Das Video kannte ich schon, hab's mir aber trotzdem nochmal angeschaut!
Was ich aber nicht verstehe ist, was es mir bringt, zu wissen wie weit der Schwerpunkt von der Blattnase entfernt liegt, wenn ich dann doch das Klebeband komplett rum wickel.:dknow:
Hehe, da denkt einer mal mit und weiter
Tjo, wenstes genau machen willst müsstest du auch das Klebeband anders befestigen oder eine "Erleichterungsbohrung" einbringen.
Zumindest weist du aber warum der Rotorkopf immer noch eiert, obwohl du fein säuberlich gewuchtest hast.
Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal die Klappe halten oder nachfragen!
Der Dunning-Krueger-Effekt ist immer und überall!
AW: Hilfsmittel zum einfachen dynamisch wuchten der Blätter
ich habe vom vielel Leute gelesen, die alle Blätter aus der Schachtel fliegen, ohne die zu wuchten. Selbst billige Holzies!
Einige machen dann statisch udn dymanisch, und einige mit der Blattwaage "nur" dynamisch.
Ich gehe von neuen Blättern davon aus, daß die Form gleich ist, und lediglich "irgendwo" etwas mehr oder weniger Material. Bei 325er Blättern finde ich das wuchten des Vorlaufs als übertrieben, bei großen natürlich nicht!
Würde es hier mehr als 172mm fehlen, so würde ich die Form des Balttes sehr in Frage stellen, und mit Vorsicht genießen.
Ich stecke die dazu an einen 3mm Inbusschlüssel, und prüfe nur ob der Vorlauf +- 2/10mm passt, genauer kann ich das so nicht prüfen, und genauer brauche ich das nicht für mich. Aber Danke für die Hinweise.
Beim 450 wäre das päpstlicher als der Papst, ist aber nur meine persöhnliche Meinung dazu.
Das dynamisch Wuchten mache ich genau, da ich auch bis 3400 RPM schnell drehe, bei 2200 RPM wäre das ME auch nicht so Entscheidend.
Sebastian ich habe da was gekürzt und die Reihenfolge optimiert!
1. Bestimme ich das schwerere Blatt
2. Tarriere ich die Waage darauf
3. Schneide ich eine Isolierband zurecht mit dem fehlenden Gewicht, lege das lose auf das leichtere Blatt. Hier arbeite ich auf 0.01g genau! (solange zurechtzschnipseln bis das passt)
4. prüfe ich den Schwerpunkt und versuche mit dem Ausgleichgewicht dynamisch zu wuchten. das klappt zu 90% !
Meistens ist das leichtere Blatt an der Wurzel zu dünn.
Wegen großem Blattverschleiß habe ich schon sehr viele Blätter erfolgreich so gewuchtet. Die Taxiswaage kenne ich nicht, ist auch nicht auf dem Link zu sehen?
Früher hatte ich mit der Rasierklinke den Schwerpunkt bestimmt, das Problem dass kein Stift auf den Blättern schreiben will (vor allem auf Carbon). Letztlich war mir das zu langwierig.
Ich nehme übrigens einen fertig Ausgewuchteten, komplett gewuchteten Rotorkopf mit, da geht das wechseln sehr schnell und alles passt.
Der Weg über Blattgewicht ermitteln und dann Gewicht am richtigen Punkt anbringen ist schon klar und gut, aber eben nicht ohne geeignete präzise Waage (die nicht jeder hat ) machbar. Aber gut gelöst.
Ich mache mit der Klinge immer einen Kratzer in die Deckschicht...
Würde es hier mehr als 172mm fehlen, so würde ich die Form des Balttes sehr in Frage stellen, und mit Vorsicht genießen.
Ich stecke die dazu an einen 3mm Inbusschlüssel, und prüfe nur ob der Vorlauf +- 2/10mm passt, genauer kann ich das so nicht prüfen, und genauer brauche ich das nicht für mich. Aber Danke für die Hinweise.
sollte natürlich nicht 172mm sondern 1/2 mm sein !!!!
