Eigene Flugwiese pachten - Was gibtâ??s zu bedenken?

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  • Tadzio
    Member
    • 14.12.2008
    • 275
    • Tadzio
    • Hamburch

    #1

    Eigene Flugwiese pachten - Was gibtâ??s zu bedenken?

    Hallo Heli - Gemeinde!


    Momentan brauche ich zum konzentrierten Fliegen noch unbedingt meine Ruhe. Ablenkung oder Zuschauer erhöhen das Crash-Risiko ungemein.

    Leider gibt es in Hamburg keine geeigneten Flächen auf denen man ungestört ist und auch fliegen darf. Unerlaubt in einem Naturschutzgebiet kommt für mich nicht in Frage.

    Jetzt haben sich für mich Kontakte ergeben, die mir vielleicht ermöglichen eine eigene Wiese am Stadtrand zum Fliegen zu pachten. Die wird wohl sonst nur als Heuwiese genutzt und die Entfernung ist gerade noch akzeptabel.

    Gibt es Dinge zu beachten, die einem da den Spaß verderben könnten? Besonders im Hinblick auf rechtliche Dinge?

    Versichert bin ich natürlich schon. ßber den DMFV incl. -Wildfliegen- Form 2.

    Danke schon mal für eure Ratschläge.



    Mit freundlichem Gruß aus Hamburch
    Tadzio

    [size=2]Denke immer daran, daß auf der anderen Seite ein MENSCH sitzt![/size]
    Vorstellung meines T-Rex 250 mit 3s und 299g! *HIER!*
  • tobias82
    Senior Member
    • 25.05.2007
    • 2565
    • Tobias
    • 86368 Gersthofen

    #2
    AW: Eigene Flugwiese pachten - Was gibt-s zu bedenken?

    Wenn Du Elektro unter 5kg fliegst, dürfte das kein Problem sein.
    Ich würde mir die Regeln für´s Wildfliegen durchlesen, das sollte hier ja zutreffen.

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    • tc1975
      Senior Member
      • 18.08.2008
      • 6757
      • Timo
      • MFG Tangstedt

      #3
      AW: Eigene Flugwiese pachten - Was gibt-s zu bedenken?

      -->wo möchtest du denn in hamburg fliegen* würde mich da evtl. anschliessen und/oder an der pacht beteiligen...
      Gruß, Timo
      RAW 700 / Nitro - @VBar Touch

      Kommentar

      • Gerhard Grasser
        Gerhard Grasser

        #4
        AW: Eigene Flugwiese pachten - Was gibt-s zu bedenken?

        Hallo,

        - wie wollt Ihr die Wiese mähen?
        - wo stellt Ihr evtl. Eure Geräte unter?
        - wo bringt Ihr das Schnittgut hin?
        - wie macht Ihr das mit den Umweltauflagen (z.B. Wanne unter dem Modell beim Tanken?)
        - wie macht Ihr das mit einem evtl. nötigem Fangzaun?
        - wie weit seit Ihr vom nächstgelegenem Wohngebiet entfernt?
        - wie weit seit Ihr von öffentlichen Straßen entfernt?
        - wie regelt Ihr das mit dem Flugleiter?
        - welche Parkmöglichkeiten habt Ihr?
        - wie groß ist die Fläche?
        - ...

        Gruß

        Gerhard

        Kommentar

        • andrew
          andrew

          #5
          AW: Eigene Flugwiese pachten - Was gibt-s zu bedenken?

          Ich habe auch eine Flugwiese gepachtet - Bayern! Bei uns benötigst Du nur eine Aufstiegserlaubnis (ab 5kg), die vom Luftamt Süd kommt. EUR 20,- für 2 Jahre.
          Wenn Du auch ausserhalb einer Flugkontrollzone bist, kann nicht mehr viel schief gehen.

          ßrger machen Grundsätzlich die Jäger - aber das habe ich im Griff.

          Mein Platz ist natürlich ausserhalb einer Wohnbebauung und auch weit weg von öffentlichen
          Strassen, etc.

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          • Acer99
            Acer99

            #6
            AW: Eigene Flugwiese pachten - Was gibt-s zu bedenken?

            die ganz wie wo was fragen sind imho überflüssig. Die brauchts, wenn man eine Aufstiegserlaubnis braucht, und die braucht ihr ja nicht,

            wenn Ihr unter 5kg bleibt. Dann ist schon alles mit der Unterschrift unter dem Pachtvertrag erledigt, was das Fliegen anbelangt.

            Wenn 5kg und Verbrenner, dann sollte die Wiese weiter als 1.5 km von einer Wohnsiedlung entfernt liegen.

            Vor der Anmietung aber auch klären, ob die Wiese innerhalb einer Kontrollzone liegt, in dem Fall bräuchte es eine Freigabe vom "Tower".

            OL

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            • JMalberg
              RC-Heli TEAM
              • 05.06.2002
              • 22602
              • J
              • D: um Saarbrücken drum rum

              #7
              AW: Eigene Flugwiese pachten - Was gibt-s zu bedenken?

