Riemenheck korrekt entstören - welche Methode ist nun die beste?

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  • Stift
    Stift

    #1

    Riemenheck korrekt entstören - welche Methode ist nun die beste?

    Hi,
    meine doch derzeit, etwas übertrieben viele Störungen am Heli zu haben; und will jetzt natürlich als nächstes das Heck möglichst Störungsfrei bekommen (bei mir am T-Rex 600E).

    Nun gut, über die Suchfunktion hab ich allerlei Infos bekommen - allerdings weiß ich da nicht so recht welche Methode nun die beste ist.

    1. Ladungen über Schleifkontakt ableiten
    2. Ladungen über Alu-Riemenräder ableiten
    3. Ladungen auf das Motorgehäuse ableiten
    4. Ladungen auf den Massekontakt (Minuspol) des Akkus ableiten.

    Wie verteilen sich die Ladungen auf dem Riemen? Wenn die nur an der Außenseite wie beim Faraday-Käfig sitzen, bringen ja wohl Alu-Riemenräder (die ja nur an der Innenseite berühren) nicht den vollen Effekt..?

    Und zuletzt Punkt 3 oder 4 besser beachten?

    Für meinen Fall würde ich am liebsten die Aluräder verbauen, von dort über die Kugellager (sodass kein Schleifkontakt nötig ist) auf das Aluchassis leiten, und von diesem an den Massekontakt des Akkus. Oder reicht es, nur auf den Motor abzuleiten? Der wäre direkt mit dem Aluchassis leitend verbunden..
    Reicht es dann auch, die Ladungen nur am vorderen Ende des Heckrohrs abzuleiten, sodass ich hinten die Kunststoff-Riemenräder noch verwenden kann?


    Will halt keine sinnlosen Maßnahmen vornehmen..wurde auch gesagt dass es teilweise zu noch mehr Störungen kommen kann, wenn man auf ein falsches Bauteil ableitet..

    Danke, Gruß Stephan
  • awhelisi
    GESPERRT
    wegen Betrugsverdacht
    • 18.09.2001
    • 3830
    • Arne

    #2
    AW: Riemenheck korrekt entstören - welche Methode ist nun die beste?

    Alle 4

    Gruss Arne

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    • m5ht
      m5ht

      #3
      AW: Riemenheck korrekt entstören - welche Methode ist nun die beste?

      Wir haben eigentlich schon alles probiert, was du da auflistest, aber eine merkbare Verbesserung hat nix gebracht.
      Grundsätzlich bin ich der Meinung, so etwas am Verbrenner herauszumessen, weil man sich da volkommen auf die Entladungen des Riemens konzentrieren kann und den Mist, den ein Drehzahlregler macht, vergessen kann.
      Zu deinem Eheli: Meist war die Ursache der Störungen das BEC. Einmal war es im Jazz defekt (Lösung durch abstecken von + und - vom Empfänger und alleinige Steuerung über gelb), einmal ein externes BEC dessen Schaltglied einfach Müll einstreute.

      Als ersten Lösungsvorschlag würde ich einen Empfängerakku einbauen, Regler über 'gelb' steuern und schaun ob die Störungen wirklich von der Mechanik und nicht von der Elektrik kommen.

      mfg Manuel

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      • Stift
        Stift

        #4
        AW: Riemenheck korrekt entstören - welche Methode ist nun die beste?

        Hi,
        habe am Rex ein externes BEC verbaut in Form von Spannungsregler, der den 2-zelligen Lipo auf Empfängerspannung runtertaktet. Tatsächlich ist der in der Nähe des Empfängers..hätte allergins nicht vermutet, dass der auch derartige Störungen verursachen kann.

        Glaube allerdings schon, dass man eine Verbesserung bekommen kann..Kann sein, dass es von Heli zu Heli unterschiedlich stark ist.
        Dieses Video find ich halt trotzdem interessant..:



        Werde jetzt wohl das externe BEC anders verlegen und das vordere Riemenrad gegen das aus Alu austauschen; über das Chassis zum Motor und Akku ableiten und neue Tests machen..

        Danke schonmal..
        Gruß Steff

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        • m5ht
          m5ht

          #5
          AW: Riemenheck korrekt entstören - welche Methode ist nun die beste?

          Mit dem Empfängerakku hatte ich einen 4x1,2V Akku im Auge. Ohne Regler. Geht schnell und liegt in fast jeder Bastelwerkstatt herum. Zum Probieren braucht das ja kein Wunderding zu sein.
          mfg Manuel

          Kommentar

          • DrDOS
            DrDOS

            #6
            AW: Riemenheck korrekt entstören - welche Methode ist nun die beste?

            Hallo Stephan.

            Ich hatte bei meinen beiden T-Rex 600E auch regelmässig Störungen. Meisst mehrmals pro Flug und immer wieder bei best. Fluglagen - bei PPM und SPCM - Antenne öfters neu verlegt - Kanäle bei meiner MX16s mehrmals gewechselt - Heckrohr geerdet - nichts hat was gebracht!
            Habe nach einem beinahe-Crash zu 2,4 GHz gewechselt und seitdem ist Ruhe!
            Beide Helis haben Original-Setup.

            Kommentar

            • Stefan Reusch
              Stefan Reusch

              #7
              AW: Riemenheck korrekt entstören - welche Methode ist nun die beste?

              Hi,

              schau mal hier nach, steht einiges drin zum Riemen und Co.


              Gruß
              Stefan

              Kommentar

              • Stift
                Stift

                #8
                AW: Riemenheck korrekt entstören - welche Methode ist nun die beste?

                Hi Stefan, danke für den Link. Auch interessant.

