TD MP XL Light

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  • Chris Lange
    Senior Member
    • 13.05.2005
    • 5359
    • Christian

    #1

    TD MP XL Light

    Moin,

    hat schon mal jemand den TD MP XL mit Heckriemen anstatt dem Starrantrieb aufgebaut? Ich versuche mich gerade in der Planung. Die Maschine soll mit 6S und Riemenheck eher leichter werden wie das Original. Den geringen Drehzahlen geschuldet soll die Übersetzung vom Heckrotor bei 1:5,5 bis 1:6 liegen.

    Als Riemen soll ein S3M mit 2100mm zum Einsatz kommen. Identisch wie beim 700er Voodoo, dem Diabolo und dem TDS.

    Der Aufbau ist basierend auf die Grabbelkiste von vorhandenen Ersatzteilen und somit durfte sich zum Beispiel die TDR Taumelscheibe schon mal mit dem TDMP Rotorkopf anfreunden. Ebenso ist das Heckrohr mit 30mm gesetzt. Heckrotor ist noch offen. Gerne hätte ich einen Diabolo Heckrotor genutzt. Der klemmt von aussen auf dem 30iger Rohr. Mit der 3er Teilung hätte der Riemen bei einem 18er Riemenrad am Heck und einem 99er an der Rotorwelle eine 1:5,5er Übersetzung.

    Bevor jetzt Berge an Frässpäne erzeugt werden, soll die Übersetzung (Riemenlänge) erst mal geprüft werden mit 3D Druckteilen. Vertrauen in das CAD ist gut, Kontrolle ist besser.




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    Moin
  • Chris Lange
    Senior Member
    • 13.05.2005
    • 5359
    • Christian

    #2
    Das mit dem Riemenrad hat beim ersten Versuch funktioniert. Als nächstes kommen die Riemenführungen/Spanner dran. Ein interessanter Umstand ist die Tieferlegung des Heckrohrs durch den Riementrieb. Auf diese Weise wird der Abstand vom Heckrohr zur Blattebene etwas größer bzw lässt Spielraum für einen niedrigeren Rotorkopf.
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    Moin

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    • Chris Lange
      Senior Member
      • 13.05.2005
      • 5359
      • Christian

      #3
      Der Riemenspanner sollte im ersten Ansatz in der Riemenführung integriert werden. Das sah im CAD soweit gut aus. Im Test Druck fiel auf, dass der Spannbereich des Gleitsteins doch recht schmal ist. Mit der Googel Bilder Suche bin ich über den SAB RAW Riemenspanner gestolpert. Diese Art Spanner mit einer gewendelten Feder (wie bei einer Wäscheklammer) ist jetzt ein gedanklicher Favorit. Möglich wäre aber auch eine aussenliegende Stoßdämpfer Version (ähnlich Minicopter Diabolo) mit Umlenkhebel. Daher ist die Riemenführung jetzt erst mal ohne Spannelemente.
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      Moin

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      • BuckDan
        Member
        • 03.12.2007
        • 562
        • Daniel

        #4
        Hallo Chris ,

        würde es eher mit einem Gummi machen . Das ist extrem leicht .
        Eine Dämpfung ist schon wichtig finde ich .
        Hatte auch mal was gebaut .
        Siehe Projekt Omata hier im Forum .

        Gruß Daniel
        T18MZ , BK 117 Masterart , Diabolo BE , Omata 700

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        • Chris Lange
          Senior Member
          • 13.05.2005
          • 5359
          • Christian

          #5
          Hallo Daniel,

          ein tolles Projekt hast du durch gezogen. Die Art und Weise deines Riemenspanners ist schön smart. Bei dem TD_MP hatte ich mich für die festen Führungsrollen entschieden, da unter anderem der Heckrohreinlass sehr wenig Spannweite ermöglicht. Viele Hersteller mit dünnen Heckrohren machen die Führung fest und die Spanner extra. Den Grund dafür habe ich erst verstanden, nachdem die 3D Druck Testteile die Möglichkeiten des Spannen gezeigt haben. Das war in deinem Projekt mit Aussenklemmung und 30iger Heckrohr günstiger.

          Grüße Chris
          Moin

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          • Chris Lange
            Senior Member
            • 13.05.2005
            • 5359
            • Christian

            #6
            Neben dem Aufbau des Frankenstein (Heckrotor kommt vom Voodoo) wurde als Testkandidat ein TD-MP auf 6S umgerüstet. Der Heli hat 690mm Rotorblätter und wog mit 12s 5000mah (Pyro 700-52) 5,1kg. Durch den Umbau auf deinen Scorpion HK4025 1100kv ergab sich jetzt ein Abfluggewicht mit 6S 5000mah von 4kg. Somit ist der Adler ganze 1,1kg leichter. Das fliegen mit dem 4kg 700er war eine Bestätigung, dass der Frankenstein in deine gute Richtung geht. Ich erwarte bei dem Riemenheck Heli ein Abfluggewicht von ca 3,7kg und werde den Testkandidat so schnell wohl nicht wieder zurück bauen.

