Fliegen bei Minusgraden

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  • Yvie
    Member
    • 11.01.2009
    • 113
    • Moritz
    • MFG Federsee/Kanzach

    #31
    AW: Fliegen bei Minusgraden

    Hallo,
    bin mit meinen verbrenner Helis bis jetzt jeden Winter durchgeflogen und das ging bis -15°. Solange es windstill ist gibts da eigentlich auch kein Problem mit den Fingern. Fliege mit NIMH Akkus in Sender und Empfänger (2500mah), Lipos funktionieren bei den Temperaturen wahrscheinlich auch nicht mehr, da hilft auch kein vorwärmen, da sie wenn sie nur zur empängerstromversorguing eingesetzt werden sich von der relativ geringen entnommenen Leistung nicht selbständig warmhalten. Ansonsten beim verbrenner eine wärmere Glühkerze verwenden und die Reiemenspannung öfters kontrollieren, denn die lässt zumindest bei meinen Raptor nach 30- 40 Minuten doch sehr stark nach. Mit sprödem Kunststoff hatte ich bis jetzt zumindest beim Raptor keine Probleme und auch mein OS- Hyper lief immer suber durch. Hoffe dier damit etwas geholfen zu haben, ansonsten einfach weiter Fragen, dazu ist ein Forum schließlich da, und wens stört: es reicht auch einfach garnicht zu antworten.
    Raptor 50 Titan / Raptor 90se E-Umbau / T-Rex 600N E-Umbau / T-Rex 450

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    • Taumel S.
      Senior Member
      • 31.12.2008
      • 26320
      • Helfried
      • Ã?sterreich

      #32
      AW: Fliegen bei Minusgraden

      Denn ich habe hier neulich gelesen, dass man einen Empfängerakku nach dem Fliegen erstmal entladen muss. Und erst dann wieder laden soll.
      Aber doch keinen LiPo! Und schon gar nicht auf 3 Volt!

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      • emce
        emce

        #33
        AW: Fliegen bei Minusgraden

        Zitat von Taumel S. Beitrag anzeigen
        Naja, mit NiMh bei Minusgraden wünsche ich viel Glück. Bei Verbrennern, die länger als die bei E üblichen 10 Minuten fliegen, heißt es da aufpassen.
        PS: Ok, im Sender kein Problem, dachte schon, als Empfängerakku...
        Guten Morgen,

        he Taumel, dein Comment Interressiert mich, kannst du mir das genauer erklären?! Hab selber einen Sanyo Eneloop Pack in meinem 50er Titan.
        Im letzten Winter (so -10 bis -12°C) hatte ich überhaupt keine Probs mit der Empfängerstromversorgung. Hast du andere Erfahrungen gemacht?

        Thx

        Kommentar

        • Taumel S.
          Senior Member
          • 31.12.2008
          • 26320
          • Helfried
          • Ã?sterreich

          #34
          AW: Fliegen bei Minusgraden

          Eneloops hatte ich im letzten Winter noch keine.
          Aber andere NiMh sind mir ab 0 Grad völlig verreckt. Könnte mir aber vorstellen, dass das stark von Alter, Marke und Hochstromfestigkeit des Akkus abhängt.

          Kommentar

          • Tim V
            PSG-Dynamics Teampilot
            • 12.07.2009
            • 1846
            • Tim
            • Marburg

            #35
            AW: Fliegen bei Minusgraden

            Zitat von Rapiflyer Beitrag anzeigen
            Und genau darum habe ich den ersten Absatz geschrieben. Weil hier öfters Leute wie du, Leute wie mich zusammenscheißen.

            Es gibt hier nicht nur Leute, die sich um nix anderes kümmern, als um ihr Hobby.
            Ich finde es eine ungeheure Maßreglerei, die sich hier manche herausnehmen. Unglaublich!

            Es gibt auch Leute wie mich, die wenig Zeit haben und doch Helifliegen möchten, Leute die die Fliegerei erst ein paar Monate betreiben. Leute die es schon Jahrzehnte machen. Menschen welche es zur Entspannung machen (Für mich ist Helifliegen Therapie). Leute die 12 Jahre alt sind und Leute die 65 Jahre alt sind. Also liebe Vollprofis - lasst uns Gelegenheitsbastler auch leben, DANKE!

            Mitlerweile verstehe ich die Moderatoren, wenn sie teils resignierend über die Neuzeit jammernd ihre Beiträge abgeben. Großen Respekt vor eurer Arbeit, Jungs.

            Ich, allerdings werde mich von hier verabschieden, brauche den Stress wirklich nicht. Es kann doch nicht sein, dass ich mich vor den Antworten fürchte, nur weil ich kein Crack bin.

