondern kann eine bestimmte Leistung aufnehmen. Was dann an der Welle wirklich rauskommt, hängt von vielen Faktoren ab.

Die Frage ist einfach, was willst Du als Leistungsfähigkeit haben. Bei mir sind es bei Vollpitch-Vorwärtsfahrt und 10s max. 70 A (ungefähr). Rechen wir einfach: 38 V mal 70A sind 2,66 kW Aufnahmeleistung. Diese 70 A bringen auch einfach Akkus. Bei 6s sieht das so aus: 22,8 V, gewünscht 2660 Watt brauchen 116,6 A. Dabei ist der schlechtere Wirkungsgrad des höheren Stroms nicht berücksichtigt. Und der des höher belasteten Motors natürlich auch nicht. Auch der 6s-Akku muß dann von der besseren Sorte sein. Da muß man halt selbst entscheiden, was man will.
Ich habe den ersten Weg genommen, die Komponenten waren vorhanden, als Regler reicht der einfache Jive 80 HV. So macht der klassische Kunstflug enormen Spaß, von der Leistung konnte man früher nur träumen.

Wie sich 6s da verhält, kann ich nur vermuten, ich persönlich bevorzuge immer etwas Leistungsüberhang, schont die Komponenten und"drosseln" kann man immer noch.


Meinrad
Hi Meinrad,
danke für die Ausführung.
So habe ich gar nicht gerechnet, obwohl es logisch ist.
Ich habe einfach so gedacht: der Align 730MX hat ca 2,4 kw Leistung. Den fliege ich im Trex550L. Gedacht ist das für 3D. Was ich vorhabe ist davon weit entfernt und müsste reichen.
In der meisten Zeit liegt der Verbrauch zwischen 20 und 40 A. Mit Spitzen von 80 oder 120 A.
Das bedeutet doch dass ich weitestgehend nur zwischen 500 und 1000 Watt durch die Gegend fliege. Weit von der Leistungsfähigkeit des Motors entfernt.
Klar, wenn der Hobel etwas schwerer wird, sagen wir so ca. 5 kg, wird es vielleicht 30% mehr werden.
Für mich war die Rechnung immer so:
Mehr Spannung bei gleicher Leistung ermöglicht weniger Strom. Bei gleicher Akkukapazität also längere Flugzeit.


Schöne Grüsse
Friedhelm
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Alt 07.06.2020, 14:41   #87
Meinrad
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Zitat:
Mehr Spannung bei gleicher Leistung ermöglicht weniger Strom. Bei gleicher Akkukapazität also längere Flugzeit.
Das ist genau das, was ich Dir ausgerechnet habe. Wobei wichtig ist, bei gleiche Leistung.Und nicht vergessen, höhere Ströme bedeuten schlechteren Wirkungsgrad.
Deine Leistungberechnung ist nicht falsch, allerdings ziehe ich einen anderen Schluss daraus. Mal wieder einfach mit dem Auto verglichen. Im Stadtverkehr brauchts vielleicht 30 bis 40 PS um mitzuschwimmen. Also würden insgesamt vielleicht 50 bis 60 PS reichen. Aber was hat Dein Auto?

Ich denke, die Entscheidung liegt einzig bei Dir. Meine Vorstellung von Flugleistung scheint etwas anders zu sein als Deine, daher kann ich Dir nicht direkt raten. Wenn die Komponenten da sind, einfach mal ausprobieren. Wenn Du alles neu kaufen musst, wäre intensiveres Nachrechnen sinnvoll.

Meinrad

Geändert von Meinrad (07.06.2020 um 14:49 Uhr)
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Alt 07.06.2020, 14:45   #88
OhOh63
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Zitat:
Zitat von Meinrad Beitrag anzeigen
Das ist genau das, was ich Dir ausgerechnet habe. Wobei wichtig ist, bei gleiche Leistung.Und nicht vergessen, höhere Ströme bedeuten schlechteren Wirkungsgrad.

Ich denke, die Entscheidung liegt einzig bei Dir. Meine Vorstellung von Flugleistung scheint etwas anders zu sein als Deine, daher kann ich Dir nicht direkt raten. Wenn die Komponenten da sind, einfach mal ausprobieren. Wenn Du alles neu kaufen musst, wäre intensiveres Nachrechnen sinnvoll.

Meinrad
Ja, muss ich. Daher recherchiere ich intensiv. Nur Akkus habe ich reichlich. 6s
Für mich ist die rechnerei neu.
Fängt ja beim Getriebe schon an.
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Alt 07.06.2020, 15:15   #89
Meinrad
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Die Getriebeberechnung ist einfacher als oftmals gelesen.
In Deinem Fall: gewünschte Drehzahl ca. 1700, Motor müsste 930 kv haben, 6s Akku.

Meine persönliche Drehzahlberechnung: Zellspannung (3,7 V) x Zellen x kv« ÷ Übersetzung minus 10% ergibt eine mittlere Drehzahl, die etwa +/- 200 U/min verstellt werden kann. Hängt ein bisschen vom Regler ab.

Ich nehme als Durchschnittsspannung 3,7 V pro Zelle x 6 sind 22,20 V, mal 930 kv sind 20.646. Mit einem 20 Z Motorritzel hast Du eine Übersetzung von 10,8, ergibt ca. 1720 U/min, also von ca. 1400 bis ca 1800 über den Regler einstellbar.
Ich experimentiere viel mit Motoren und Übersetzungen, damit komme ich immer zurecht.

Meinrad
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