Es ist soweit, mein erster Beitrag im Forum!

Auf folgende Frage habe ich im Forum noch keine ausreichende Erklärung gefunden:
Warum ist der Anstellwinkel von manchen Paddel bei vollem zyklischen Ausschlag über 40° groß? Ich würde vermuten, dass die Paddel-Wirkung eigentlich kurz vor dem Strömungsabriss am größten ist, also bei deutlich kleinerem Anstellwinkel, und das sollte (z.b. bei Rex 600 Paddeln) eher um die 20° sein.
Beispiel Flips auf der Stelle:
Bei Flips auf der Stelle ist das Paddel voll ausgelenkt, wenn es gerade neben dem Heli ist (Paddelstange 90° zur Längsachse des Helis). Dabei hat es keine vertikale Geschwindigkeitskomponente und keine Verkippung gegenüber der Rotor-Achse. Somit kann also nicht mit irgendwelchen Paddelbewegungen argumentiert werden. In vielen Phasen des Flips sind auch keine Abwinde vorhanden. (Diese sind sowieso in der Umgebung der Paddel nicht stark ausgeprägt, eher an den Blatt-Enden). Man kann also folgern, dass Einstellwinkel == Anstellwinkel > 40°.
Hat eigentlich jemand schonmal ein Paddel während der Autofahrt zum Fenster raus gehalten und gedreht?
Gruß
Axel



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