Frage zur Gyroempfindlichkeit

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  • beko
    beko

    #1

    Frage zur Gyroempfindlichkeit

    Hallo SE-Gemeinde,

    hab' da mal 'ne kleine Frage an die GY 401/9254 User: Wie hoch habt Ihr Eure Gyroempfindlichkeit stehen?

    Hintergrund: nach Wechsel auf meinen neuen Sender (MC-22s) bin ich gestern abend ein wenig mit meinem SE hinterm Haus 'rumgeflogen (geiles Wetter, geiler Heli) und stellte fest, dass wenn die Loops immer enger werden und mit viel neg. Pitch gearbeitet werden muss, das Heck in Rückenlage doch recht stark versetzt (bis über 90 Grad), was mich als sagen wir mal fortgeschrittenen Anfänger doch ordentlich aus dem Konzept bringt. Zum Glück hatte ich immer genug Höhe! Dann erstmal nach der Kreiselempfindlichkeit geschaut, die war im HH-Modus auf (Graupner) +55 % eingestellt. OK, dann also etwas mehr. Jetzt bin ich bei 90 % und noch immer schwingt nichts, dann waren die Akkus leer. Werde wohl also noch mehr probieren.
    Da habe ich wohl einen ßbertragungsfehler vom alten auf den neuen Sender gemacht !

    Das kommt mir sehr hoch vor, weder beim Rexchen noch bei meinem Spirit (ruhe in Frieden) konnte ich so hohe Werte einstellen.
    Hebellänge wie von Stefan P. für diese Konfig. empfohlen 14 mm.

    Vielleicht mag ja mal jemand nachschauen und kurz seine Werte hier posten.

    Danke im Voraus Bernd

  • Fly-So-High
    Senior Member
    • 15.12.2003
    • 2923
    • Marcel
    • Vogtland / Plauen

    #2
    Re: Frage zur Gyroempfindlichkeit

    Wenn du deine Graupner Anlage mit den von Futaba vorgegebenen Werten vergleichst musst du beachten 120% Servoweg bei Graupner entsprechen 100% Servoweg bei Futaba ...soll heissen wenn du laut Anleitung 70% einstellen sollst sind das dann bei Graupnerfunke 84% also immer etwas höher

    Marcel
    Ich fliege Heli, Fläche, FPV & Fesselflug www.vogtland-heli.de

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    • noch ein Stefan
      Senior Member
      • 07.08.2004
      • 7356
      • Stefan
      • Neuss

      #3
      Re: Frage zur Gyroempfindlichkeit

      Hallo,

      ich hatte bei der MC 22 und deiner Kombi immer 55% Empfindlichkeit und da hat auch nichts weggedreht, denke mal da stimmt irgendwas nicht bei dir.

      Gruß Stefan

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      • Fly-So-High
        Senior Member
        • 15.12.2003
        • 2923
        • Marcel
        • Vogtland / Plauen

        #4
        Re: Frage zur Gyroempfindlichkeit

        Das mit den 55% und dem GY401/9254 hatte ich auch immer so ca. nach Wechsel auf den GY601 kahm ich dann mit gleichem Servohebel allerdings nur noch auf 25% - aber Hauptsache ist ja das Heck steht vernünftig. Ich hab übrigens den Servohebel verlängert die 14mm waren einfach zu wenig um das Heck halbwegs ruhig zu bekommen.Mag wohl auch an den +/-13° Pitch liegen die ich fliege bei 2100U/min.

        Marcel
        Ich fliege Heli, Fläche, FPV & Fesselflug www.vogtland-heli.de

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        • eSWee-Heli
          eSWee-Heli

          #5
          Re: Frage zur Gyroempfindlichkeit

          Liest man nicht überall, dass man sich nicht auf %-Werte anderer verlassen kann? Es hängt ja von verschiedenen Faktoren ab, wie stark der Heckrotor und der Kreisel arbeiten müssen. Z.B. die Drehzahl, die Blätter, die Leichtgängigkeit des Systems, etc. pp.
          Also denke ich, dass man sich nach anderen Piloten nicht wirklich richten kann. Nur wenn man bei gleichen Systemkomponenten plötzlich total andere Werte einstellen muss, um das gleiche Ergebnis zu erzielen, sollte man mal alles checken!

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          • Fly-So-High
            Senior Member
            • 15.12.2003
            • 2923
            • Marcel
            • Vogtland / Plauen

            #6
            Re: Frage zur Gyroempfindlichkeit

            Nur wenn man bei gleichen Systemkomponenten plötzlich total andere Werte einstellen muss, um das gleiche Ergebnis zu erzielen, sollte man mal alles checken!
            Weshalb wir hir unter Eheli-Tuning diskutieren da mindestens 80% der SE Piloten gleiches Material einsetzen und somit halbwegs vergleichbare Werte erziehlen...

