nachdem ich nun seit mehreren Jahren ohne diese horizontale Finne mit meinem 450er unterwegs bin, ist mir beim aktuellen Wiederaufbau die Frage gekommen ob diese denn auch einen Sinn hat. So klein, und zudem durchlöchert, wie die beim 450er ist kann die doch nicht viel Einfluss haben oder?
Zu Zeiten von Paddelstangenhelis hat man bei einer geschlossenen Finne einen Unterschied bemerkt. Die FBL Systeme bügeln das aber recht gut weg. Offene Finnen mit FBL sind wohl eher ein optisches "Highlight".
Die offenen Finnen dienen in erster Instanz dazu irgendwo hängen zu bleiben wenn man den Heli rumträgt und man kann 2 Helis nicht so dicht zusammen stellen.
Und sie sorgen dafür dass der Heckrotor etwas vor Bodenkontakt geschützt ist.
Sorry Blödsinn, habe mich verlesen, dachte du meinst die Heckfinne.
Stimmt ja die Rexe haben ja oben auf dem Heckrohr nochmal so ne kleine Finne.
Die kleine horizontale Finne dient ja eher um die Heckrohrklemmung für die Abstrebung zu verschrauben.
Vermutlich haben sie gedacht dass sie damit gleich noch ein optisches Highlight setzten können.
Es kann wie so vieles am Trainerheli auch eine optische Referenz sein, selbst wenn es nur unterbewusst wahrgenommen wird.
Aber ne echte aerodynamische Funktion hatten die meisten Finnen eigentllich nie.
@Jörg Nickel: Ganz genau.
Eine vollgesteuerte Höhenfinne kann eben wie du beschreibst, Sinn machen, aber ungesteuert ist sie mWn kontraproduktiv oder ein Scale-Gimmick
Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal die Klappe halten oder nachfragen!
Der Dunning-Krueger-Effekt ist immer und überall!
Die Höhenflosse hat bei Modellhelis nur optische Bedeutung. In der manntragenden Fliegerei sieht das anders aus. Am Beispiel des halbstarren Rotors wird die Funktion ganz besonders deutlich. Hier hängt die Zelle aufgrund des so gut wie nicht vorhandenen Mastmoments praktisch nur unter dem Rotor und wird vereinfacht gesagt lediglich "hinterher gezogen". Nun kann man sich leicht vorstellen, dass der Rumpf mit zunehmender Vorwärtsfahrt einen zunehmenden Wiederstand erzeugt, was ein kopflastiges Moment zur Folge hat, das aufgrund des sehr schwachen Mastmoments auch so gut wie nicht über die Nicksteuerung kompensiert werden kann. Ohne Höhenflosse würde der Hubschrauber unkontrollierbar bis in den Sturzflug nach vorne übernicken bzw. der Hautrotor in das Heck einschlagen, da man entgegen der zunehmenden Nicktentenz nach vorne kräftig ziehen müsste. Die Höhenflosse hat ein Abtrieb erzeugendes Profil und erzeugt dadurch ein hecklastiges Moment, was dem kopflastigen Moment durch den Wiederstand des Rumpfes entgegenwirkt. Dadurch ergibt sich ein stabiler Flugzustand. Bei Hubschraubern wie der Bell 47 oder der Bell 204/205/212 ist die Höhenflosse mit der Nicksteuerung gekoppelt. Bei anderen Mustern ist der Einstellwinkel der Flosse fix. Auch bei Hubschraubern mit hohem Mastmoment wie der Bo-105 sorgt die Höhenflosse für einen stabilen und ruhigen Flug bei zunehmende Fahrt, wobei der Größe und dem Einstellwinkel der Flosse große Bedeutung zukommt.
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