              Wenn du eine Wiese pachtest, solltest du dich auch gleich um eine Anfahrtgenehmigung kümmern (Ortspolizeibehörde), denn die kann durchaus von der Pacht getrennt betrachtet werden. Da ist die OPB aber meist kooperativ.
              Weiter auch mal mit dem zuständigen Umweltamt Kontakt aufnehmen, ob nicht doch irgendein Flora-Fauna-Habitat FFH oder so ein Gedöns zu nahe daran liegt.

              Noch was: So weit ich es in Erfahrung brachte, kannst du von einem Bauer der die Wiese selbst gepachtet hat, nicht "unterverpachtet" bekommen.

              Solltest du eine Aufstiegserlaubnis beantragen, dann freue dich gleich darauf dass du Sicherheitsanlagen aufstellen musst für deine Anlage . Dass ist mittlerweile bundesdeutscher Standard und wird immer verlangt, auch wenn du nur alleine einmal die Woche 10min fliegen willst.
              Zuletzt geändert von JMalberg; 22.12.2008, 16:14.
              Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal die Klappe halten oder nachfragen!
              Der Dunning-Krueger-Effekt ist immer und überall!

              Kommentar

              • Deluxe1
                Senior Member
                • 27.05.2008
                • 1323
                • Philipp

                #8
                AW: Eigene Flugwiese pachten - Was gibt-s zu bedenken?

                Kann man einfach so ohne Verein eine Aufstiegsgenehmigung für die eigene Wiese bekommen?
                Also über 5kg Abfluggewicht.

                Ich habe darüber nirgends etwas gefunden...

                Gruß,
                Philipp

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                • Acer99
                  Acer99

                  #9
                  AW: Eigene Flugwiese pachten - Was gibt-s zu bedenken?

                  Klar kannste auch als natürliche Person eine Aufstiegserlaubnis bekommen. Das Gesetz unterscheidet auch diesbezüglich nicht zwischen natürlicher und juristischer Person, nichts anderes ist ein Verein.

                  Manchmal wünschte ich mir ein Fluggelände von einem Privaten als Dienstleister. 10x10m Beton, fertig. Hin, Obolus abdrücken, fliegen, nach Hause fahren, keine Gedöns.

                  OL

                  Kommentar

                  • SeyFly
                    SeyFly

                    #10
                    AW: Eigene Flugwiese pachten - Was gibt-s zu bedenken?

                    Zitat von Acer99 Beitrag anzeigen
                    Manchmal wünschte ich mir ein Fluggelände von einem Privaten als Dienstleister. 10x10m Beton, fertig. Hin, Obolus abdrücken, fliegen, nach Hause fahren, keine Gedöns.
                    Wundert mich ehrlich gesagt schon lange, dass es das noch nicht gewerblich gibt. Fände ich auch eine feine Sache (vor allem, wenn man sich die Allüren mancher Vereine anschaut, müsste es dafür eigentlich fast sogar einen Markt geben).

                    Kommentar

                    • Anderl1006
                      Anderl1006

                      #11
                      AW: Eigene Flugwiese pachten - Was gibt-s zu bedenken?

                      Und das bringt mich schon fast auf eine Idee....

                      Kommentar

                      • Wutz
                        Gast
                        • 12.01.2008
                        • 1377
                        • Michael
                        • Essen/Hornbach

                        #12
                        AW: Eigene Flugwiese pachten - Was gibt-s zu bedenken?

                        Hi

                        Der will doch nur seine eigene wiese....damit er ungestört fliegen kann !!!!!

                        Kommentar

                        • Tadzio
                          Member
                          • 14.12.2008
                          • 275
                          • Tadzio
                          • Hamburch

                          #13
                          AW: Eigene Flugwiese pachten - Was gibt-s zu bedenken?

                          N-Abend!

                          Schon mal danke für eure Antworten!

                          Zitat von Gerhard Grasser Beitrag anzeigen
                          - wie wollt Ihr die Wiese mähen?
                          - wo stellt Ihr evtl. Eure Geräte unter?
                          - wo bringt Ihr das Schnittgut hin?
                          - wie macht Ihr das mit den Umweltauflagen (z.B. Wanne unter dem Modell beim Tanken?)
                          - wie macht Ihr das mit einem evtl. nötigem Fangzaun?
                          - wie weit seit Ihr vom nächstgelegenem Wohngebiet entfernt?
                          - wie weit seit Ihr von öffentlichen Straßen entfernt?
                          - wie regelt Ihr das mit dem Flugleiter?
                          - welche Parkmöglichkeiten habt Ihr?
                          - wie groß ist die Fläche?