            Bleibe trotzdem bei der Meinung, dass ein Forum tot ist, wenn nur noch diejenigen reden, die was Neues wissen.

            Danke, denen die mir geholfen.

            Gruß Paul

            Ps. Habe keine alten Freds gelesen - weiß nicht wie man welche Akkus bei Kälte behandelt - weiß nicht welche Teile bei Kälte schneller hin sind!
            Wie mei Vater immer sagt : Ihr sollt euch nicht heiraten aber zusammenscheißen auch nicht es geht um Spaß bei diesem Hobby und nicht um Stress den habt ihr im Berufsleben doch schon genug oder? Ich als 12 Jähriger bin auch immer sehr dankbar wen man mir hilft. Danke


            Tim
            Zuletzt geändert von Klaus O.; 13.10.2009, 13:57.

            Kommentar

            • Diver
              Senior Member
              • 28.10.2007
              • 1471
              • Andre
              • Ulm

              #36
              AW: Fliegen bei Minusgraden

              Hallo,

              letzten Winter bin ich den Rex Nitro mit NiMh geflogen. Ohne Probleme. Nun habe ich im großen MP eine Doppelstromversorgung mit 2 Lipos zu je 2300mAh. Da muß sich zeigen wie das im Winter funktioniert. Betriebstemperatur zum Entladen der Lipos ist -20 bis plus 60 Grad.

              Ab Minus 5 Grad macht es eh kein Spaß mehr.

              Wichtig ist den Motor nach dem letzten Flug HEIß abzustellen und noch ein paar mal zu orgeln, damit der letzte Siff aus dem Motor kommt und sich kein Kondenswasser bilden kann.

              UNd auf die Riemenspannung achten.

              Ansonsten macht es mit fingerlsoen Handschuhen und langer Unterwäsche im Winter schon Spaß. Hat was über einer weißen Schneedecke im Sonnenlicht zu fliegen.

              Gruß Diver
              Henseleit MP XL V91 , Airwolf 800 und 500er AH-1 Cobra

              Kommentar

              • Rapiflyer
                Senior Member
                • 13.09.2008
                • 1007
                • Paul
                • Tirol

                #37
                AW: Fliegen bei Minusgraden

                Zitat von Yvie Beitrag anzeigen
                Hallo,
                bin mit meinen verbrenner Helis bis jetzt jeden Winter durchgeflogen und das ging bis -15°. Solange es windstill ist gibts da eigentlich auch kein Problem mit den Fingern. Fliege mit NIMH Akkus in Sender und Empfänger (2500mah), Lipos funktionieren bei den Temperaturen wahrscheinlich auch nicht mehr, da hilft auch kein vorwärmen, da sie wenn sie nur zur empängerstromversorguing eingesetzt werden sich von der relativ geringen entnommenen Leistung nicht selbständig warmhalten. Ansonsten beim verbrenner eine wärmere Glühkerze verwenden und die Reiemenspannung öfters kontrollieren, denn die lässt zumindest bei meinen Raptor nach 30- 40 Minuten doch sehr stark nach. Mit sprödem Kunststoff hatte ich bis jetzt zumindest beim Raptor keine Probleme und auch mein OS- Hyper lief immer suber durch. Hoffe dier damit etwas geholfen zu haben, ansonsten einfach weiter Fragen, dazu ist ein Forum schließlich da, und wens stört: es reicht auch einfach garnicht zu antworten.
                Hi,

                also mache ich den 2s raus und den 5-Zeller Nimh rein und los gehts.
                Wir haben bereits 40 cm Neuschnee und -1°.

                Gruß

                Kommentar

                • Balsapilot
                  Balsapilot

                  #38
                  AW: Fliegen bei Minusgraden

                  So dann will ich auch mal,

                  wenn ich den Treat richtig interpretiere geht es darum was man beim Helifliegen (verbrenner) beachten sollte, wenn es sehr kalt ist.



                  wenn es sehr kalt ist kann es sein, dass Dein Verbrenner nicht anspringen möchte. Der Sprit ist dann so kalt, das Dein Gemisch nicht in den Zündfähigen Bereich kommt. Also lass den Heli / Sprit lieber nicht zu lange im Freien stehen, wenn Du fliegen möchtest.

                  Ich lass meinen Raptor Motor dann einen Moment im Stand laufen, dass er etwas Zeit zum warmlaufen hat und das ßl an die wichtigsten stellen kommt.

                  Die Vollgasnadel wird vermutlich etwas(zwischen 2 und 4 Zacken) magerer (in Uhrzeigerrichtung) gestellt werden müssen.