                @DrDos: Scheint wohl, dass die Bauweise vom 600er (und auch 500er, wie man in vielen Videos sieht?) Rex allgemein etwas problematisch sein kann.
                Ich selbst verwende einen Schulze Alpha 8 Empfänger, und der hat mir auf 5min Flugzeit 4-mal geblinkt, also 8-16 Störungen angezeigt..
                Hatte da vorgestern auch dieselbe Störung wie beim Absturz - etwa eine Sekunde kein Signal mehr und der Heli ging in Hold - nur dass ich diesmal zum Glück nicht in Rückenfluglage beim Abfangen war..

                Um die 2,4GHz werd ich wohl so oder so ned rumkommen, wenn ich einen wirklich Störungsfreien Flug haben will. Nur will ich das noch nicht jetzt umrüsten, außer es hilft wirklich nix mehr.

                Werd jetzt mal die Elektrik bisschen umbauen, BEC weiter weg vom Empfänger, Heckriemen trotzdem erden und nochmal testen.. Vielleicht bringts in meinem Fall was.

                Gruß Stephan

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                • rappi-master
                  Member
                  • 22.02.2006
                  • 391
                  • Klaus
                  • München

                  #9
                  AW: Riemenheck korrekt entstören - welche Methode ist nun die beste?

                  Hallo,

                  auch bei mir hat nur der Wechsel zu 2,4 GHz wirklich geholfen.


                  Gruß

                  Kommentar

                  • gandhara05
                    Senior Member
                    • 20.04.2007
                    • 3225
                    • Dennis

                    #10
                    AW: Riemenheck korrekt entstören - welche Methode ist nun die beste?

                    Das BEC von ALign ist nicht getaktet. Kannste auch direkt neben direkt neben den Rx pappen. Störung durch Schaltregler hast du da jedenfalls keine.
                    Mikado Logo 600 3D V-bar

                    Kommentar

                    • Gonzokiller
                      Gonzokiller

                      #11
                      AW: Riemenheck korrekt entstören - welche Methode ist nun die beste?

                      Ich habe bei meine 600er E Rex keine Störungen (auch als ich 35 Mhz geflogen bin). Habe allerdings den Alurex und so konnte ich das Heckrohr einfach mit einem Kabel am Chassis befestigen. Durch das Aluchassis, Alumotorträger sind alle Teile auf dem gleichen Potential.

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                      • rappi-master
                        Member
                        • 22.02.2006
                        • 391
                        • Klaus
                        • München

                        #12
                        AW: Riemenheck korrekt entstören - welche Methode ist nun die beste?

                        Zitat von gandhara05 Beitrag anzeigen
                        Das BEC von ALign ist nicht getaktet. Kannste auch direkt neben direkt neben den Rx pappen. Störung durch Schaltregler hast du da jedenfalls keine.
                        Mit dem 2in1 und 35 MHz gab es bei mir im T-Rex 600N Störungen.
                        Diese waren nach dem Umstieg auf 2,4 GHz weg.

                        Die obige Aussage ist meiner Ansicht nach mit Vorsicht zu genießen.

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                        • GerdS
                          Senior Member
                          • 20.03.2005
                          • 1219
                          • Gerd
                          • Bodensee

                          #13
                          AW: Riemenheck korrekt entstören - welche Methode ist nun die beste?

                          Zitat von rappi-master Beitrag anzeigen
                          auch bei mir hat nur der Wechsel zu 2,4 GHz wirklich geholfen.
                          Gegen statische Entladungen in die Elektronik ist auch 2,4 GHz nicht immun. Auch da kann ein Prozessor deswegen abschmieren und dann je nach System, Gnade Dir Gott, bis die Synchronisation mit dem Sender nach dem Neustart wieder steht.

                          Letztendlich hilft nur das Kurzschließen der entstehenden Spannung wie längst beschrieben.

                          Gruß Gerd
                          FPV mit Quadrocoptern und Booten, U-Boote

                          Kommentar

                          • Stift
                            Stift

                            #14
                            AW: Riemenheck korrekt entstören - welche Methode ist nun die beste?

                            Hi,
                            habe auch den Alurex; in dem Fall also recht einfach zu entstören, das stimmt.
                            Das BEC werde ich auf alle Fälle mal weiter weg setzen..fließen trotzdem immer noch Ströme und will beim nächsten mal alle möglichen Störquellen ausschließen können.

                            Danke für die Antworten, Gruß Steff

                            Kommentar

                            • Stift
                              Stift

                              #15
                              AW: Riemenheck korrekt entstören - welche Methode ist nun die beste?

                              So..
                              nun habe ich Bec und Empfängerakku etwas weiter vom Empfänger weggelegt, Alu-Riemenrad vorne verbaut und über das Kugellager eine leitende Verbindung zum Chassis, Motor und Akku hergestellt; Ferritring ans BEC-Kabel gemacht, Antenne neu im Bogen verlegt.

                              Resultat: Sinnlos
                              Gerade eben wieder eine mords Störung gehabt, konnte ihn gerade noch über dem Boden abfagen..
                              Da ich nun gerne die Empfangsanlage und den Heli als Störquelle ausschließen würde, bleibt die mir einzige Erklärung noch der Rundfunkmast, den die Stadt 500m entfernt zu meinem Fluggebiet vor paar Jahren aufgestellt hat.. unverschämt

                              Nun werd ich's nochmal am Flugplatz versuchen; dann werd ich hoffentlich besser wissen, woher die Störungen kommen..

                              So oder so muss dann aber wohl trotzdem meine MC-19 gegen 2,4GHz weichen, erst recht wenn ich demnächst auch Fotoflüge durchführe, bei denen ich nur ungern Heli und Kamera mit schlechtem Gewissen in die Luft befördere..

                              Gruß Steff

                              Kommentar

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