Heckversatz bei plötzlichem Lastwechsel

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  • pozo
    pozo

    #1

    Heckversatz bei plötzlichem Lastwechsel

    Hallo erst mal alle zusammen hier im Forum. Ich bin neu hier und habe eine Frage zu meinem T-Rex Heck.

    Ich habe einen T-Rex 450 mit GY401 und S9257 auf dem Heck. Der Gy401 läuft auf HH-Mode mit 75% Empfindlichkeit. Den Regler habe ich im Steller Modus mit 100-95-90-95-100 laufen und meine Pitchkurve ist symmetrisch von -10° - +10°. Im normalen Flug steht das Heck super. Auch bei Pitch von Schwebeflug auf +10°. Wenn ich aber von ca. -5° Pitch (schnelles Sinken) schnell auf +10° wechsele, geht das Heck um ca. 20° nach rechts weg (in der Heckansicht).

    Ist das normal? Kann man das wegbekommen?

    Gruß
    Ingo
  • Uwe Z.
    Senior Member
    • 14.08.2005
    • 9886
    • Uwe

    #2
    AW: Heckversatz bei plötzlichem Lastwechsel

    Das Zeigt nur das dein Heck da in dieser Situation überfordert ist. Entweder ist das Servo "zu langsam" oder der Schub zu wenig, den die Heckblätter erzeugen können. Also Heckblätter ändern die mehr Schub bringen oder das Servo ? Der 401 sollte da mit 75% normal gut halten. Wenn du mehr einstellst wird er sich irgendwann nur aufschwingen. Hast das schon ausprobiert ? Wobei am 9257 kann es wohl auch nicht liegen... sollte flott genug sein. Heckblätter aus CFK hast du drauf oder Plastik?

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    • TenereMike
      TenereMike

      #3
      AW: Heckversatz bei plötzlichem Lastwechsel

      Ich weiss jetzt nicht was für einen 450iger du genau hast. Bei meinem (SE V2), mit Alusteuerbrücke am Heck, haben PMG's (hierzu mal die Suche bemühen)sehr viel gebracht. Du kannst damit das Heckservo DEUTLICH entlasten und damit auch DEUTLICH schneller machen.

      Gruß Micha

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      • Taumel S.
        Senior Member
        • 31.12.2008
        • 26320
        • Helfried
        • Ã?sterreich

        #4
        AW: Heckversatz bei plötzlichem Lastwechsel

        Ist die Anlenkung stark genug oder biegt sich da etwas durch bei plötzlicher Belastung?
        Wenn es nur bei jähem Lastwechsel auftritt, kann es da trotzdem an mangelndem Schub liegen, Uwe?
        Sieht mir nach Geschwindigkeitsproblem aus.

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        • Michael W
          Michael W

          #5
          AW: Heckversatz bei plötzlichem Lastwechsel

          Wenn du 75% Empfindlichkeit hast, sieht das für mich so aus, als wäre das Servo zu eng eingehangen. Da nützt auch die Geschwindigkeit des Servos nichts, weil es viel zu weite Wege machen muss. Dein Limit wird wahrscheinlich nahe 140% Prozent liegen, stimmts?

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          • noch ein Stefan
            Senior Member
            • 07.08.2004
            • 7356
            • Stefan
            • Neuss

            #6
            AW: Heckversatz bei plötzlichem Lastwechsel

            Hallo,

            das Servo sollte gut gehen auch mit den originalen Heckblättern. Die Servohebellänge sollte 7,5mm betragen, also in der Scheibe das mittlere Loch.
            Wichtig ist das deine Drehzahl nicht unter 2500 kommt sonst wird das Heck zu weich. Wichtig ist auch das die Anlenkung gerade läuft, die Führungen auf dem Heckrohr absolut festsitzen und die Heckwelle immer mit etwas dünnem ßl benetzt ist.
            Beim 450S solltest du das Heckgehäuse da wo die Welle austritt auf 5,5mm aufbohren, dadurch bekommst du viel mehr Weg gegen das Drehmoment.

            Gruß Stefan

            Kommentar

            • Michael W
              Michael W

              #7
              AW: Heckversatz bei plötzlichem Lastwechsel

              Jo, ohne aufgebohrtes Kunststoff Heck bekommst du den Versatz nicht in den Griff.

