War gerade fliegen,
es war nicht nur windig, es war ein richtiger Sturm,
an meinem Flugplatz ist es generell sehr windig, windiger
als im Umland, da es dort komplett offenes Feld ist auf mehrere Kilometer,
und auch noch erhöht. Wenn es in der Stadt windig ist, ist es dort sehr windig,
wenn es in der Stadt stürmisch ist, ist es dort...naja.

Hatte heute meinen T-Rex 550 dabei der auf 600 gestrecht ist.
Hatte erst überlegt es sein zu lassen,
war kaum möglich den Akku anzuschließen, die Rotorblätter woollten sich
die ganze zeit drehen, die Haube wurde ständig vom Wind davongetragen.
Hab es dann doch geschafft, dann endlich abgehoben,
Heli hielt stabil, dann auf zum Rundflug, mehr wollte ich heute nicht machen, also Loops und Flips hab ich in der Schublade gelassen wegen dem Wind.
In den Kurven mit dem Wind wurde der Heli wie eine Pistolenkugel beschleunigt, also musste ich bestimmt halb Negativ Pitch geben um das auszugleichen,
Kurven gegen den Wind mussten mit recht viel positiv Pitch gedrückt werden.
Später hab ich den Heli bei kurven im Wind nicht mehr mit negativ Pitch ausgeglichen sonden beschleunigen lassen, das Ding ging ab wie ein zäpfchen.
Irgendwann waren die 5 Minuten rum, und da ich weiß das ich mit meinen guten Rockamp 40C 5000mah Akkus nach 5 Minuten immernoch massig Saft im Tank hab bin ich noch ein wenig geflogen. Nach etwa 7 Minuten wollt ich landen,
Heli war recht hoch, ich hab ihn erstmal gebremst und dann mit viel Negativ Pitch runtergeholt, dabei sprang der Lipo warner den ich auf 3,4 Volt gestellt hab an, ging aber wieder aus, hat mich schon gewundert das er bei sowas anspringt, aber hab mir nix gedacht, musste halt gegen viel Wind ankämpfen der den Heli nach oben drücken wollte.
Dann auf einmal haben sich die Drehzahlen brutal verringert, hatte das Gefühl der Rotor dreht nur noch durch den Wind und der Motor dreht garnichtmehr von alleine, musste stark negativ Pitch geben damit der Rex überhaupt langsam sinkt, der Lipowarner sprang an und hörte nicht mehr auf zu piepsen.
Hab den Helikopter dann schnell runtergebracht und sicher gelandet.
Der Kontronik Jive Regler war wild am blinken, danach die Akkuspannung gecheckt, die Zellen hatten zwischen 3,1 und 3,2 Volt

Das erklärt den Drehzahlabfall, da der Kontonik anscheinend runtergeregelt hat.
Bin oft bei Wind geflogen, eigentlich immer, da es an meinem Flugplatz sogut wie nie Windstill ist, bin als geübt was Windfliegen angeht, aber bei so starken wie heute noch nie, und hatte es dh. nicht für möglich gehalten das der Stromverbrauch dadurch so extrem ansteigt, aber das war der Fall, es ist mir immernoch ein Rätsel.
Sonst fliege ich in der gleichen Zeit, einen Loop nach dem anderen, Flips, schneller Rundflug und das auch bei Wind, aber nicht zu vergleichen mit heute, und da hab ich locker noch 3,78-3,8 Volt in den Zellen, heute rein auf Rundflug beschränkt, klar hab ich in den Kurven aktiver Pitchen müssen als es sonst der Fall war, aber das kann doch nicht sein.
Naja, wollte euch nur warnen,
falls ihr mal bei stürmischen Wetter fliegt, habt ein Auge auf eure Lipos, lieber 2-3 Minuten kürzer fliegen, mir hätte das heute gut und gerne meinen Heli kosten können und evtl. hab ich meinen Rockamp dauerhaften schaden zugeführt.

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