Pirouettenüberschlag

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  • MichaelK
    MichaelK

    #1

    Pirouettenüberschlag

    Hallo

    Ich versuche mich - zunächst erst mal am SIM - am Pirouettenüberschlag. So ganz klar ist mir die Sache noch nicht. Ich habe bereits Alberts Tip in einem früheren Tread gelesen.

    Nochmal wie ich es mir es vorstelle, sagt mir mal, ob das so richtig ist

    Ausgangslage Heckschweben:
    1. Viertel
    Einsteuern Nase rechts, Roll rechts, Roll auf Drücken umsteuern, Heckdrehrate bleibt. Hubi steht jetzt im Messer, Kufen nach links, Heck nach oben.
    2. Viertel
    Drücken auf Roll li umsteuern, Pitch auf - stützen
    Hubi liegt im Rücken und schaut mich an
    3. Viertel
    Roll li auf Ziehen umsteuern, Hubi steht im Messer, Kufen rechts, Heck oben
    Abschluss
    Ziehen auf Roll Re umsteuern, Pitch auf +, Heck neutral und Hubi schwebt wieder im Heck auf mich zu.

    Frage II

    Wenn ich das das erste Mal am Platz probiere, nehme ich da die mittlere Drehzahl beim NT oder braucht man für einen solchen ßberschlag die Idle2? Ich fliege ca.1550 in Idle1 mit 35% TS-Gas.


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  • MichaelK
    MichaelK

    #2
    Pirouettenüberschlag

    Nachtrag:

    Ich habe im Netz noch eine Animation in einem US Forum gefunden (eigentlich mehrere), aber auch die trägt eher zur Verwirrung als zur Klärung bei:

    [a href=\"http://www.runryder.com/showtopic.htm?top=1023889234&topicid=8106\"]http://www.runryder.com/showtopic.htm?top=1023889234&topicid=8106[/a]

    Ergo: Wie soll er denn wirklich aussehen?

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    • Albert
      RC-Heli Team
      • 17.04.2001
      • 8597
      • Albert
      • MFC Hochstadt

      #3
      Pirouettenüberschlag

      Hallo Michael,
      wenn sonst keiner will, schreib halt ich was dazu:

      Unter deiner Beschreibung kann ich mir nichts vorstellen und vielleicht hattest du jetzt ja schon mal die Chance es nochmals in live zu sehen.

      Ich definiere unter Piruettenüberschlag einen ßberschlag mit konstanter Heckrotordrehrate. Deine Beschreibung schildert diesen mit einer Heckdrehung. Die Menge der Heckdrehungen ist aber nicht vorgeschrieben, d.h. du kannst auch 2 oder 3 machen, allerdings sollten die Drehraten konstant sein.

      Meine Schilderung unter dem früheren Thread bezog sich auf einen ßberschlag mit einer Drehung und die gefahrlose ßbungsmöglichkeit.
      Grundvoraussetzung für diese Figur ist sicheres Rückenschweben in allen Lagen, d.h. Seitwärts, Nase und Heck. Und natürlich auch richtigrum.

      Albert
      Das Leben ist sehr gefährlich. Bis heute hat es keiner überlebt!!

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      • MichaelK
        MichaelK

        #4
        Pirouettenüberschlag

        Hallo Albert

        Ich habe am Pöting CUP einige gesehen, und auch einige auf Video. Mir war allerdings weder die CUP Ausschreibung, noch die Röttingen Ausschreibung ganz klar in dem Punkt. In der Zeichnung liegt der Hubi am Rücken nach dem ßberschlag in einer definierten Position. Wenn die Anzahl der Piro´s nicht vorgegeben ist, dann wird wahrscheinlich nur bewertet, dass der Hubi Piro´s während des ßbeschlags macht und dass er Höhe und Position hält.

        Das Zuschauen und die Vid´s haben mir halt wenig gebracht, da jeder scheinbar eine andere Vorstellung hat, wie der Piroüberschlag auszusehen hat, und ich weiss nicht, wie die Punktrichter bewerten.