                          In meinem speziellem Fall ist das meiste davon unproblematisch: Ich möchte ja nur alleine fliegen und ausschließlich Elektro. Also maximal Größe 600er. Aufstiegserlaubnis mit den von euch genannten Unannehmlichkeiten ist also sicher nicht nötig.
                          Mit dem Mähen hatte ich mir gedacht den Verpächter dafür anzusprechen. Das Heu kann er ja gerne nutzen. Ich habe ja nicht mal einen Hamster der darin wohnen möchte.

                          Zitat von JMalberg Beitrag anzeigen
                          Wenn du eine Wiese pachtest, solltest du dich auch gleich um eine Anfahrtgenehmigung kümmern (Ortspolizeibehörde), denn die kann durchaus von der Pacht getrennt betrachtet werden. Da ist die OPB aber meist kooperativ.
                          Weiter auch mal mit dem zuständigen Umweltamt Kontakt aufnehmen, ob nicht doch irgendein Flora-Fauna-Habitat FFH oder so ein Gedöns zu nahe daran liegt.

                          Noch was: So weit ich es in Erfahrung brachte, kannst du von einem Bauer der die Wiese selbst gepachtet hat, nicht "unterverpachtet" bekommen.
                          Aha, das hätte ich tatsächlich nicht bedacht und sollte ich prüfen, wenn es konkret wird.

                          Zitat von Acer99 Beitrag anzeigen
                          Manchmal wünschte ich mir ein Fluggelände von einem Privaten als Dienstleister. 10x10m Beton, fertig. Hin, Obolus abdrücken, fliegen, nach Hause fahren, keine Gedöns.
                          Stimmt, mehr ist eigentlich nicht nötig. Trotzdem haben die Vereine selbstversändlich ihre Berechtigung.



                          Aktueller Stand:


                          Von dem Mann einer Arbeitskollegin einer Freundin (! ) habe ich aber heute schon die Erlaubnis bekommen auf seiner Heuwiese in Hamburg, ßjendorf fliegen zu können.
                          Die ist ca. 170 x 110m und sieht bei Google Earth super aus. Für meine 450er und 250er Helis reicht das allemal. Morgen werde ich gleich mal hinfahren.

                          Mit zu verpachtenden Wiesen für mich wird es dort aber wohl schwierig. Derzeit ist wohl nur eine zu verpachten. Zu einem utopischen Preis. Bisher war von 200-300€ pro Jahr die Rede. Das wäre es mir wert. Ggf könnte man sich das ja auch mit ein paar anderen teilen.
                          Mal sehen was sich noch ergibt.




                          Mit freundlichem Gruß aus Hamburch
                          Tadzio

                          [size=2]Denke immer daran, daß auf der anderen Seite ein MENSCH sitzt![/size]
                          Vorstellung meines T-Rex 250 mit 3s und 299g! *HIER!*

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                          • Running Man
                            Gast
                            • 04.11.2002
                            • 5538
                            • Markus
                            • Rhein-Main

                            #14
                            AW: Eigene Flugwiese pachten - Was gibt-s zu bedenken?

                            Ob es beim Elektrofliegen unbedingt die Pacht sein muss, wenn man alleine fliegt, würde ich mir noch einmal durch den Kopf gehen lassen. Ich habe die mündliche Zusage eines Bauern auf seinem Feld fliegen zu dürfen und das reicht mir. Allerdings hat er mir die Auflage erlegt, dass ich nur alleine dort fliegen darf. Ich mache davon fast nie Gebrauch, da das ziemlich langweilig ist.

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                            • ecco
                              ecco

                              #15
                              AW: Eigene Flugwiese pachten - Was gibt-s zu bedenken?

                              Habe mich neulich mal mit dem Vater der Freundin (Richter) drüber unterhalten. (Ausgehend von weniger 5kg und Elektro)
                              Man braucht ja prinzipiell nur die Erlaubnis des Bodenbesitzers, auf dessen Grund man starten / landen und rumstehen will. Also zu deutsch, wenn man einen Stückchenbesitzer nett fragt ob man auf seinem Zipfel Wiese starten darf, ist das kein Problem.
                              Theoretisch gesehen ist das auch kein Problem im eignen Garten auf ne gute Höhe (20-30m) zu steigen und dann in sicherem Abstand über die Nachbardächer zu fliegen. Da man seinen Heli aber nicht aus dem nachbarschaftlichen Dachfenster sammeln will, ist die ßberlegung eh hinfällig. Will damit sagen, dass ich den Bauern sehen möchte, der einen von Euch verklagt weil Ihr kurz über seinem Acker wart Also ne Wiese von 170 auf 110m reicht auch für den 600er denke ich solange man nicht die benachbarte Scheune in Brand steckt
                              Solange keine direkte Gefährdung vorliegt ist das ziemlich egal. Keiner verklagt nen Verkehrsbeobachtungsheli, der in 150m Höhe über nen Wohngebiet fliegt...
                              Etwas gegen jemand zu unternehmen der über nen frisches Feld latscht um seinen havarierten Heli zurück zu holen liegt dann im Ermessen des Bauen *g*

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