                  Achtung! Ein Lipo Empfängerakku kann bei sehr kalten Temperaturen seinen Dienst quittieren. (Deshalb fliege ich noch NiMh) Wir Du aber der Diskussion entnehmen kannst mögen auch die NiMh keine minus Temperaturen, deshalb ist es ratsam auf die Empfängerstromversorgung ein besonderes Augenmerk zu haben! Auf keinen Fall mehr Fliegen, wenn die Servos augenscheinlich langsamer laufen!!!

                  Wenn an Deinem Heli das Heck mit einem Riemen angetrieben wird, kann es sein, dass Du die Riemenspannung korrigieren musst.

                  Besteht Dein Heli aus Plaste, muss Dir klar sein das Diese im Winter spröder ist als im Sommer, deshalb solltest Du bei sehr starken mechanischen Belastungen Dein Heli genauer als sonst unter die Lupe nehmen.

                  Bei den Lipo Antriebsakkus kommt noch folgendes hinzu:

                  Lipos mögen keine kalten Temperaturen. Du wirst sehen, dass Dein Heli bei kalten Temperaturen nicht die Leistungsreserven hat wie Du es gewohnt bist.

                  Schlimmer noch, wenn der Akku im Downwash des Rotors liegt, wird er noch dazu prima gekühlt...

                  Kannst Du im Winter mit Lipo Antriebsakkus Fliegen?! Klar! Du wirst an der Leistung Deines Helis merken wenn es zu kalt ist. Dann lagere Deinen Lipo vor dem Fliegen einfach an einem warmen Ort und alles ist gut. Wie warm, da streiten sich hier im Forum auch die Geister, aber die allgemeine Meinung hat sich irgendwo zwischen 20 und 40 Grad eingependelt.

                  Das war in kürze das Wichtigste was mir zu Deiner Frage eingefallen ist. Ich hoffe ich konnte helfen!

                  Gruß Markus

                  PS: Ich habe meinen Verbrenner gestern eingemottet (mit WD40 vom Feinkost Albrecht konserviert) weil ich keinen Bock auf spritgesuddel im Winter habe!

                  Kommentar

                  • g.harry
                    Senior Member
                    • 18.10.2007
                    • 1272
                    • Harald
                    • Wartenberg, Geisenhausen

                    #39
                    AW: Fliegen bei Minusgraden

                    Zitat von Balsapilot Beitrag anzeigen
                    PS: Ich habe meinen Verbrenner gestern eingemottet (mit WD40 vom Feinkost Albrecht konserviert) weil ich keinen Bock auf spritgesuddel im Winter habe!

                    Und das genau sind die unterschiede hier.... ich hab den Nitro wieder in betrieb genommen fuer den Winter, weil mir :

                    - das ewige vorwaermen und auf Temp halten der Lipos zuwieder ist.
                    - der Nitro im Winter schoener zu fliegen ist als der Elektro mit den einbrechenden Lipos
                    - ich letzten Winter 2 Lipo Akkus geschrottet hab wegen der niedrigen Temps
                    - der Nitro bei fallenden temps immer mehr an leistung gewinnt

                    Empfaenger akkus sollten m.M. generell nach 1 Saison getauscht werden... auch die lipos verlieren an Leistung ( lieber 15 Euro fuer nen neuen akku als 200 Euro Rep. Kosten wiel der akku nach 3 fluegen ploetzlich leer war)

                    mfg Harry
                    Zuletzt geändert von g.harry; 17.10.2009, 12:13.
                    Gruss Harry

                    Kommentar

                    • Balsapilot
                      Balsapilot

                      #40
                      AW: Fliegen bei Minusgraden

                      So hat jeder seine Vorlieben!

                      Kommentar

                      • Sky
                        Sky
                        Gesperrt
                        • 04.07.2006
                        • 3801
                        • Gottfried

                        #41
                        AW: Fliegen bei Minusgraden

                        Hallo,

                        habe jetzt nicht alles gelesen was da schon geschrieben wurde. Eigentlich wurde fas(s)t nichts geschrieben.

                        Betreff fliegen bei -5!

                        Ich bin bis -10° geflogen mit meinen V Helis, als ich noch mit normalen Digi Servos geflogen bin (Futaba/robbe 3152 im Raptor).

                        Akkus war immer ein 4200 NIMH in Verwendung.

                        Ging ohne Probleme. Akku wurde immer schön vorgewärmt und dann in Schaumgummi gepackt. Alles immer im GRßNEN BEREICH geblieben.

                        Jetzt wo ich nur noch mit Lipo fliege, muss man schon sehr aufpassen, bei unter 10°.

                        Komme gerade vom fliegen.

                        Außentemp war +7° und ich fliege mit Doppelstrom a' 1500mAh.

