Frage zum Rotorkopfaufbau von unten nach oben.

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  • crx3480
    crx3480

    #1

    Frage zum Rotorkopfaufbau von unten nach oben.

    Hallo zusammen,

    wie macht ihr das eigentlich wenn ihr den Rotorkopf von unten auf zusammenbaut.

    Speziel geht es mir hier um die Taumelscheibe. Wenn diese auf die nackige Welle geschoben wird, woher wisst ihr auf welche Höhe diese stehen muß damit
    nacher die Pitchkompensatorstangen sowie die Paddelwippe in der Knüppelmittelstellung alle wagrecht sind?

    Hab die Taumelscheibe bisher nach Gefühl auf die richtige Höhe gebracht und
    dan die Taumelscheibenlehre aufgesteckt und diese wagrecht ausgerichtet.

    Aber wenn ich dann weiter nach oben aufbaue, musste ich die Anlenkstangen der
    3 Servos zur TS immer verändern da die Höhe der TS natürlich nie 100% richtig war.
  • fireball
    Senior Member
    • 07.04.2009
    • 2554
    • Marcus
    • wohnen: Viernheim fliegen: MFC Gernsheim

    #2
    AW: Frage zum Rotorkopfaufbau von unten nach oben.

    Wenn die ANleitung keine genauen Maße hergibt ist das ok so

    Du musst lediglich beachten, dass die TS unten in der Regel etwas mehr Luft braucht, damit sie bei Extrempositionen nicht am oberen Lagerbock oder Chassis anschlägt. Oben ist da nichts im Weg.
    Greets,
    Marcus

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    • Pingu
      Pingu

      #3
      AW: Frage zum Rotorkopfaufbau von unten nach oben.

      Bau einfach von oben nach unten. Alle Maße sind ja vorgegeben, das einzige Maß, das nicht mehr vom Rotorkopf-Aufbau allein bestimmt ist, das sind die Längen der Anlenkungen zu den Servos. Die haben unterschiedliche Höhen der Drehachsen. Bau von oben nach unten und bestimme dann die Längen der drei Anlenkungen so, dass sich 0° Pitch an den Blatthaltern ergibt.

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      • crx3480
        crx3480

        #4
        AW: Frage zum Rotorkopfaufbau von unten nach oben.

        Ja das von oben nach unten Durchmessen hab ich mir auch gedacht, aber
        dann kann ich dieses Taumelscheiben-Tool ja nicht mehr auf die Welle stecken.

        Habe es davor mit der Tesarollen Methode gemacht aber die ist nicht
        so genau bzw. etwas fummelig. Und wenn ich schon dieses schöne Ding
        hab wollte ich es auch benutzen.

        Kommentar

        • Pingu
          Pingu

          #5
          AW: Frage zum Rotorkopfaufbau von unten nach oben.

          Bau ihn von oben nach unten auf, dann hast Du ein Maß für die Länge der Servo-Anlenkungen, und dann klippst Du einfach alles oberhalb der Taumelscheibe wieder ab und machst das Feineinstellen mit der TS-Lehre.

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          • SoloPro
            Senior Member
            • 09.01.2011
            • 2209
            • Norbert

            #6
            AW: Frage zum Rotorkopfaufbau von unten nach oben.

            Hallo,
            wie Pingu schon sagt: Erstmal alles zusammenbauen. Die Servoarme ausrichten, die TS per Augenmass waagerecht stellen (bei IdleUp, 50% Pitchknüppel) und dann die unteren Umlenkhebel (die am Pitchkompensator) durch gleichmässiges Verdrehen der Servo-/TS-Anlenkstangen waagerecht einstellen. Danach den Kopf wieder demontieren (ist nicht viel Aufwand, 2x Kugelkopf lösen, 1x HW-Schraube). Dann die TS-Lehre aufstecken und die Feinjustierung der TS machen. Wenn man ein gutes Augenmass hat, ist nur +/- eine Umdrehung nötig. Danach den Kopf wieder aufsetzen und die Stellung der unteren Umlenkhebel kontrollieren, ggf. durch gleichmässiges Verdrehen der drei Servo-/TS-Anlenkstangen korrigieren. Dann über die beiden langen Anlenkstangen die oberen Umlenkhebel am Zentralstück waagerecht einstellen. Damit sollten dann auch die Rotorblätter 0° Pitch haben. Dieses noch mal mit der Pitchlehre überprüfen und ggf. an den langen Anlenkstangen einstellen. Abschliesend den Blattspurlauf im Schwebeflug kontrollieren und u.U. an den langen Anlenkstangen korrigieren.
            Gruß Norbert
            Wer kämpft kann verlieren. Wer nicht kämpft hat schon verloren. (Berthold Brecht)

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            • Klaus O.
              Senior Member
              • 03.12.2007
              • 22475
              • Klaus

              #7
              AW: Frage zum Rotorkopfaufbau von unten nach oben.

