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Alt 23.09.2017, 21:22   #1
easter43
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Es ist anderthalb Jahre her, seit ich der Kommune versprochen habe, über mein künftiges Projekt zu berichten. Eine lange Zeit. Nicht dass ich in diesen Monaten das Heli-Hobby vergessen hätte. Nein, ich habe hier im Forum spontan mitgelesen und auch ab und zu einen Minikommentar abgegeben. Auch ein paar „Danke“ bin ich losgeworden. Auch was das Fliegen betrifft, habe ich meine beiden Eigenbauten mit Direktantrieb regelmäßig in der Luft gehabt, bin also im Training (siehe auch SCHWEIZER 300C RC SCALE MODEL HELICOPTER WITH DIRECT DRIVE / Treffpunkt Modellbau Paaren 2016 - YouTube ) Nur zum Bau eines neuen Helis hat die Zeit eben nicht gereicht.

Und das als frischgebackener Ruheständler? Na ja – es war eben so. Mein zweites Hobby ist stärker gewesen: Ich habe meinem Bedürfnis nachgegeben, ein zweites Buch über den Automobilrennsport im Osten Deutschlands zu schreiben, welches nach einjähriger Arbeit am Jahresende 2016 erschienen ist (siehe unten).

Nun sind Kopf und Hände wieder freier, und ich möchte endlich mein Projekt EC135 mit Fenestron und Direktantrieb beginnen. Dabei bin ich besonders gespannt, ob sich meine in der Agusta erprobte Hängemechanik auch für einen Fenestron eignet.

Hier könnt Ihr Euch nochmal erinnern: Baubericht 450er Agusta A109 mit Direktantrieb - YouTube und Die nächste Agusta - aber wieder anders - Seite 11 - RC-Heli Community.

Die wichtigsten Teile und Komponenten liegen eigentlich schon sehr lange bei mir rum, in den letzten Monaten habe ich Stück für Stück noch Fehlendes beschafft und einige Vorarbeiten abgeschlossen. An dieser Stelle möchte ich vorab Michael (goemichel) schon mal herzlich danken, der mir bei der Beschaffung der raren Fenestron-Teile eine wirkliche Hilfe war.

So, nun soll das Tuch gelüftet werden: Mein Traum-Heli soll die Hermes-EC135 werden.

Das Modell soll mit meiner selbst konstruierten Hängemechanik für Direktantrieb zum Fliegen gebracht werden. Ein Vierblatt-Hauptrotor soll den Heli vorbildgetreu linksdrehend zum Abheben bringen und ein funktionsfähiger Fenestron soll das Drehmoment ausgleichen. Durch den seitenverkehrten Einbau des Rush-Fenestrons sollen wie bei dem originalen Vorbild dessen Rotorblätter rechtsseitig laufen. Die vorbildnahe Beleuchtung ist selbstverständlich auch geplant.

Das Projekt soll ein SemiScaler werden, wobei ich die Latte ähnlich hoch hängen werde, wie bei meiner Agusta A109. Während ich aber damals den Baubericht im Nachhinein veröffentlicht habe, soll es diesmal (fast) in Echtzeit geschehen. Und ich freue mich auch schon auf Eure Reaktionen und Tipps.

Ich kann also heute noch nicht sagen, ob ich die Hermes-EC jemals zum Fliegen bringe. Theoretisch bin ich mir sehr sicher – aber wer weiß, wo die Fallen liegen?! Also – lassen wir uns alle überraschen, ich bin optimistisch.

Nun hab ich´s Euch hoffentlich etwas spannend gemacht und lasse Euch bis morgen in Ruhe.
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Hendrik

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Alt 23.09.2017, 21:29   #2
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Neugierig ich bin!

Roland
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easter43 (24.09.2017)
Alt 23.09.2017, 21:36   #3
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Liebe Grüße
Thomas
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easter43 (24.09.2017)
Alt 24.09.2017, 01:32   #4
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Und ich erst...
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Gruß Michael
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easter43 (24.09.2017)
Alt 24.09.2017, 09:40   #5
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Bleibe dabei
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Gruß Claudio
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easter43 (24.09.2017)
Alt 24.09.2017, 18:44   #6
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Also richtig geht´s heute auch noch nicht los.

