Training was , wieviel, wielange ...

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  • Dieter F. Heinlin
    Dieter F. Heinlin

    #1

    Training was , wieviel, wielange ...

    Hallo,
    so was mich mal interessiert:
    Welche Menge an Sprit wird denn so im Jahr verflogen?
    Wieviel wird ca. pro Woche (trainiert/geflogen?
    Wie sieht das dann "praktisch" beim Training aus?
    Hat man da ein 10 x 10 m Quadrat auf dem Platz aufgebaut?
  • Nico Niewind
    Nico Niewind

    #2
    Training was , wieviel, wielange ...

    Hy dieter,
    Ich fliege jeden Abend 1-2 flüge und an Wochenend/Feiertagen3-6 Flüge(wobei ich da nicht nur Kampfschwebe).Mein Bruder hat mit dem Vereinsmäher ein 10auf10 Meter F3C-Feld eingemäht.

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    • Fobbel
      Fobbel

      #3
      Training was , wieviel, wielange ...

      Wieviel training braucht man?

      Soviel wie möglich!

      Das handhabt natürlich jeder anders und das Wetter hat ja auch ein entscheidendes wörtchen mitzureden.

      Ich hab bislang folgende Erfahrungen gemacht:

      - möglichst 2-3mal die Woche trainieren, dabei ist für mich ein trainingstag meist nicht mehr wie 4 Tankfüllungen, ich hab dabei bemerkt, das mehr zu fliegen mir einfach nichts bringt, zwar geht der Kraftstoff zu neige, aber man wird nicht besser.

      - Die für mich besten Erfolge habe ich folgendermaßen erzielt: Ich bin ja gerade Schüler, kann also 2 mal die woche morgens vor der Schule fliegen gehen. morgens 2 Tanks verflogen, den ersten brauche ich meist um überhaupt wieder ein Gefühl fürs fliegen zu bekommen, sieht meist nicht so doll aus. Beim 2en merk ich dann, wo es hakt und entschließe, woran ich noch intensiver arbeiten muss.
      gehe ich nun nach der Schule nochmals auf den Platz bin ich wesentlich konzentrierter und kann genau da weitermachen, wo ich morgens aufgehört habe. Man macht fortschritte. Mehr wie 3 Tanks bringen dann aber auch nichts.


      Prinzipiell ist es besser, mit einem partner zu üben. Sei es das ansagen oder das positionieren im Quadrat, es bringt einfach mehr wenn man eine kritische Stimme hinter sich hat. Fremde Fehler sieht man ja meist auch eher und übt man nur alleine kann man nur schlecht die Tiefe im Raum einschätzen und es schleichen sich evtl Gewohnheitsfehler ein.

      Wenn ichs nicht supereilig habe, so stecke ich wenigstens 6 Fähnchen ab, nur nach schrittmaß zum üben. ein gedachtes Quadrat bringt nichts, man braucht mindestens die beiden mittigen Fähnchen um sich orientieren zu können. Irgendwo kriegt man den Heli immer zum verharren, aber es muss ja nunmal das doofe Fähnchen sein.
      Hab ich viel zeit, so bau ich das Quadrat auch genau auf, habe dazu ein gelbes Seil abgelängt, sodaß die Maße stimmen.

      So kommt man in meinem Fall zwar nicht gerade an die Spitze, kann aber wohl mithalten. Steigerung ist immer möglich.

      Speziell dieses Jahr war das Wetter ja ein Supergau fürs Training, zum Glück gillt das für alle und man muss hoffen, das auch andere nicht immer Zeit und Wetter gefunden haben um zu üben.

      Im Nachhinein betrachtet hab ich dieses Jahr ganz offensichtlich zu wenig trainiert, aber es soll ja auch Spaß machen und immer hat man ja auch keine Lust auf die selben Figuren. Ich glaub mehr wie 60 Liter waren es dieses Jahr inklusive der Wettbewerbe und dem einen oder anderen Spaßflug aber sicher nicht.

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      • Jörg-Michael
        Jörg-Michael

        #4
        Training was , wieviel, wielange ...

        Hallo,
        unsere Cracks fliegen jeden Tag, meist mit einem Kollegen an den Fahnen stehend. So ist dann das Training sehr effektiv. Nach der EM wird dann aber für mind. einem Monat nix mehr angefaßt. Ich selbst flieg wirklich konzentriert nur so zwei bis drei Tankfüllungen am Wochenende, ich brauch auch noch Spaß dabei.
        Im Schnitt verbrauchen die Toppiloten um die 250Liter Sprit pro Jahr.
        Es ist wirklich sehr mühsam und anstrengend länger konzentriert sauber zu fliegen, Hut an vor denen die es schaffen sag ich immer.
        Gruß
        Jörg-Michael

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        • Markus Zander
          Member
          • 04.06.2001
          • 227
          • Markus

          #5
          Training was , wieviel, wielange ...

