Ich hätte eine Frage, ob jemand von Euch die theoretischen ( Math.?)
Grundlagen der Propellermomente hat. Habe das Forum und Google
schon bemüht. Ich weiss ja von div. Versuchen dass es sie gibt
und wie ihnen entgegengewirkt wird, aber wie sie sich rechnerisch
zusammensetzen ( Vektordiagramm) habe ich leider nirgends gefunden.
ist eigentlich gar nicht so kompliziert. Wenn Du das Gewicht auf die Verlängerung der Schraube, mit der das Blatt befestigt ist, anbringst, so verlagerst Du bei Rotation den Rotationsschwerpunkt. Die Vektoren bleiben eigentlich gleich bzw. werden weniger, da ja das ziel des PMG ist die Stellkraft der Rotoren zu kompensieren (Idealform). Somit hast Du "nur noch" die reine Rotation. Somit kannst du ein Vektorgramm für ein Rad nehmen.
Was ich an der ganzen Sache nicht verstehe ist warum sich die Gewichte
so auswirken. Durch die Ansteuerung der HeRo-Blätter ändert sich ja
die Rotationsebene der Gewichte nicht und auch nicht der Radius.
Irgentwo wirkt eine Kraft die mir fehlt ( bzw. die ich nicht kapiere).
Drum dachte ich wenn ich eine Vektorzeichnung alle wirkenden
Kräfte habe komme ich eher dahinter .
Hallo,
der Radius ändert sich schon. Dreh mal den Blatthalter im Extremfall um 90°, dann wirst Du sehen, dass der Abstand der Masse zum Heckrotormast (Radius) etwas größer geworden ist. In einem drehenden System hat jede Masse das Bestreben den größtmöglichen Radius einzunehmen (Fliehkraft). Das unterstützt die Ansteuerung des Heckrotorblatts. Umgekehrt wirken natürlich die Massen im Rotorblatt einer Verstellung entgegen, da sie in der 0° Position schon den maximalen Abstand zum Rotormast haben.
Es sollte übrigens PAG heißen (Propellermoment Ausgleichs Gewicht)
Danke für deine Ausführung. Ist es wirklich nur diese kleine ßnderung
des Radius was die Unterstützung der Blattverstellung bewirkt oder
ist sonst noch was im Spiel?
Zum Thema PMGs kann ich Dir die Seite´von Kurt (www.flyheli.de / Grundlagen / Heck-Optimierung ) empfehlen.
Kurt erklärt hier sehr anschaulich wie PMG s wirken und zeigt sehr ausführliche Versuchsreihen nach dem Prinzip trial and error auf .
Hallo Klaus,
ja es ist nur die ßnderung des Radius, die das Stellmoment verringert.
Bei den Betrachtungen von Kurt Moraw sind die grünen Pfeile nicht ganz richtig eingezeichnet. Die Messreihe finde ich sehr gut. Sie zeigt aber auch, dass man mit manchen Tuningteilen die ganze Sache verschlimmbessern kann.
Einen Aspekt, den man aber auch nicht vergessen darf, ist die Erhöhung der trägen Massen. Bei jeder Ansteuerung (und der Kreisel steuert da ganz schön oft ein) müssen die genzen Massen beschleunigt und abgebremst werden. Diese dynamischen Aspekte kann man bei statischen Messungen leider nicht erfassen. Also wie auch Kurt schon gemessen hat, lieber weniger Gewicht und das dann aber auch gezielt eingesetzt z.B. als PAG.
Alles klar. In diesem Falle danke für den Tip.
Konnte mir einfach nicht vorstellen dass diese kleine Auslenkung
wirklich für diesen Effekt verantwortlich ist.
Nun ja, man lernt nie aus.
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