AW: Hilfsmittel zum einfachen dynamisch wuchten der Blätter
Du musst es bei 325er Blättern mit 3.000/min genauso so machen wie bei 710er Blätter mit 1.600/min. Nur ist es eine heillose Fummelei bei den Kleinen.
Wie oft kommt hier immer die Frage nach ungeklärten Vibrationen und niemand beachtet das gesamte Blatt, weil zu oft angenommen wird "dass die schon gewuchtet sind bei dem Preis". Jetzt aber hinzugehen nur 2/3 der Auswuchtarbeiten zu machen, ist eben wie poppen aber nicht ganz rein tuen
Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal die Klappe halten oder nachfragen!
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meinen Rotokopf hab ich bei meinen beiden auch 100% gewuchtet, 600er 1A ohne was zu machen beim 450er hingegen musste ich fast ein gramm Blei an einen Blatthatler
kleben
AW: Hilfsmittel zum einfachen dynamisch wuchten der Blätter
Will ja kein Spielverderber sein, aber mit "dynamischem" Wuchten hat das alles nix zu tun
Hier wird nur ausbalanciert.
Dynamisch Wuchten spielt sich axial ab (längliche Rotationskörper). Bei einer Blattdicke von 3-10mm, naja
Begrifflich zwar falsch aber umgangssprachlich etabliert steht dynamisch Wuchten auch für Unwucht messen indem man einen Körper "weich" gelagert rotieren lässt, und das Taumeln der Achse in Winkel und Amplitude auswertet (z.B. Reifenwuchtmaschine, wobei hier dynamisches Wuchten im eigentlichen Wortsinn wieder zutrifft, da man hier Gewichtsunterschiede Felgeninnen/außenseite misst))
Auf den Hubi angewendet, müsste man für umgangssprachlich "dynamisches" Wuchten also die Rotorblätter bei Solldrehzahl wuchten
Dabei wären dann neben Gewichtsunterschieden der identische Vorlauf und aerodynamische Unwucht die zu suchenden Kriterien.
"Wuchten/Ausbalancieren" wie im Thread kann man auch ein einzelnes Blatt mit entsprechendem Gegengewicht
AW: Hilfsmittel zum einfachen dynamisch wuchten der Blätter
Servus,
ich finde es überhaupt interessant, daß man sich so eine Mühe macht, den Schwerpunkt in Blattlängsrichtung wie im ersten Video gezeigt bei beiden Blättern auf den Millimeter genau anzugleichen. Wenn man mal rein die Fliehkräfte betrachtet, so spielt es wie wir wissen keine Rolle, ob jetzt beide Blätter absolut gleich schwer sind und gleichzeitig der oben gezeigte Schwerpunkt exakt passt, oder ob der Schwerpunkt bei beiden Blättern abweicht, aber statisch gewuchtet wurde, ein Blatt anschließend also etwas schwerer als das andere ist (Blätter in einer Line und in der Mitte auspendeln). Extrembeispiel für so ein Gebilde ist der Einblattrotor mit Gegengewicht. Jetzt könnte man sagen, es kommt ja nicht nur rein auf die Fliehkräfte an, weil die Blätter ja auch Schwenk-/Schlagbewegungen machen, wo sich ein unterschiedlicher Schwerpunkt in Blattlängsrichtung vielleicht auswirken könnte. Ein Rotorblatthersteller hat mal Versuche mit abweichenden Schwerpunkten bei Blättern gemacht, selbst bei 10cm Unterschied und statischer Wuchtung gab es keine Vibrationen oder unschöne Effekte. Von daher halte ich so einen Aufwand für etwas übertrieben. Normalerweise sollten gute Blätter nach der Herstellung fast identisch sein, noch ne statische Wuchtung und die Sache sollte gegessen sein. Falls natürlich andere Parameter wie etwa der Vorlauf stark abweichen, dann sollte man sie umtauschen.
Normalerweise sollten gute Blätter nach der Herstellung fast identisch sein, noch ne statische Wuchtung und die Sache sollte gegessen sein. Falls natürlich andere Parameter wie etwa der Vorlauf stark abweichen, dann sollte man sie umtauschen.