        Mich hat es halt gereizt, das mal auszuprobieren, aber bis Röttingen wird´s da wahrscheinlich eh zu knapp. Bernd meinte auch von der Lernreihenfolge käme erst SICHERES rückwärtsfliegen normal und am Rücken.

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        • Tobias Schulz
          Tobias Schulz

          #5
          Pirouettenüberschlag

          Hallo Michael,
          der gezeichnete ßberschlag ist mit 2 Pirouetten (oder 4, 6 ..., irgendwas muß man ja zeichnen), aber wie auch bei einigen anderen Zeichnungen ist dies keine bindende Vorgabe.
          Wir hoffen, für nächstes Jahr eine genauere Figurenbeschreibung zu machen, um solche Unklarheiten zu beseitigen.
          Zur Bewertung: Grundsätzlich will ich sowohl ßberschlag als auch Pirouetten sehen, besser ist´s, wenn beide kontinuierlich ausgeführt werden und optimal, wenn ein System erkennbar ist, z.B. daß der Rumpf in Normal- und in Rückenlage jeweils in die gleiche (oder entgegengesetzte) Richtung zeigt, dann ist es nämlich eine ganze Zahl von Pirouetten.
          Zur Vorstellung der Figur: Nimm ein Helimodell (oder was anderes, geht auch mit Zigarettenschachtel), Normallage und Heck zu Dir. Dann rechtsrum Pirouette und Nick ziehen, was in Roll rechts übergeht. Nach 90°-Pirouette und 45°-ßberschlag, Nase zeigt nach rechts, Hubi ist über Roll 45° zu Dir geneigt. Weiter drehen, bei 90° ßberschlag steht der Hubi senkrecht, Nase nach unten und Rotorebene zu Dir.
          Nach weiteren 45° ßberschlag und 90° Pirouette zeigt die Nase nach links, der Hubi liegt im Rücken, 45° von Dir weg geneigt. Nach insgesamt 180° ßberschlag ist eine Pirouette vollendet (die gezeichnete Version), die 2. Hälfte geht so weiter. Gesteuert wird das mit konstantem Heckrotorausschlag (hier rechts), dazu ein ständiges Rühren der zyklischen Funktionen (ziehen-rechts-drücken-links etc) und dazu noch etwas Hexerei am Pitch.
          Viel Spaß beim ßben!
          Grüße,
          Tobias
          (Zur Klarstellung: Fliegen kann ich die Figur nicht, ich glaube nur zu wissen wie sie geht und wie sie aussehen soll!)

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          • Maik Otto
            Maik Otto

            #6
            Pirouettenüberschlag


            hi,

            leider wird mir beim lesen schon schlecht

            aber ich arbeite an der ausführung ?(

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            • pchubi
              pchubi

              #7
              Pirouettenüberschlag

              In oben erwähntem amerikanischen Forum erklärt jemand den Pirouettenloop frappierend einfach:

              "give the disc up elevator across the complete loop"
              (Während des ganzen Loopings der Rotorscheibe Nick nach oben geben in Bezug auf die Flugrichtung des Loops.) Daß sich der darunter befestigte Heli um die Rotorwelle dreht, ist aus aerodynamischer Sicht untergeordnet - lediglich die Steuerbarkeit stört es geringfügig, was solls

              "What I mean by this is as follows:

              When you do a loop you basically have some forward speed, pull up elevator and control the pitch to draw a vertical circle.
              During this maneuver the main blades disc slowly flips by the continuous application of up elevator until it completes 360 of rotation at the end of the loop.

              From the blades disc point of view a pirouetting loops is basically the same. The disc slowly flips 360 degrees during the maneuver but the only difference is that in this case the tail is pirouetting."

              Also ich für meinen Teil lasse lieber die Finger von sowas. Mir wird auch so leicht schlecht...:rolleyes:

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