ich habe gerade erneut eine Schrecksekunde erleb, die mich ratlos zurücklässt. Wir sind im Urlaub in Österreich und ich habe meinen Heli mit. Wollte ihn gestern mal fliegen lassen und habe dazu meinen 6s LiPo geladen. Nachdem ich den Akku am Lader eingesteckt habe, rauchte es im Ladgerät und ich habe sofort alle Kabel getrennt. Dabei habe ich den Ladevorgang noch nicht einmal gestartet, sondern nur das Stromkabel angeschlossen (Schwarz/Rot wurden nicht vertauscht). Okay, dachte ich mir. Bestimmt auf irgendeiner Platine ein Elko abgeraucht. Lader ist auch schon etwas älter und wir sind hier auf 2.000m Höhe - tut dem ganzen vielleicht auch nicht so gut.
Nun gut, im Tal gab es einen richtig großen Modelllbau-Laden. Da habe ich mir heute ein neues Ladegerät geholt und damit meinen 6s LiPo ohne Probleme aufgeladen. Danach habe ich den LiPo in den Heli geschoben, Fernbedienung eingeschaltet und dann die Stromversorgung im Heli mit dem LiPo verbunden. Nach ein paar Sekunden hörte ich ein Zischen. Der Graupner Pufferkondensator, der ja Spannungsspitzen abfangen soll und am Empfänger angeschlossen ist, fing an zu qualmen und wurde glühend heiß. Schnelles Abziehen beendete den Vorfall. Der Kondensator ist ein Graupnerteil, Best. N. 7082.1 und war beim Graupner Regler T100 dabei, also nichts aus der Krabbelkiste.
Gibt es dazu eine Erklärung? War der Kondensator nur defekt oder mehr? Kann es am LiPo liegen, der zuvor schon den alten Lader zum qualmen brachte? Mit dem LiPo Prüfer sieht der Akku okay aus. Alle Zellen haben jetzt voll aufgeladen eine Spannung von 4,2V, haben untereinander keine Abweichungen und in Summe werden 25,2 V angezeigt.
Eine falsche Verkabelung kann ich ausschließen, den Heli fliege ich schon ewig so - ohne Probleme.
Ich habe jetzt schon bedenken, den vollen Akku mit dem neuen Lader auf Storage zu entladen.
Gruß
Frank



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