                        Aufgrund meiner verbauten High End RC Bauteilen, die dann schon ordentlich Strom verbraucht im 91iger Heli, hatte ich plötzlich "Störungen" in meiner 2,4 GHz Funkübertragung. (http://www.rc-heli.de/board/showthread.php?t=117034) Glaubte ich zumindest! Das es von daher kommt. Was aber nicht sein konnte. Sagte ich mir wiederum!

                        Ich hatte schon eine Vermutung, warum der Heli so rauf/runter, hin und her zuckte.

                        Ich musste eine AR einleiten, was mir Prima gelang.

                        Habe mir den Minimalwert der Spannungslage von den Akkus anzeigen lassen und der zeigte mir, dass die Akkus voll eingebrochen waren.

                        Auf jedenfall werden die Akkus jetzt gleich entsorgt und neue gekauft. Da diese eh schon lange gehalten haben.

                        Im Winter ist es sicherlich besser mit NIMH Akkus zu fliegen. Zumindest, hatte ich noch nie Probleme damit.
                        Zuletzt geändert von Sky; 17.10.2009, 13:52.

                        Kommentar

                        • Squenz
                          Senior Member
                          • 21.02.2009
                          • 1370
                          • Markus
                          • Erding b. München

                          #42
                          AW: Fliegen bei Minusgraden

                          Ich hatte im Raptor ebenfalls 3800er NIHMs und hab diese immer zusammen mit einem Wärmepad in einen Waschlappen gesteckt... Gummis drum rum und fertig.

                          Grüße Markus

                          Kommentar

                          • Rapiflyer
                            Senior Member
                            • 13.09.2008
                            • 1007
                            • Paul
                            • Tirol

                            #43
                            AW: Fliegen bei Minusgraden

                            Und genau solche Gummis habe ich mir nun um den 3500er Nimh gewickelt.
                            Und zwar die Reste der Isolation meiner nagelneuen Solaranlage v. Haus.

                            Test: Alter Akku mit 22° für 2 Stunden ins Gefrierfach bei -18° gelegt.
                            Rausgenommen - ausgepackt - immer noch 16,5°

                            ...auf den Bildern natürlich ein 2s 3200er zu sehen. Da kann nix mehr passieren, oder?

                            Gruß Paul
                            Angehängte Dateien
                            Zuletzt geändert von Rapiflyer; 17.10.2009, 17:48. Grund: anderer Akku

                            Kommentar

                            • Sky
                              Sky
                              Gesperrt
                              • 04.07.2006
                              • 3801
                              • Gottfried

                              #44
                              AW: Fliegen bei Minusgraden

                              Abend Paul,

                              da brauchst du dir wirklich keine Sorgen machen und lass es krachen.

                              Kommentar

                              • xSandmaNx
                                xSandmaNx

                                #45
                                AW: Fliegen bei Minusgraden

                                Servus,

                                nachdem das Wetter die letzten zwei Wochen ja auch nicht so dolle war, ich jedoch nicht aufs Fliegen verzichten wollten, hier noch meine Geschichte zum Thema "Fliegen bei kühlen/kalten Temps".

                                Vor ca. 1,5 Wochen, als es um die 5° war, habe ich mich mit meinem MT Cobra auf die Piste gemacht um mal wieder alle 5 Akkus zu leeren. Die ersten vier gingen ohne Probleme, auch wenn ich den Unterschied zum fliegen bei wärmeren Temps gut spüren konnte - also das Flugverhalten an sich. Akkus habe ich schön in meiner Jacke am Körper (^^) vorgewärmt. Alles in allem ging das Fliegen ganz gut.

                                Beim letzten Akku jedoch - ich war nun schon eine gute Stunde draußen, setzte ich mit der Cobra etwas härter auf. Luftloch oder was auch immer und etwas zu wenig Gas gegeben, jedoch nichts, was vorher (bei wärmeren Temps ) ein Problem dargestellt hätte. Heck setze wie gesagt auf und die Umlenkrolle (aus Plaste) brach, das Teil platze somit ab und durchschlug die Heckverkleidung. Neben der besagten Umlenkrolle und der Heckverkleidung wurde natürlich auch das Heckrohr selbst beschädigt.

                                Jedenfalls ist bzgl. der Plasteteilen wirklich Vorsicht angesagt, da diese wie schon teilweise hier geschrieben, einfach spröde werden bzw. aufgrund der kälteren Tempseinfach andere Spannungen haben. Beide Rotorköpfe sind bei mir jedenfalls aus Alu und Plaste würde ich bei kalten bzw. negativen Temps wirklich nicht empfehlen bzw. davon abraten.

                                Ergo wird die Cobra wieder instandgesetzt und wird nur noch bei 10° + geflogen. Mal schaun was da der normale MT macht, der dann im Grunde keine beweglichen Plasteteile hat….

                                Grüsse

                                Kommentar

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