Kreisflächenbelastung

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  • amol
    Member
    • 24.11.2007
    • 914
    • oliver
    • Altach, Vorarlberg

    #1

    Kreisflächenbelastung

    Eine Frage an die Experten: Die Kreisflächenbelastung ist ja das Verhältnis von Modellgewicht zu Rotorkreisfläche. Man sagt ja, eine geringe Kreisflächenbelastung ist gut fürs Flugverhalten. Wie verhält sich das mit Mehrblattköpfen? Hat die Anzahl der Rotorblätter gar nix mit der Kreisflächenbelastung zu tun?

    Die Frage kommt aus konkretem Anlass. Bin dabei eine Bell 412 mit 1,68m Rotorkreis und 4-Blatt-Kopf aufzubauen. Jetzt bin ich am grübeln, ob eine 212 mit 1,8m 2-Blatt nicht ein besseres Flugverhalten haben würde (die Kreisflächenbelastung ist ja geringer, da das Gewicht +/- gleich ist). Oder ändert das an sich gar nichst? Die Rotorblattflächen sind in etwa gleich. Schmale und kurze 4 Blätter gegen lange und breite 2 Blätter. Natürlich würde der 4-Blatt auch höher drehen als der 2 Blatt. Noch hätte ich die Möglichkeit für einen Schwenk.

    Die Eigenheiten eines Mehrblattkopfes sind bekannt, das ist nicht das was ich meine!


    Gruß

    Oli


    - Remember our Veterans -
  • Helios
    Senior Member
    • 15.09.2006
    • 1165
    • Dr. Hans Dieter
    • 74626 Bretzfeld

    #2
    AW: Kreisflächenbelastung

    Hallo Oli,

    in die Berechnung der Kreisflächenbelastung geht die Anzahl der Rotorblätter nicht ein. So hat es Schlüter zumindest in seiner Definition der Kreisflächenbelastung vorgesehen.

    Dafür spielt die Anzahl der Rotorblätter bei der Berechnung der Blattbelastung sehr wohl eine Rolle. Da gehen dann Modellgewicht, Anzahl der Rotorblätter und Blattfläche mit ein.

    Gruß Dieter
    SJM-Sparrow, SJM-325, Atom-500, Spirit L-16 Rigid, TD-Rigid

    Kommentar

    • nopost123
      Member
      • 14.09.2009
      • 516
      • Norbert
      • Altenberge, FMSC-Steinfurt

      #3
      AW: Kreisflächenbelastung

      Hallo Oli
      Die Kreisflächenbelastung ist das eine, der Wirkungsgrad der Rotorblätter das andere Thema. Ich fliege selbst einen Star-Ranger mit Vierblattrotor, 1560mm DRM und Antrieb durch einen Hyperion 4045Z, Regler Jeti Spin 99. Der Leistungsverbrauch beträgt etwa 500mAh pro Minute. (bei 38V AVG). Das Modell wiegt 6500 Gramm und wird mit 14 Zellen LiFePO4 angetrieben. Flugzeit 4 Minuten. Die Leistung und Wendigkeit ist sehr gut, der Stromhunger allerdings auch. Die Rotordrehzahl beträgt ca. 1400 U/min. Schwebeleistung ca. 1050 bis 1200 Watt. Meine Bell 47 GII (Vario) ist mit einem Rotor von 1820mm ausgerüstet. Der Rigidrotor dreht mit 800 bis 1000 U/min. Die Schwebeleistung für das ca. 6500g schwere Modell liegt bei ca. 450 bis 500 Watt. Der Antrieb ist ein Ultra 2000/H mit Schulze Regler. Betrieben wird der Heli mit 12 Zellen LiFePO4. Flugzeit ca. 8 bis 10 Minuten. Während der Vierblatt rasant durch die Gegend gescheucht werden kann klopft der Zweiblatt behäbig vor sich hin, ist aber kreuzbrav zu fliegen. Beide Rigids werden von Hand geflogen und besitzen lediglich einen Kreisel für den Heckrotor. Wenn man nicht unbedingt 3D fliegt geht das auch ohne Fybar-Systeme ganz prima. Man muß nur die richtigen Blätter bauen. Die AR-Eigenschaften sind bei beiden Systemen sehr gut. Bei einem Vierblattsystem ist allerdings eine entsprechende Mindestdrehzahl einzuhalten, sonst kann es zum Strömungsabriss an der schmalen Blättern kommen (habe ich beim Ausschweben nach Motoraus in 50cm höhe schon erlebt. Der Hubi kippt schlagartig auf die Seite.) Nun solltest du dir überlegen welche Art von Flugstiel du für deinen Hubi haben möchtest. Last but not least - wenn ein Vierblatt umkippt sind meist vier Blätter defekt!
      Zuletzt geändert von nopost123; 20.09.2009, 20:53.
      Eigenbau-ElektroMechanik M2010/FC28-Jeti+FF9,Scale- und Rumpfhubschrauber mit Rigidköpfen.

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