          Hallo Dieter,
          Spritverbrauch einschl. der Wettkämpfe ca. 110 Liter, also von Ende März bis Mitte Juli.
          Pro Woche ca 5 Trainingseinheiten a 3 Flüge in den Vorwettkampfphasen.
          Bei Abstimmungsarbeiten auch schon mal mehr.
          Wir trainieren immer mit allen Fähnchen / Quadrat, allerdings ohne Linien.
          Praktisch trainiere ich eigentlich selten das Programm komplett, mehr Einzelfiguren.
          Gruß Markus

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          • Christian Kuhlmann
            Member
            • 09.06.2001
            • 412
            • Christian
            • Hannover

            #6
            Training was , wieviel, wielange ...

            Hallo!

            Ich verfliege ca. 100 Liter im Jahr.
            Da ich aber einer der Letzten im Bereich F3C bin die ohne Nitro fliegen habe ich teilweise die doppelte Motorlaufzeit wie die Nitros
            Entspricht also fast 160 bis 180 Liter Nitrosprit.

            Trainiert wird ausserhalb der Wettbewerbssaison nur sporadisch, wann immer es das Wetter zuläßt.
            Vor den Wettbewerben versuche ich gezielt an "Problemfiguren" zu arbeiten,
            (Ja auch an meiner ) fliege aber auch öfter das Programm an einem Stück durch.

            Für die Schwebefiguren baue ich das Quadrat mit Fähnchen auf. Da ich über fertig abgelengte und mit ßsen versehene Bänder verfüge ist das in 2 Minuten gemacht.

            Zukünftig werde ich versuchen noch öfter mit meinem Ansager (FOBBEL) zu trainieren.
            Die Abstimmung zwischen Pilot und Ansger ist wesentlich wichtiger als man denkt!
            Der Ansager macht die Punkte!


            Gruß
            Christian
            Schaut doch mal vorbei: www.mfc-langenhagen.de [br]oder hier: http://www.f3c-heli.de

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            • Thorsten Gleisberg
              Member
              • 12.04.2001
              • 358
              • Thorsten

              #7
              Training was , wieviel, wielange ...

              Moinmoin,

              wie verhält es sich eigentlich mit den Backup-Maschinen (B-Maschinen)?

              Muß man generell 2 Helis pro Pilot melden?

              Ist das nur im A- und B-Programm Pflicht?

              Oder kann man eine Saison auch mit nur einer Maschine bestreiten, vorausgesetzt es kommt nichts unvorhergesehenes wie ein Crash dazu?

              Ist es am Anfang evtl. sogar sinnvoller, wenn man sich nur auf einen Heli konzentriert und nicht noch Energie in die Abstimmung einer zweiten Maschine investiert?

              Irgendwie steht sich das auf den Füssen. Einerseits sollte man Fliegen soviel es geht. Dafür ist man bei nem Crash gleich ausser Gefecht gesetzt.

              Andererseits kostet die Abstimmung des Zweithelis eine Menge Zeit, die einem beim Fliegen verloren geht. Und selbst bei identischem Setup ist es schwierig den Helis völlig identische Flugeigenschaften beizubringen.
              Man hätte allerdings nach einem Crash wenigstens die Möglichkeit weiter zu trainieren.

              Vom großen Kostenfaktor mal abgesehen. Denn eine 2. voll flugfertig ausgerüstete Mechanik dieser Güte auf die Beine zu stellen ist gerade im Sport-Programm doch Luxus, oder?

              Schildert doch mal Eure Erfahrungen zum Thema B-Maschine.

              Gruß
              Thorsten
              "The rotor is just a big fan on top of the helicopter used to keep the pilot cool. When it stops, you can actually watch the pilot start sweating."

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              • Jörg-Michael
                Jörg-Michael

                #8
                Training was , wieviel, wielange ...

                Moin,
                niemand verlangt von Dir das Du zwei Maschinen dabei hast. Es sei denn Du fährst zu einer WM. Es gibt viele von uns die mit nur einer Maschine die Saison bestreiten. Entweder sie haben nur diese eine oder die zweite steht in der Ecke rum zur Reserve. Und wenn die mal zum Einsatz kommt geht sie nicht so wie "die" richtige.
                Gruß
                Jörg-Michael

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                • Fobbel
                  Fobbel

                  #9
                  Training was , wieviel, wielange ...

                  @Thorsten:

                  Ja, das stimmt leider, 2 Hubschrauber = doppelt Arbeit

                  Setupflüge machen keinen Spaß und bringen einen fliegerisch nicht weiter.

                  Bei mir ist es so, das sich die 2e sowieso nicht so gut fliegt wie die Lieblingsmaschine, wird aber warscheinlich eher daran liegen, das man einfach eher daran gewöhnt ist.

                  Wichtig finde ich aber eine annähernd identische Maschine dabei zu haben. Bei einem Totalausfall fliegt man mit der "B" immer noch mehr als 0 Punkte zusammen. Bei kleinen "Kampfspuren" (Böse Fähnchen, die den Heckrotor abbeißen) kann man die benötigten Teile aus dem zweithubschrauber herauskanibalisieren.

                  Nächstes Jahr werde ich mch aber warscheinlich auch eher auf einen Hubschrauber konzentrieren, dafür lieber etwas mehr üben.

                  Obwohl auch im Sportprogramm schon viele Piloten mit 2 erstklassigen Maschinen aufschlagen, braucht man sich dadurch nicht einschüchtern lassen. Man kann ja nunmal nur einen Heli zur Zeit fliegen und letztendlich liegt es halt doch am Piloten.

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