Seit fast zehn Monaten liegt eine fertig gedrehte Zahnriemenscheibe auf meinem Arbeitstisch. So lange spukt ja auch das EC135-Projekt in meinem Kopf und bekommt dabei immer klarere Konturen.

Also kurz dazu meine Vor-Überlegungen:
Aus den verschiedensten Veröffentlichungen über Fenestron-Antriebe in der 450er Größe wird übereinstimmend eine Mindest-Drehzahl von ca. 15.000 RPM als Voraussetzung genannt.

Direktantrieb heißt: Der Motor ist direkt auf der Hauptrotorwelle befestigt, sie ist am rotierenden Teil des Motors mit drei Klemmschrauben verspannt. Der Heckrotor wird mittels des Zahnriemens ebenfalls direkt von der Hauptrotorwelle angetrieben. Ein Getriebe gibt es nicht, damit auch kein Herauf- oder Herunterritzeln. Da ich auch beim neuen Projekt auf den bewährten 250er HIMEX-Motor des Multiplex-Funcopters aufbauen möchte, habe ich also außer der Wahl einer entsprechenden Antriebsriemenscheibe keine Möglichkeit, die Drehzahl des Heckrotors entscheidend zu variieren. Der HIMEX dreht mit einem 4S-Akku bei ca. 70% Regleröffnung etwa 2.200 RPM, bei 75% etwa 2.400 RPM – also in optimaler Drehzahl für einen 450er Heli.

Da meine beiden anderen DA-Helis dem entsprechend in diesem Drehzahlbereich unterwegs sind, setze ich diese Drehzahl auch für die neue EC135 voraus. Um aber an deren Heck mindestens 15.000 RPM zu erreichen, brauche ich diesmal ein Übersetzungsverhältnis von ca. 1:7. Da der Rush-Fenestron ein Zahnriemenrad mit 10 Zähnen aufweist, sollte meine Antriebsscheibe an der Hauptrotorwelle dann also mindestens 70 Zähne haben.

Es war gar nicht so einfach, eine solche Scheibe zu finden. Fündig wurde ich bei der Fa. Bönisch (Antriebselemente Bönisch) . Die hatte eine Alu-Zahnriemenscheibe mit 72 Zähnen (MXL) im Sortiment, das war aber auch gleich die größte. Das Schöne dabei: ohne das für diese Größe übliche 6mm-Mittelloch. Deren Scheiben haben überhaupt keine Wellenöffnung, sondern nur beidseitig angedrehte Körnungen exakt im Mittelpunkt. Somit kann man das Loch in der gewünschten Größe selbst einbringen, in meinem Fall 5mm. Damit habe ich das unbeliebte Ausbuchsen gespart. So habe ich schon vor einigen Monaten je zwei 72er und 60er Scheiben (für die Agusta) besorgt und mich ans Bearbeiten gemacht.

Da mein Werkzeugpark fast durchweg aus kleinem Handwerkzeugen besteht, der allein durch einen Dremel und eine Ständerbohrmaschine ergänzt wird, habe ich dazu gern Hilfe angenommen.

Diese bestand in einer kleinen mechanischen Drehbank, die mir mein Nachbar zum Arbeiten zur Verfügung stellte. So habe ich die Scheiben als erstes mit einem Mittelloch für eine 5mm-Welle versehen. 4,5 mm wurden an der Drehbank gebohrt, die weiteren Zehntel vorsichtig mit der Reibahle erweitert. Dabei wurde die Drehbankspindel mit der Hand gedreht, bis die Rotorwelle saugend passte. Dann wurden Vorder- und Rückseite der Riemenräder auf ca. 6mm Breite heruntergedreht, der Innenteil aus Gewichtsgründen weiter verjüngt und mit Bohrungen versehen. Wichtig war ein verbleibender Sockel, in den später drei 1,6mm-Löchern gebohrt wurden. Darin wurde per Hand je ein 2mm-Gewinde geschnitten, das für die Madenklemmschrauben dienen sollte.

Schließlich habe ich mit Hilfe von Zirkel, kleiner Blechschere und Schleifpapier noch aus Alublech eine dünne Bordscheibe angefertigt und angeklebt, die vor allem bei der Riemen-Montage hilfreich sein sollte.

