Ich habe bis jetzt meine Paddel einfach so von Aug eingestellt. Aber ist ja eigentlich nicht das Wahre. Habe bei meinem Händler aber leider keine Paddel Lehre gefunden. Brauche ich diese überhabt, oder hat jemand sons wieder so eine geniale Konstruktion um die Paddel richtig einzustellen
probiere es doch in der not mit der pitchlehre. stelle beide paddel auf 0grad pitch ein. zwar auch nicht das wahre, aber besser, wie nur nach auge einzustellen.
Lese euch später!
MFG Daniel
Jede Landung ist ein kontrollierter Absturz.
also ich würde am besten 2 Paddellehren besorgen. Dann kannst Du auch direkt über die beiden Lehren drüberschauen.
Allerdings funktioniert es mit ein wenig Augenmass auch ohne die Teile. Ich habe früher meine ganzen Heli so eingestellt. Nur mit meinem NT hatte ich so Probleme und hab mir deswegen die beiden Lehren besorgt. Geht schon besser mit :loeblich:
Gruß Sascha
Ich hab welche für 20,- Euro das Paar, kann aber den Hersteller nicht finden.
Schau mal hier:
man kann sich auch Paddellehren aus etwas stärkerem Karton und einem Cutter-Messer bauen. Einfach zwei Streifen von ca. 40mm Breite und 200mm Länge zuschneiden, Mittellinien anzeichnen und von dort die Aussparung für die Paddeln anzeichnen und ausarbeiten. Die "Lehren" sollten satt sitzen und nicht wackeln. Bei sorgfältiger Arbeit (Parallelität bzw. Deckungsgleichheit der Teile) sind sie genau genug. Der Nachteil dabei ist aber, dass die Teile nach ein paar mal messen ausleiern.
das mit den Einstelllehren ist ja schon o.k. Damit kann man sicher beide Paddel mit 0° zueinander ausrichten, aber wie sieht es mit dem Winkel zum Steuerrahmen aus? Was nützt es mir, wenn die Paddel absolut 0° zueinander haben, aber die Paddel mit 1° zum Steuerrahmen verdreht sind! Ich denke, da ist immer noch Augenmaß gefragt!
Hallo zusammen,
auch wenn es etwas kompliziert klingt, so ist es doch relativ einfach zu gestalten, dass nicht nur die Paddel zueinander, sondern auch zum Rest vom System richtig eingestellt sind.
Ich verwende ebenfalls zwei Paddellehren von KS, allerdings habe ich die noch etwas erweitert.
Vier Kohlefaserrohre ca. 8 mm Durchmesser und je ca. 50 cm Länge helfen dabei.
Mit Bildern wäre das natürlich etwas einfacher zu erklären (war auch mal vor ein oder zwei Jahren ein einer Rotor-Ausgabe erschienen, danach hatte ich das Verfahren für mich "adaptiert"), geht aber derzeit durch Ermangelung einer Digicam nicht.
Zunächst legt man ein Rohr auf die Domplatte (in Heli-Längsrichtung).
Ein zweites Rohr auf die Taumelscheibe, ebenfalls in Heli Längsrichtung.
Damit stelle ich die TS genau parallel zur Domplatte bzw. senkrecht zur Hauptrotorwelle, korrigiere also eine evtl. vorhandene Verdrehung der TS um die Nickachse.
Man kann am Ende der beiden Rohre die kleinsten Winkelunterschiede problemlos erkennen, hier stelle ich entsprechend die Lage der TS über die Gestänge zwischen Servos und TS ein.
Dann das gleiche Spiel, ein Rohr auf der Domplatte (z.B. mit einem Gummiring fixiert) quer zur Heli-Längsrichtung, das zweite Rohr auf der TS, ebenfalls quer zum Heli.
Somit kontrolliert/justiert man die TS um die Rollachse.
Nun zu den Paddeln bzw. den beiden weiteren CFK-Rohren:
Diese Rohre habe ich mit einem breiten Tesa-Film unten an den Paddellehren befestigt.
Ein zuvor verwendetes Rohr bleibt entweder auf der TS oder auf der Domplatte (da man ja beides zueinander ausgerichtet hat, ist es prinzipiell egal), die Paddellehren (mit den Rohren unten dran) werden auf die Paddel aufgeschoben.
Logisch: jetzt wird die Lage der Paddel zueinander und zur TS bzw. Domplatte angeglichen.
Bitte den Rotor und damit die Paddel auch mal um 180° drehen und nachsehen, ob es immer noch stimmt.
Die drei Rohre müssen alle parallel zu einander ausgerichtet sein, wenn die TS auf neutral steht.
Zum Schluss das Rohr auf der TS/der Domplatte um 90° drehen, also wieder in Heli-Längsrichtung und wieder die Lage der Paddel zu diesem Rohr checken.
Wieder müssen alle 3 Rohre parallel zu einander laufen, auch wenn man den Rotor um 180° weiterdreht.
Am Anfang wird man wahnsinnig, denn es schleichen sich immer wieder Winkelfehler ein, bzw. man sieht mit Erschrecken, wie weit man mit dem "pi mal Daumen gepeilt" Ansatz doch daneben liegen kann.
Und wenn, wie z.B. bei den Graupner Mechaniken, die Paddel immer ruckartig weitergedreht werden ("Stick-Slip-Effekt"), dreht man dauernd ein Stückchen zuviel in die eine Richtung, dann etwas zuwenig in die andere usw..
Alles in allem ein Geduldsspiel, dass sich aber lohnt.
Und immer flotter von der Hand geht.
also ich habe mir meine Einstellhilfen, wie der Peter, auch aus Karton geschnitten.
Damit die nicht ausleiern, hab ich die Innenkanten, an denen die Paddel oder die Rotorblätter anliegen, mit Sekundenkleber gehärtet.
Ich hab mir für die Paddel 0° Einstelllehren und für die Blätter 0° und 5° Lehren geschnitten.
Das ist billig und klappt einwandfrei. Spurlauf kontrolliert man anschließend im Schwebeflug und korrigiert nach.
Gruß
Heiko
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