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Alt 26.09.2017, 21:17   #11
easter43
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Standard AW: 450er EC135 mit Fenestron und Direktantrieb - geht das?

So, die restlichen Dremel- und Feilarbeiten hab ich noch erledigt, die beiden Platten sind vom Wesen fertig. Ich hab noch ein paar Kleinteile aus Kohlefaser zugeschnitten und dann "klarschiff" gemacht. Der Kohlestaub ist schon nicht ganz ohne!

Eigentlich ist es sehr leichtsinnig, ohne Absaugeinrichtung zu arbeiten. Obwohl ich eine Schutzmaske aufhatte und immer so gefräst habe, dass der Staub nach unten fiel, kam beim Duschen eine ziemlich schwarze Brühe aus den Haaren.

Na gottseidank bin ich jetzt fertig damit, morgen gehts mit der Schrauberei los.
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Hendrik

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Alt 27.09.2017, 21:30   #12
easter43
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So, heute habe ich mit dem Schrauben und Kleben an der unteren Platte begonnen. Diese hat den Motor zu tragen, das Nick-Servo und die Doppelrolle zur Führung des Heckriemens. Die kleine rechteckige Öffnung dient der Gewichtseinsparung und ist so angelegt, dass die Funktionen des Nickservos später nicht behindert werden.

Als erstes habe ich heute die Führungsrollen mit Uhu-Endfest aufgeklebt. Damit der Riemen etwa mittig zwischen den Platten läuft, habe ich die Rollen etwas erhöht, indem ich ein Stück Karbon darunter geklebt habe. Das hat sich bei der Agusta schon bewährt.

Danach habe ich an der Unterseite der Platte eine Halterung für das Nickservo angebracht. Hatte ich bei der Agusta nur zwei Gewindestäbe und eine kleine Karbonplatte dazu verwendet, habe ich diese durch zwei kleine Winkel aus Aluprofil verstärkt. Diese sind sowohl angeklebt, als auch mit einer Mutter festgespannt. Mit gestern abend noch zugeschnittenen kleinen Karbonplatte wird dann das Servo festgeklemmt. Ein Verdrehen ist dann ausgeschlossen.

Als drittes habe ich den Motor von unten mit den dazu gehörigen vier M4-Schrauben befestigt. Er wurde dazu so gedreht, dass die Motorkabel seitlich herausragen. Vorn oder hinten würden sie im Wege sein.

Der HIMEX-Motor selbst passt deshalb ausgezeichnet für einen Direktantrieb, weil sein Rotor keine eigene Welle besitzt, sondern eine 4mm-Mittelöffnung. Diese befindet sich in einer eingeschraubten Aluminiumbuchse, die sich problemlos herausnehmen und bearbeiten lässt. Diese habe ich damals gleichzeitig mit der Riemenscheibe auf der Drehbank meines Nachbarn auf 5mm aufgebohrt.

Jetzt habe ich noch eine 450er Heckrohrhalterung aus der Grabbelkiste auf die Platte geschraubt und mit einem Stück Kohlefaser auf 22mm erhöht - einfach draufgeklebt.

Zum Verschrauben der beiden Platten nutze ich Sechskant-Abstandshalter aus Aluminium. Diese gibt es u.a. in 20mm und 25mm Länge. Da ich genau 22mm brauche (werd ich noch erklären), habe ich die längeren um 3mm mit der Eisensäge gekürzt und mit der Schlüsselfeile entgratet. Aus optischen Gründen habe ich die sechs vorgesehenen Abstandshalter mit den Muttern nach unten an der unteren Platte angeschraubt.

Morgen ist die obere Platte drann, das wird noch einfacher.
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Hendrik

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Alt 27.09.2017, 21:39   #13
easter43
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Ach so - morgen wird nix - erst übermorgen.
Morgen ist Hochzeitstag, der Dreiundvierzigste !!! Man schämt sich schon vor den Nachbarn

Also - bis übermorgen
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Hendrik

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Ha, dann herzlichen Glückwunsch und viel Spaß beim Feiern.
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Liebe Grüße
Thomas
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Zitat:
Zitat von easter43 Beitrag anzeigen
Ach so - morgen wird nix - erst übermorgen.
Morgen ist Hochzeitstag, der Dreiundvierzigste !!! Man schämt sich schon vor den Nachbarn
Dafür muss man sich doch nicht schämen! Das ist vielmehr ein Grund stolz zu sein! Wer schafft sowas heute noch.
Super was du da mit deinen begrenzten Mitteln auf die Beine stellst.