              Moin all,

              hier mal was, wie ich das Kopfzeuchs aufbaue.

              Bei vielen Anleitungen sind ja Maße (ca. Maße) für die Gestängelängen angegeben.
              Diese Maße habe ich als Anfänger auch gebraucht, da ich sonst keinerlei Orientierung (Plan) gehabt hätte.

              Aber es ist nach genauer ßberlegung eigentlich ganz einfach.
              Servohebel der TS-Servos mittig stellen, bei eingeschaltetem Sender und Empfänger.
              Ich nehme da immer die 4er Kreuzhebel, denn ein Arm passt im normalfall immer, ohne die Mittelstellung der Servos am Sender zu verstellen.
              Die nicht benötigen 3 restlichen Arme entferne ich dann.
              Die Taumelscheibe dann auf die Hauptrotorwelle stecken (mittig), so das die TS nach unten und oben den gleichen Weg fahren kann. (Geht aber erst, wenn der Rotorkopf montiert ist)
              Jetzt länge ich die Gestänge für die Taumelscheibe entsprechend ab und mache die Feineinstellung der TS mit Hilfe der TS-Lehre und den Servomittelstellungen im Sender, oder im FBL System, je nachdem ob Paddelkopf oder oben ohne.

              Wenn jetzt alles passt, dann steht die TS bei waagrechten Servohebeln genau mittig auf ihrem Weg auf der Hauptrotorwelle. (Pitchknüppel am Sender steht ebenfalls mittig)
              In diesem Zustand (Sender und Empfänger müssen eingeschaltet sein), können jetzt die Anlenkgestänge für die Rotorblätter abgelängt (eingestellt) werden und zwar auf Pitch 0°.

              Die Werte für max. und min. Pitch können mechanisch verändert werden durch weiter innen oder außen einhängen an den Servohebeln der TS Servos, bzw. im Taumelscheiben Menü des Senders.
              Gruß Klaus

              Wer emotional wird hat keine sachlichen Argumente mehr und somit verloren.

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              • OlliW
                OlliW

                #8
                AW: Frage zum Rotorkopfaufbau von unten nach oben.

                Hallo crx3480,

                ich denke das hängt auch sehr vom Heli ab.

                Ich hatte einen CopterX-V2 und habe nun einen TRex450-Sport, bei Beiden hatte ich tatsächlich "Probleme" die Taumelscheibe richtig zu positionieren, d.h. so zu positionieren dass ich einen Pitchweg von -11.5° bis +11.5° bekomme... da muss die Taumelscheibe auf 1mm passend in der Höhe sitzen. Wenn ich den Anleitungen etc. gefolgt bin hat das nie gepasst.

                Mich hat nur trial-and-error zum Erfolg gebracht. Beim TRex450-Sport ist das recht einfach weil alle relevanten Stangen in Plastik gegossen sind. Hier habe ich halt die Servogestänge solange verändert bis die Taumelscheibe so saß dass ich nach oben ca. 12.0-12.5° habe und nach unten ca. -11.5° bekomme OHNE dass die Taumelscheibe wenn mal Nick/Roll in alle Ecken fährt in Gefahr kommt am Träger aufzusitzen!!! Die Taumelscheibe sitzt dann nicht in der Mitte von was auch immer was man als Orientierung nehmen könnte, und ob da irgendwelche Hebel bei 0° Pitch waagrecht oder nicht sind ist mir dabei ziemlich egal, ich kann nicht erkennen dass das irgendeine Relevanz hätte.

                Kurz, ich habe die TS durch Versuch so positioniert bis ich den "maximalen" Pitchbereich in beide Richtungen ohne "klemmen und anstossen" hatte.

                Olli

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                • SoloPro
                  Senior Member
                  • 09.01.2011
                  • 2209
                  • Norbert

                  #9
                  AW: Frage zum Rotorkopfaufbau von unten nach oben.

                  Zitat von OlliW Beitrag anzeigen
                  Die Taumelscheibe sitzt dann nicht in der Mitte von was auch immer was man als Orientierung nehmen könnte, und ob da irgendwelche Hebel bei 0° Pitch waagrecht oder nicht sind ist mir dabei ziemlich egal, ich kann nicht erkennen dass das irgendeine Relevanz hätte.
                  Hallo, erzähl das bloss keinem Anfänger. Es ist schon wichtig für ein neutrales Flugverhalten, dass die Hebel alle waagerecht stehen. Wenn das mechanische Setup nicht richtig durchgeführt wurde braucht man sich über ein "komisches" Flugverhalten nicht zu wundern. Gerade der Anfänger braucht hier nicht auch noch eine zusätzliche Schwierigkeit, der kämpft schon genug mit dem Heli. Ausserdem reichen dem auch +/-9°. Und die sollten immer mechanisch korrekt hin zu bekommen sein.
                  Gruß Norbert
                  Wer kämpft kann verlieren. Wer nicht kämpft hat schon verloren. (Berthold Brecht)

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