            Marcel
            Ich fliege Heli, Fläche, FPV & Fesselflug www.vogtland-heli.de

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            • beko
              beko

              #7
              Re: Frage zur Gyroempfindlichkeit

              Hallo,

              ... ja, darum geht es mir eigentlich!
              Natürlich will ich nicht einfach irgendeinen Wert übernehmen. Den muss ich schon selber erfliegen. Das ist ja auch kein Problem. Mir kommt halt diese hohe Empfindlichkeitseinstellung etwas "spanisch" vor. Daher die Nachfrage bei Euch.
              Ich denke auch, dass einige hier die gleiche Konfig. fliegen, dann sollten die Einstellungen doch auch zumindest ähnlich sein, oder?

              Ich fliege mit Orbit 15-14 mit 16er Riemenrad am Jazz 80, 4S3P Konion 1600, HT Spezial 470er und den CFK-Heckblättern. Drehzahl 1650 Upm bei (Grp.) +20%, entspricht 60% Regleröffnung.

              Vielen Dank für Eure Antworten.

              Gruss Bernd

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              • TheManFromMoon
                Gesperrt
                • 23.09.2005
                • 1633
                • Christian
                • 23714 Bad Malente

                #8
                Re: Frage zur Gyroempfindlichkeit

                Moin,

                möglich das das eine Störung ist die dir das Heck versetzt!?
                Oder es stimmt mechanisch etwas nicht.

                Gruß
                Chris

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                • beko
                  beko

                  #9
                  Re: Frage zur Gyroempfindlichkeit

                  Hallo,

                  ... ich denke, das kann ich ausschliessen, bei starkem böigen Seitenwind steht der Heli quer total ruhig. Störung glaub' ich auch nicht, hab zwar einen Schulze 8.35, aber das Landegestell aus GFK nachgebaut und die Antenne im Kreis vorne 'rum, dann "Stachel". Die LED blinkt normalerweise 0-3 mal nach dem Flug. Ausserdem war das Wegdrehen reproduzierbar, "weich" und proportional zu neg. Pitch. Ich muss einfach noch ein bischen fliegen und probieren (mom. wenig Zeit).
                  Komisch ist nur, das ich ihn im Herbst (mit zittrigen Knien) schon ein paarmal auf dem Rücken hatte mit 50% Empfindlichkeit (alte MC 16/20) und er jetzt bei 90% immer noch nicht anfängt zu schwingen. Sonst fliegt er wunderbar und zeigt keinerlei Auffälligkeiten!
                  Hat noch jemand einen Wert für mich?

                  Gruss Bernd

                  Kommentar

                  • TheManFromMoon
                    Gesperrt
                    • 23.09.2005
                    • 1633
                    • Christian
                    • 23714 Bad Malente

                    #10
                    Re: Frage zur Gyroempfindlichkeit

                    Hmm, hast du schon die neuen CFK Heckblätter probiert?

                    Die halten auch deutlich besser als die Hirobo Plaste Heckrotorblätter

                    Gruß
                    Chris

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                    • Kraeuterbutter
                      Kraeuterbutter

                      #11
                      Re: Frage zur Gyroempfindlichkeit

                      Ich fliege mit Orbit 15-14 mit 16er Riemenrad am Jazz 80, 4S3P Konion 1600, HT Spezial 470er und den CFK-Heckblättern. Drehzahl 1650 Upm bei (Grp.) +20%, entspricht 60% Regleröffnung.
                      hat er scheinbar schon drauf

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                      • Fly-So-High
                        Senior Member
                        • 15.12.2003
                        • 2923
                        • Marcel
                        • Vogtland / Plauen

                        #12
                        Re: Frage zur Gyroempfindlichkeit

                        Ich würde mal vermuten deine Kopfdrehzahl ist noch zu gering als das der Heckrotor vernünftig arbeiten kann geh doch mal ruhig auf 1800 oder höher wenn du schon mit solchen Flugmanövern anfängst. Bei der niedrigen Drehzahl kann dein Heck nicht sauber stehn wenn mal richtig Drehmoment anliegt solche Drehzahlen taugen zum sauber fliegen aber nicht für aprupte Lastwechsel. Als vergleich zum SE - beim Hirobo Lepton (auch 1m Rotorkreis) werden Kopfdrehzahlen zwischen 2000-3000 empfohlen - also 10-15000 am Heckrotor, du hast bei 1650 gerademal ca. 8250 U/min. (Heckrotoruntersetzungen grob berechnet mit 1 : 5 )

                        Marcel
                        Ich fliege Heli, Fläche, FPV & Fesselflug www.vogtland-heli.de

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