Gruß, Georg
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Sag nicht alles, was du weißt, aber wisse immer, was du sagst.
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Alt 28.09.2017, 08:47   #16
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Hallo Hendrik, auch von mir Glückwunsch

Verfolge Deinen Bericht ...bisher ...weiter so
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Gruß Harald
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easter43 (28.09.2017)
Alt 29.09.2017, 21:10   #17
easter43
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So, heute ist die Mechanik fertig geworden.

Zuerst war noch die obere Platte dran. Die beiden großen rechteckigen Öffnungen dienen der Gewichtseinsparung und der Durchführung der Servoanlenkungen. Die beiden Aussparungen an der vorderen Öffnung sollen die ungehinderte Arbeit der Arme der Rollservos garantieren.

Der Aufbau ist wiederum sehr einfach. Als einziges Bauteil wird an der Unterseite der Platte das obere Lager für die Hauptrotorwelle angebaut. Damit ist die Welle dann dreifach gelagert, die anderen beiden Lager befinden sich im Motor. Wichtig ist dabei nur, dass das angeschraubte Lager genau in der Flucht mit den beiden Lagern im Motor befindet. Deshalb habe ich die in der Karbonplatte dafür vorgesehenen Schraublöcher größer (2,5mm) stark gebohrt, um mit etwas Spiel den genauen Lagersitz noch verändern zu können.

Zur Befestigung des handelsüblichen T-Rex-HRW-Lagers habe ich zwei Alu-Winkel aus einer Baumarkt-Profilleiste zugeschnitten und mit 2mm-Bohrungen versehen. Diese werden wiederum mit zwei kleinen Schrauben von unten an der oberen Platte befestigt. Die Schrauben wurden nun erst mal nur locker geheftet, erst nach dem Zusammenstecken, wenn die HRW drinsteckt, habe ich die Schrauben dann festgezogen. Damit müsste dann die exakte Flucht der drei Wellenlager gewährleistet sein.

Der nach vorn gerichtete Schlitz in der hinteren Öffnung sollte sehr genau gearbeitet werden. In ihm wird die Anlenkung des Nickservos geführt und damit eine spezielle Führungskonstruktion für die Taumelscheibe gespart. Ich glaube, der ist etwas zu breit geworden, mal sehen.

So, es geht ans Zusammenschrauben:

Das „Elegante“ an meiner Idee mit der Sandwich-Bauweise ist ja, die Alu-Servos zwischen die beiden Platten einzuklemmen, um zusätzliche Halterungen und Gewicht zu sparen. Bei der Endmontage werden zur Sicherheit dann noch kleine Pads mit dünnem doppelseitigen Klebeband dazwischen gelegt, heute erst mal ohne.

Da meine bewährten TGYS306G genau 22mm hoch sind, bestimmen diese den Abstand zwischen den Karbonplatten. Deshalb also habe ich die Sechskant-Alu-Abstandshalter mit der Eisensäge von 25mm auf 22mm gekürzt und auf die Heckrohraufnahme eine kleine Karbon-Distanzplatte aus der Grabbelkiste geklebt.

Als Zahnriemen habe ich den längsten mir verfügbaren des CopterX Black Angel verwendet. Die Länge des Riemens bestimmt ja die genaue Position der Hängemechanik im Rumpf und wird durch deren Verschiebung gespannt oder gelockert. Eigentlich ist er noch ca. 10-20 Zähne zu kurz, die HRW müsste noch ca. 1,5 cm weiter vorn sein, um dem Original zu entsprechen. Trotzdem werde ich es so belassen, weil sich dadurch auch die zu erwartende Hecklastigkeit des Modells minimiert.

Also – die Riemenscheibe eingelegt und mit einer ausgedienten Hauptrotorwelle befestigt.

Dann folgte nur noch das „Zudecken“ mit der oberen Platte und das provisorische Festschrauben. Erst zum Schluss habe ich dann das obere Lager der Hauptrotorwelle unter ständigem Drehen der Welle per Hand ebenfalls festgeschraubt. Da die Welle nach dem Festschrauben nicht schwergängiger geworden ist, gehe ich von der exakten Flucht der drei Wellenlager aus.

Nun habe ich nochmal das Nickservo angeschraubt und geprüft, ob alle Servoarme frei laufen können. Das wird bei der Endmontage ebenfalls mit Doppelklebepads gesichert. Probeweise habe ich die Taumelscheibe aufgesteckt. Die Flucht der Anlenkungen stimmt exakt. Zwar stehen sie wie bei meiner Agusta konstruktionsbedingt ca. 10 Grad nach innen geneigt, auf die Flugeigenschaften hatte das indes keinerlei negativen Auswirkungen. Es wird hoffentlich auch hier funktionieren.