Diese Zahnriemenscheibe ist faktisch das Schlüsselteil zum Funktionieren des neuen Projektes. Reicht die Drehzahl, könnte es funktionieren. Wenn nicht - ???

Nach einem Dreivierteljahr auf meinem Arbeitstisch ist nun diese Zeit vorbei und die Scheibe wird in den nächsten Tagen nun endlich eine Funktion bekommen.
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Alt 24.09.2017, 19:05   #7
heliroland 66
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Wow, und das mit "nur" kleinem Werkzeugpark!
Wahnsinn!!!!!!!

Roland
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Alt 25.09.2017, 09:41   #8
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Hallo Hendrik,

Tolles Projekt ;-)
Bin durch Zufall auf den "Goblin Mini Comet" gestossen. Evtl kannst du paar Teile hievon verwenden. Hätte da einige Teilchen gesehen, welche perfekt passen werden
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easter43 (25.09.2017)
Alt 25.09.2017, 21:49   #9
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... Danke für den Tipp.

Ich habe mich schon geraume Zeit mit dem Goblin-Fireball beschäftigt und in entsprechenden Foren mitgelesen.
Toll, dass die Industrie nun endlich mal an einen Direktantrieb denkt. Den Fireball habe ich schon ins Auge gefaßt, bei mir liegt noch ein alter E-Sky-Rumpf in 400er Größe rum.

Für das aktuelle EC-Projekt wäre höchstens der Motor interessant, dazu die Kupplung für eine 5mm-Hauptrotorwelle. Der Goblin-Motor ist jedoch für 3.500 bis etwa 6.000 RPM ausgelegt. Das ist zu schnell für meinen Scaler, zumal einige Besitzer klagen, dass der Motor in den niedrigen Drehzahlen das Drehmoment fehlen würde.

Also - ich mach mal wie geplant weiter, obwohl ich leider immer noch beim Vorgeplänkel bin.

Vor etlichen Tagen habe ich alle bisher besorgten Teile und Komponenten zusammengesucht und begutachtet.
Ein gebrauchter, schon mal begonnener Rumpf von Heli-Artist, dazu zwei funktionsfähige Rush-Fenestrons, Motor, Regler, Servos, Stabi, Empfänger und meine große Grabbelkiste stehen zur Verfügung.

Nach den guten Erfahrungen mit meiner Agusta steht wie gesagt fest, meine selbst konstruierte Hängemechanik weiter zu entwickeln und für die EC135 einzusetzen. Schon lange habe ich mir Gedanken über die Baureihenfolge gemacht und habe folgende Schritte vor:

Als erstes wird eine neue Hängemechanik auf der Basis von Zeichnungen und Erfahrungswerten gebaut. Die Besonderheit und Kompliziertheit besteht darin, dass diese im Original-Rumpf erprobt werden muss. Erstens ist sie sowieso allein nicht flugfähig und außerdem ist der Rush-Fenestron nicht über ein Heckrohr mit dem Chassis verbunden, der Riemen läuft frei im Ausleger. Deshalb wird der Testflug des rohen Rumpfes mit eingebauter Mechanik zum entscheidenden Kriterium für den Weiterbau werden.

Sollte der Erstflug erfolgreich sein, wird dann alles wieder demontiert und es beginnt der Scale-Ausbau des Rumpfes. Es folgen dann Beleuchtung und etliche Details. Danach gibt’s dann irgendwann die zweite Auferstehung.

Das zur Theorie. In der Praxis habe ich am Wochenende gleich gegen meinen eigenen Bauplan verstoßen.

Mir hatte noch 6mm-Alurohr für das Hermes-Landegestell gefehlt und ich habe am Samstag welches im Baumarkt gekauft. Beim Beäugen und Probieren übermannte mich sofort der Bastlertrieb. Im Nu stand ich mit der Eisensäge am Schraubstock und es war auch schon mit Sägen und Biegen losgegangen. Da die sehr engen Biegungen nicht möglich sind, kam für die engen Rundungen abends gleich noch Zwei-Komponenten-Knetmasse zum Einsatz, und gestern Morgen lagen die Gestellteile auf dem Arbeitstisch.
Gleich Maßband, Stift und Dremel raus und schnell waren nach dem Entfernen aller Bodenspanten (die ich für eine Hängemechanik nicht brauche) auch die dafür vorgesehenen Nuten in den Rumpfboden gefräst. Das Landegestell wird später natürlich nochmal gespachtelt und geschliffen.