              Kommentar

              • Uwe Z.
                Senior Member
                • 14.08.2005
                • 9886
                • Uwe

                #8
                AW: Heckversatz bei plötzlichem Lastwechsel

                Zitat von noch ein Stefan Beitrag anzeigen
                Hallo,


                Wichtig ist das deine Drehzahl nicht unter 2500 kommt sonst wird das Heck zu weich.

                Gruß Stefan
                Die Drehzahl hab ganz vergessen.... simmt natürlich. Je mehr Drehzahl desto stabiler is das Heck normaler weise.

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                • pozo
                  pozo

                  #9
                  AW: Heckversatz bei plötzlichem Lastwechsel

                  Danke für das viele Feedback, ich bin beeindruckt.

                  Der T-Rex ist ein 450S GF mit Heckblättern aus Plastik. Die Drehzahl sollte aufgrund der Gaskurve eigentlich ausreichen, 100-95-90-95-100 ist ja praktisch immer fast vollgas.

                  Ich werde heute Abend mal die Servoarmlänge kontrollieren.

                  Kann man sich das Aufbohren des Heckgehäuses ersparen, wenn man gleich auf das Alu Heck wechselt? Das wollte ich eigentlich erst machen, wenn ich das Plastikheckstück zerstört habe...

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                  • noch ein Stefan
                    Senior Member
                    • 07.08.2004
                    • 7356
                    • Stefan
                    • Neuss

                    #10
                    AW: Heckversatz bei plötzlichem Lastwechsel

                    Ja, das Aluheck braucht das nicht, bietet aber sonst keine Vorteile. Das Aufbohren ist nicht schwierig, es kommt nicht auf Genauigkeit an, nur das der Messingzapfen von der Pitchhülse im Gehäuse verschwinden kann. Man kann auch etwas größer bohren, nur das Kugellager (8mm) muss noch gehalten werden.

                    Gruß Stefan

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                    • pozo
                      pozo

                      #11
                      AW: Heckversatz bei plötzlichem Lastwechsel

                      So, ich habe mir nach euren Hinweisen mein Heck nochmal angesehen:

                      - Der Hebelarm des Servos war 8mm also nicht zu kurz.

                      - Allerdings hatte ich das Servo von unten an den Servohalter geschraubt was dazu führte, dass das Gestänge nicht genau mittig unterm Heckrohr lief. Bei einem bisschen Probieren mit der Hand stellte sich heraus, dass sich das Gestänge gerade auf Zug etwas verklemmen konnte und schwergängiger wurde. Das habe ich behoben, jetzt läuft alles zentrisch und leichter. Die Gestängehalter habe ich auch festgeklemmt, so dass sie auf dem Rohr nicht mehr rutschen können. Vorher war der hintere teilweise bis zum Heckrotorgehäuse gerutscht.

                      - Ich habe mir auch noch mal die Endpunkte der Hülse auf der Welle angesehen. Ich hatte gerade an der Gehäuseseite noch ca. 1mm Luft, was den maximalen Anstellwinkel gegen das Drehmoment begrenzt. Das ist wahrscheinlich auch der Grund, warum ich den Heli im schnellen Vorwärtsflug nicht über Gier gegen das Drehmoment drehen konnte, das ging nur bis etwa 90°. Das ist mein erster Heli und ich hatte den Mittelpunkt der Heckhülse aus Unwissenheit einfach mit der Schieblehre auf Mitte in Servonulllage eingestellt und danach den Weg am Gyro begrenzt. Ich weiß nicht, ob sich das in der Zwischenzeit verstellt hat und es daher zu dem 1mm verschenkten Hülsenweg gekommen ist oder ob ich es so dämlich eingestellt hatte. Whatever, jetzt habe ich das Limit so eingestellt, dass die Hülse ganz bis zum Gehäuse fährt. Mein Limit am GY401 war vorher 80%, jetzt konnte ich es auf 100% stellen. Mal sehen, ob das schon ausreicht - falls nicht werde ich mal wie vorgeschlagen das Gehäuse aufbohren.

                      Jetzt muss ich noch ein paar Einschlagschäden beheben und dann werde ich das ganze die nächsten Tage mal ausprobieren.

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