Welcher "Softwaredrehzahlrechner" ist genauer

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  • J.Bieber
    J.Bieber

    #1

    Welcher "Softwaredrehzahlrechner" ist genauer

    So
    Bin gerademal wieder bei einem Neuaufbau eines Hughes 500 (450er Basis).
    Beim Bau beschäftigt man sich natürlich mit einer Drehzahl, die das Model beim Erstflug haben soll. Der Hubi scheint im Moment etwas schwerer zu werden, da ich viele Teile aus dem Innenleben selber konstruiert habe . Sprich Aluminiumrutsche zum schnellen Ausbau der Mechanik,Schwingungsdämpfer usw. Blätter habe ich die schon etwas breiteren ** von HT (mehr Auftrieb). YGE40Regler soll rein. Motor ist noch der originale Align 430L 3550kv.12er Ritzel und 150er.
    Jetzt scwebt mir so eine Drehzahl von ca 2100-2200 U/min vor. Da schaut man natürlich mit diversen Rechnern auf die einzustellende Regleröffung.
    Jetzt zu meiner Frage
    Hat jemand schonmal getestet welcher der hier genannten Rechner genauer ist?
    Es geht um den Drehzahlrechner von Phillip Geiser "Kholdshare"und um den Drehzahlrechner ,und den Heliportrechner.
    In beiden konnte ich den Motortyp, Zähnezahlen usw eigeben. Habe aber Werte im Endergebnis, die 300 U/min Differenz haben.
    Gibt es noch mehr Softwarerechner?
  • Schneipe
    Schneipe

    #2
    AW: Welcher "Softwaredrehzahlrechner" ist genauer

    Naja, habe auch mal verschieden Rechner versucht. Auch hier kamen Ergebnisse von bis zu 400 U/min Unterschiede raus. Aber dann richtig gemessen (mit Heli Check), stellte sich heraus, das alle Rechner falsche Ergebnisse brachten.
    Selbst wenn du es anhand der Zahnräder ausrechnest, weiß man nicht, ob die KV-Zahl des Motors stimmt, oder die Spannungslage des Lipos im Flug auch genau 22,2V ist. Noch den Luftwiederstand für die Blätter.

    Zum groben ermitteln der Drehzahl kann man den Rechner verwenden, um dann aber die genaue Drehzahl zu erfliegen, bleibt nur die Messung in der Luft.

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    • KlausL
      KlausL

      #3
      AW: Welcher "Softwaredrehzahlrechner" ist genauer

      Alle Rechner und die Bleistift-Papier-Methode sind genau, wenn man die korrekten Input-Parameter kennt. Z.B. ist die spezifische Drehzahl eines Motors im System mit ESC und typischer Grundlast i.d.R. nicht genau bekannt. Weiter als 10% wird man nicht wegliegen, wenn vernünftige (leicht messbare) Spannungslagen der Akkus angenommen werden.

      Grüße,
      Klaus

      PS. 'Bin übrigens Physiker.

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      • torro
        Senior Member
        • 16.04.2009
        • 2505
        • Flo
        • MFC Mahlberg

        #4
        AW: Welcher "Softwaredrehzahlrechner" ist genauer

        meinste nicht, daß für nen schweren 450er 2200 zu wenig sind?

        Kommentar

        • Gero Adrian
          Gero Adrian

          #5
          AW: Welcher "Softwaredrehzahlrechner" ist genauer

          Moin

          warum nicht ganz einfach per EXCEL??

          Kommentar

          • Eddi E. aus G.
            Gast
            • 12.12.2003
            • 6399
            • Edward

            #6
            AW: Welcher "Softwaredrehzahlrechner" ist genauer

            Genau:
            kv * AnzahlZellen * Lastspannung (elektromodellflug.de ist 'ne gute Quelle) * ZähneHZR / Ritzel * Faktor

            Ergibt bei meinem Low RPM Logo

            630*6*3,65*212/22*1,0 max. 1.432 1/min
            630*6*3,65*212/22*0,9 max. 1.289 1/min
            630*6*3,65*212/22*0,8 max. 1.145 1/min

            Faktor 1 entspricht i. d. R. der internen max. Regleröffnung, da ja auch ein ESC im Reglermodus noch
            Hubraum nach oben hat und hat nicht unbedingt was mit den %en im Sender zu tun.

            Mit dem Faktor berücksichtige ich noch den Abfall der Spannungskurve bis zum Ende der nutzbaren Akku-Kapa,
            wenn man da mit 0,9-0,8 je nach Belastung (Flugstil) und Akku (z. B. Konis) rechnet, bekommt man eine
            Drehzahl, die, wenn eingestellt (Senderwerte dabei "fast egal") funktioniert und bis zum Ende des Akkus auch
            gehalten wird. Den Rest muss ich erfliegen ...

            Ich will meinem Regler noch mehr Hubraum geben drehe auf ca. 1.300 bzw. 1.100 1/min runter, das macht in
            der DX6i 45 und 65 % Sendereinstellung, voilà.

            Beim Logo mit Z-Power sind das

            1150*6*3,65*153/14*1,0 max. 2.305 1/min
            1150*6*3,65*153/14*0,9 max. 2.074 1/min
            1150*6*3,65*153/14*0,8 max. 1.844 1/min

            Mit exakt den selben Einstellungen im Sender ca 2.100 1/min bzw. 1.800 1/min und geht wie geschnitten Brot.

            Online-Drehzahlrechner haben halt entweder fixe Werte hinterlegt oder greifen auf eine mehr oder minder aktuelle
            Datenbank zurück, aber das Ergebnis sollte und wird sich, denke ich, immer in der Region bewegen.

            Selles Spiel funkt übrigens auch bei meiner BO (3-stufig):

            kv * AnzahlZellen * Lastspannung * ZähneZR1 / RitzelZR1 * ZähneZR2 / RitzelZR2 * Faktor

            510*12*3,65*72*18*64*16*1,0 max. 1.396 1/min
            510*12*3,65*72*18*64*16*0,9 max. 1.257 1/min

            Die 1.250 1/min liegen, wenn ich mich recht erinnere, bei 55 % im Sender an.

            Rechenfehler dürft Ihr behalten

            Grüßle

            Eddi

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            • J.Bieber
              J.Bieber

              #7
              AW: Welcher "Softwaredrehzahlrechner" ist genauer

              JOh -Danke erstmal

              "meinste nicht, daß für nen schweren 450er 2200 zu wenig sind? "

              Ich hoffe das meine Blätter von HT den entsprechenden Auftrieb für das noch nicht abzusehende Gewicht bringen. Die sind fast 1 cm breiter , und genauso lang wie die Standardblätter. Das sollte eigentlich den Auftrieb bringen. Aber mal sehen. Mir geht es eigentlich um eine Erstflugskonfiguration. Alles andere ergibt sich danach.

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