AW: Hilfsmittel zum einfachen dynamisch wuchten der Blätter
Nun ich kenne Grundsätzlich 2 schnelle und einfache Möglichkeiten:
1. mit einer Rotorblattwaage wie dieser: eBay Wippe zum wuchten und nur den Schwerpunkt auswuchten. (das Gewicht der Blätter juckt dabei nicht, es muß sich nur die Waage halten damit die Zentrifugalkräfte keine Unwucht erzeugen durch die Dynamik.
Das ist aber sehr ungenau, zumindest mit so einer einfach Waage.
2. Das statische Gewicht so gleich wie Möglich zu machen, Zeitaufwand 1-2 Minuten und Kostenaufwand ca. 12 EUR für eine Feingoldwaage mit 0.01g Auflösung, und anschließend den Kipppunkt über die HRW ebenfalls gleich einstellen. (Zeitaufwand ebenfalls 1-2 Minuten)
Dann passt es einfach super.
Natürlich kann auch zuerst der Kippunkt eingestellt werden, und anschließend auf dem Kippunkt das Statische Gewicht ausgeglichen werden. Hier sind es mehr Arbeitsschritte, weil nach dem statischen Auswuchten der Kippunkt nochmals verglichen werden sollte. Das Klebeband kann ja leicht versetzt sein. Ausserdem sind hier mindestens 2 Klebestreifen erforderlich, bei meiner Methode meistens nur eines.
Wer sich dann die Mühe machte und prüft das auf der Wippe, der wird immer ein 100% gleich gewuchtetes Ergebnis erzielen, was beweist dass diese Methode einfach exakter ist.
Wird dann der Schwerpunkt etwas verstellt, so fällt das auf Wippe (eBay Link) nicht auf.
Auch nicht auf der "teuren" von Freakware. http://www.freakware.de/shop/artikel..._artikel=22128 sowas habe ich, aber mit der Kippmethode wird das Sichtbar.
Ich hatte dann feststellen müssen dass diese Blattwaage insich ungenau ist. Wechsele ich die Seiten so stimmt das Ergebnis nicht mehr, und es ist einfach zu ungenau damit für meine Drehzahlen.
Die Kippmethode über eine HRW, welche ich als Tipp eines erfahrenen Piloten bekommen hatte, ist nach vorherigem (oder anschließendem) statischem gleich Wuchten wesentlich exakter. Das ist aber nur meine Meinung, die ich zumindest mit meinen Vergleichsmöglichkeiten deutlichst beweisen kann.
Ich hatte anfangs auch den Kippunkt über die Rasierklinge bestimmt, das Hauptproblem war das anzeichnen, und letztendlich war mir das einfach zu mühselig.
Was nochmals eine Idee genauer ist, die 2 Blätter mit einer Wippe verschrauben, so dass die unten Plan auf dem Tisch aufliegen, also eine Gerade bilden. Dieses "Pendel" auf 2 Klingen oder Kugelgelagert ca. 2cm über dem Tisch aufhängen.
Dann ein Blatt mit einem Stift auf den Tisch drücken und los lassen. dabei darf das andere Blatt nicht merklich auf den Tisch aufschlagen, und auch nicht zu früh umkehren.
die Probe dann mit der anderen Seite. Sollte ein Blatt dynamisch gesehen schwerer sein, so wird es den Tisch deutlich berühren. Auch hier gibt es irgendwo ein schönes Video dazu. Damit kann das nochmals verfeinert werden.
Was natürlich um Quanten genauer ist, ist die Auswuchtmethode mittels Laser, wo der ganze Rotorkopf inkl. Blatthalter und allem "Drumm und Drann" auf das µ genau gewuchtet wird. Eventuell hat jemand den Link dazu parat. Ich denke dass viele dieses Video nicht kennen, das ist Perfektionismus im Quadrat. Ab 600er Größe kann ich das auch nachvollziehen, aber beim popeligen 450er nicht.
Sicher gibt es viele andere Methoden, für mich reicht meine Methode voll aus, geht schnell und ist nicht mit hohen Kosten verbunden.
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