Rundlauf aller Wellen nach Absturz

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  • Tobi4
    Tobi4

    #1

    Rundlauf aller Wellen nach Absturz

    Hallo Leute

    ich hätte gerne gewusst, wie ihr nach einem Absturz oder einer unsanfteren Landung mit dem einen oder anderen Materialschaden (z.B. Einschlag der Rotorblätter in das Heckrohr, wenn der Hubschrauber am Boden steht und anschl. noch umfällt.) umgeht. Das heisst, im Speziellen wie überprüft ihr, ob eine Welle (Blattlagerwelle, Hautrotorwelle, Heckrotorwelle, etc.), deformiert ist und unrund läuft. Ich habe das bis anhin immer von Auge gemacht, hätte mir aber diese Arbeit sparen können, da ich am Schluss sowieso jede Welle neu gekauft habe, ob sie jetzt offensichtlich unrund lief oder aber auch wenn ich mir nicht sicher war.
    Kauft ihr aus Prinzip alle Wellen (sicher einmal die Rotorwelle, wie auch die Blattlagerwelle) neu, um nicht nachträglich beim ersten Testflug feststellen zu müssen, dass doch eine nicht ausgetauschte Welle unrund läuft und sie doch noch ausgewechselt werden sollte?

    Gruss Tobias
  • Ringding
    Senior Member
    • 16.08.2004
    • 2287
    • Stefan

    #2
    Rundlauf aller Wellen nach Absturz

    Ausbauen und auf Glas rollen.

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    • Thorsten Lang
      Member
      • 07.04.2005
      • 160
      • Thorsten
      • Erding

      #3
      Rundlauf aller Wellen nach Absturz

      Hallo Tobias,

      leg die Wellen auf einen Tisch mit Glasplatte und "roll" Sie darauf . Glasplatten sind gerade (meistens zumindest) so kannst Du erkennen ob die Wellen noch gerade laufen.

      Bei der Blattlagerwelle kannst Du z.B. auch mal an einer der Schrauben drehen so dass die Welle mitdreht - wenn nun die Blatthalter "eiern" dann - naja - verbogen.

      Ist zwar nicht 1000 Prozent - aber bis jetzt immer erfolgreich.

      cu

      Thorsten

      Ups -zu langsam

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      • KawaMan
        KawaMan

        #4
        Rundlauf aller Wellen nach Absturz

        Meine Erfahrung mit X-Cell Pro Hauptrotorachsen: Nach leider 8 gecrashten Hauptrotorblättern hat die Welle (D=10mm) immer noch keinen Schaden! Unglaublich.
        Ich baue die Welle aus, spanne sie über beide Spitzen in die Drehbank und gehe mit der Messuhr darüber. Die Welle hat ein "Spiel" von 0,03mm. Das ist mit Sicherheit durch Toleranzen der Drehbank, Herstellung.... voll im Gesunden Bereich.
        Meine Blattlagerwelle hat (über beide Spitzen gespannt) einen Höhenschlag von 0,15mm. Auf der Anreissplatte in der Firma sieht man eine minimalste Biegung. Ich werde sie nochmal testen.
        Einmal hatte ich eine Paddelstange nicht ausgebaut und wie gerade gebogen (sie war nicht sonderlich krumm) und ich hatte dadurch Vibrationen im Heli. Da sollte man doch auch lieber eine neue kaufen, so teuer sind sie ja nicht.

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        • heliminator
          heliminator

          #5
          Rundlauf aller Wellen nach Absturz

          Hi,
          in den meisten Fällen erübrigte sich zumindest bei meinen Abstürzen eine tiefergehende ßberprüfung der Wellen.
          Faustregel: Wenn die Blätter ab sind, sind auch die Wellen krumm.
          Konnte ich bisher jedesmal mit dem Glasplatten- bzw. Ceranfeld-Rolltest nachweisen.
          Bei einem wunderbaren Einschlag im letzten Jahr half der Glasplattentest allerdings nicht weiter
          Mit dem 45° Knick wollte die Hauptrotorwelle einfach überhaupt nicht rollen


          Gruss,
          Thilo

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