Heute Abend habe ich dann noch U-förmige Aluspanten angefertigt und diese erst einmal von innen eingeklebt. Später werden sie noch fest eingeharzt - und natürlich die aus Versehen in den Rumpf gefrästen Löcher wieder laminiert. Mit passgenau gebohrten 2mm-Löchern ließ sich das typische Hermes-Kufengestell ohne Probleme montieren. Nun steht die EC schon mal auf ihren unverwechselbar schönen Beinen.
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Hendrik

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Geändert von easter43 (25.09.2017 um 21:53 Uhr)
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andre77 (19.11.2017), der_dreamdancer (26.09.2017), fassla (25.09.2017), goemichel (25.09.2017), Grisu_Spittal (26.09.2017), Harald 365 (26.09.2017), heliroland 66 (25.09.2017), klarisatec (26.09.2017), Led (28.09.2017), womi (26.09.2017)
Alt 26.09.2017, 17:33   #10
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So, heute ging es nun endlich an den Bau der Hängemechanik.

Die Zeichnungen dazu liegen auch schon länger in der Schublade. Ich hatte die Agusta-Mechanik nochmal vermessen und einige Veränderungen vorgenommen. Wer Lust hat zum Nachbauen, kann die Zeichnungen gern dazu verwenden.

Die ersten Schritte dazu gehen eigentlich recht schnell, da sich Karbonplatten recht gut bearbeiten lassen. CNC oder Fräse wären jetzt schön – hab ich leider nicht. Meine Hauptwerkzeuge sind wie immer Dremel, Bohrmaschine und Schlüsselfeile. Bitte beachten: Schwarzer Feinstaub, unbedingt mit Schutzbrille und Atemmaske arbeiten!

Die neue Hängemechanik besteht im Wesentlichen aus zwei waagerecht zusammengeschraubten 2mm-Karbonplatten, die wie ein Sandwich alle Bauteile aufnehmen. Die Außenkonturen wurden einfach mit der Trennscheibe geschnitten und mit Schleifpapier entgratet. Damit die Konturen und vor allem die Schraublöcher 100%ig übereinstimmen, habe ich beide Teile für diese Arbeitsgänge mit Zwingen zusammengeschraubt. Nach dem Bohren der ersten beiden Löcher wurden die Zwingen durch Schrauben ersetzt und die weiteren Arbeitsgänge vollzogen.

Die große Öffnung für die Hauptrotorwelle habe ich bis 12mm gebohrt, einen größeren Bohrer habe ich nicht. Mit einem dünnen Edding habe ich mit einer Kreisschablone den 14er Durchmesser auf das Karbon gezeichnet und den Rest mit der halbrunden Schlüsselfeile erledigt.

Obwohl die EC135 kein Heckrohr haben wird, habe ich an den Hinterseiten der Platten das Anschrauben einer Heckrohraufnahme vorgesehen. Diese werde ich aber nur zum Einpassen der Mechanik in den Rumpf benötigen, um die genaue Flucht des Riemenlaufes zu gewährleisten. Wenn alles funktioniert, wird die Heckrohraufnahme dann abgeschnitten.

Wichtig sind vor allem die beiden unauffälligen Schlitze jeweils rechts und links vorn. Sie werden einmal die Servos halten und sollten sehr passgenau sein. Deshalb habe ich der Trennscheibe nur einen ersten dünnen Schnitt erlaubt, dann war wieder die Schlüsselfeile dran.

Die Teile habe ich zum Schluß unterm Wasserhahn mit Schleifpapier entgratet, der schwarze Staub vom Dremel ist jetzt erstmal im Staubsauger Die Fotos entstanden danach

Vielleicht geh ich heute Abend noch an die einzelnen Platten, dann hab ich die Dreckarbeit hinter mir.
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Geändert von easter43 (26.09.2017 um 17:35 Uhr)
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