Im Wesentlichen ist die ungeheuer simple Hängemechanik nun fertig. Alle Schrauben, die nicht mehr gelöst werden, habe ich bereits mit Sicherungslack gesichert.

Im Anhang ein paar mehr Fotos auch von den Details.
Angehängte Grafiken
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Alt 29.09.2017, 21:19   #18
easter43
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Hier noch weitere Fotos:
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Hendrik

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Alt 30.09.2017, 20:01   #19
easter43
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Eigentlich war heute "Gartentag". Bei bestem Herbstwetter wurde heute mit Familie und Nachbarn auf dem Grundstück gewerkelt.

Trotzdem gings noch ein wenig weiter im Plan:

Erstmal noch ein Blick auf die fertige Hängemechanik, wie sie einmal eingebaut wird. Um die Servos mit ihren empfindlichen Kabeln zu schonen, habe ich sie heute gleich wieder abgebaut. Denn als nächstes kommt das Einpassen der Hängemechanik in den Rumpf mit Spanten und Schienen.
Das wird mit Sicherheit wieder eine ewige Frickelei mit tausendfachem Probieren, das müssen die Servos nicht über sich ergehen lassen.

Aber das Heckrohr habe ich erst mal wieder angeschraubt. Es wird aber nur dazu verwendet, damit ich per Augenmaß die genaue Positionierung der Mechanik im Rumpf erwische und dass der Zahnriemen anschließend sauber in der Flucht läuft. Wie das aber nun funktionieren soll, weiß ich auch noch nicht so richtig.

Heute habe ich mich erst mal mit dem Einkleben des Fenestron in den Rumpf beschäftigt. Da der Rumpf schon einmal als Versuchsobjekt gedient hat, konnte oder musste ich die angebrachten Ausfräsungen bereits nutzen.

Die Besonderheit meines Projektes liegt ja darin, dass die EC ein Linksdreher werden soll und damit auch der Fen seitenverkehrt eingebaut werden muss.

Es hat schon ein paar Gramm Gehirnschmalz gekostet, bis ich mir theoretisch über Drehrichtung und Momentausgleich sicher im Klaren war. Der Rush-Fenestron ist sicher besser als sein Ruf. Die Fen-Blätter sind nämlich aerodymamisch geformt, ähnlich einem Tragflächenprofil. Das soll bewirken, dass nach einer Seite mehr Drehmoment zur Verfügung steht als nach der anderen, obwohl nach rechts und links gleiche Ausschläge möglich sind.

Da sich beim Linksdreher der Rumpf anschickt nach rechts wegzudrehen, muss ich den größtmöglichen Drehmomentausgleich nach links entgegenstellen. Das passiert, wenn sich das Flügelrad an der Unterseite weg vom Rumpf dreht. Dann wirkt auch das Flügelprofil der Blätter verstärkend in die richtige Richtung. Das erst mal zu meinen Überlegungen.

Praktisch habe ich heute den Stator in den Heckausschnitt eingepasst. Eigentlich soll er eingeschraubt werden. Da die vorgesehenen Außenringe mit den 2mm-Schrauben überhaupt nicht zur Optik der Hermes passen würden, kam für mich nur Einkleben in Frage. Dazu habe ich die Ränder des Stator-Gehäuses noch schmaler gemacht und auf die Breite des Rumpfausschnittes abgeschliffen. Wichtig ist die genaue Richtung der Öffnung für Zahnriemen und Pitch-Anlenkung. Ja – dann hab ich halt Uhu-Endfest angerührt, aufgebracht, das Ding reingeschoben und sauber ausgerichtet. Der Blick durch den Heckausleger zeigt mittig unten die Riemenscheibe und darüber den Kugelkopf für die Pitchanlenkung des Fens.

Sicher wäre das Einschrauben die einfachere Lösung gewesen, vor allem bei anfallenden Reparaturen. Aber in diesem Fall entschied ich mich für die „scalere“ Optik. Falls das Ding mal irgendwann raus muss – ich hab ja einen Dremel und noch zwei Stator-Gehäuse mit Lager auf Lager.

Zum Schluss habe ich noch etwas Bauschaum in die Schrauböffnungen gesprüht, den ich morgen wieder runterschleifen werde. Das reicht für heute.
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Was hast Du denn da für einen Schaum verwendet? Sieht nicht nach normalem Bauschaum aus.

Roland
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