            IMG_3195.jpg IMG_3202.jpg
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            Moin

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            • reinhard 4301
              Member
              • 19.10.2007
              • 198
              • Reinhard

              #7
              Hallo Chris,

              tolles Projekt gefällt mir sehr gut dein Projekt. Ich würde auf 8S gehen, laut meiner Erfahrung. Mit 6S bei ca 4Kg bist du sehr am Limit am Fliegen. Ich überlege schon seit Wochen über meinen nächsten Eigenbau nach, 6S wäre süper aber da müsste ich auf 3 kg Abfluggewicht kommen

              Lg
              Reinhard

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              • Chris Lange
                Senior Member
                • 13.05.2005
                • 5359
                • Christian

                #8
                Hallo Reinhard,

                Hast du den Log von dem Flug gesehen? Es war der Erstflug und es war noch nichts richtig eingestellt. Zyklisch war der Heli etwas zu sportlich und ich muss das FBL sowie die Drehzahlen erst noch einstellen/erfliegen. Im Ganzen drehte der viel zu hoch, was unter anderem dem 1100kv Scorpion geschuldet war. Ich habe für die 5er Welle leider kein 11 oder 10er Ritzel mehr, sondern nur noch das 12er was drauf ist. Insofern wird der Motor einem mit 1000KV weichen müssen. Der Frankenstein hat einen Pyro der etwas niedriger dreht. Das mit dem MP hier war ja just for fun. Der alte Scorpion viel mir in die Hände, wodurch ich die 6S Mp Idee mal testen wollte. Das es sogut funktioniert hätte ich dabei gar nicht erwartet.

                IMG_3204.jpg
                Moin

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                • reinhard 4301
                  Member
                  • 19.10.2007
                  • 198
                  • Reinhard

                  #9
                  Hallo Chris,

                  du kannst dich sicher noch errinnern an meinen Eigenbau TDF, den bin ich längere Zeit mit 6S 5000mah geflogen, verbaut war ein X Nowa Motor mit Jive 120 HV und hatte ein Abflugewicht von 3,7 kg. Ich hatte immer wieder spitzen über 200A, Temperatur ging im Sommer (ca 30Grad) gerade noch, mir persöhnlich hat die Konfiguration überhaupt nicht gefallen. Mit 8S 4000 mah bei 3.8 kg bin ich bis heute noch voll zufrieden, habe eine Drehzahl von 1100-1800 und kann somit alles fliegen. Ist aber nur meine Meinung, trotzdem gefällt mir dein Projekt 😉.

                  Lg
                  Reinhard

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                  • Chris Lange
                    Senior Member
                    • 13.05.2005
                    • 5359
                    • Christian

                    #10
                    Hallo Reinhard,

                    der 6S MP wurde heute auf seine Schwächen geprüft. Der Jive 80+ hat bei mir durchaus schon bewiesen, dass Stromspitzen von über 160A kein Problem machen. Heute zeigte sich bei einem Strompeak von 133A, dass der Regler zu macht und abregelt. Die Temperatur der Regler FETs war zu dem Zeitpunkt bei 69 Grad. Weder die Temperatur noch der Strom führen normalerweise zum Ausstieg des Jive, Man erkennt am Log, dass zu Beginn des Fluges Temperatur und Strom zur gleichen Zeit höher waren und der Regler nicht zu gemacht hat. Nach der Notlandung war keine Komponente über Handwarm.

                    Insofern ist das noch nicht 100% plausibel. Weitere Tests wird es aber nicht mehr geben. Das Modell ist wieder zurück auf 12S umgebaut. Dank dem Versuch kann man jetzt besser abschätzen, wo die Reise bei dem Frankenstein hin geht. Heute wurde ein 140er Kolbri HV anstatt dem geplanten LV bestellt, auf diese Weise ist Luft nach oben.

                    Da der (im Aufbau befindliche) TD_MP Light (Frankenstein) mit einem 140er anstatt einem 80iger Regler ausgestattet ist, er nochmal etwas leichter ist und die Übersetzung besser passt, könnten die Grenzen ausreichend weit gesteckt sein. Der Versuch mit dem 6S MP hat auf jeden Fall Spaß gemacht und das Fluggefühl war Klasse. Viel erwachsener wie mein 3,4kg 6S Voodoo und ähnlich leichtfüßig.

                    Anbei der Log vom Flug wo der Jive nach etwas über 4 Minuten zu gemacht hat.

                    TDMP_6S_JIve.png
                    Moin

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                    • Chris Lange
                      Senior Member
                      • 13.05.2005
                      • 5359
                      • Christian

                      #11
                      Moin,

                      die Mechanik des "Frankenstein" biegt gerade auf der Zielgeraden ein. Es fehlt im Moment noch der Riemenspanner. Hier soll der Versuch unternommen werden ein SAB RAW Piuma Riemenspanner zu integrieren. Wobei ich schon in Erfahrung bringen konnte, dass die schwache Feder den Spanner eher zu einem Anzeiger macht, als zu einem Spannelement. Meine Einschätzung nach sind die Riemen-Umschlingungsradien bei dem Frankenstein ähnlich dem RAW. Was dort funktioniert kann also auch hier funktionieren. Ich vermute, dass es ausreichend sein kann, wenn Wellen und Schlagbewegungen des Riemens abgedämpft werden. Inwiefern das funktioniert oder vielleicht sogar effektiver arbeitet wie eine höhere Riemenspannung bleibt zu erkunden.

                      beste Grüße
                      Chris


                      IMG_3265.jpg IMG_3268.jpg
                      Moin

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                      • Bernhard Kerscher
                        Senior Member
                        • 26.04.2010
                        • 3318
                        • Bernhard

                        #12
                        Servus Chris,
                        schöne Arbeit, gratuliere.
                        Noch eine Frage, lässt du den Riemen auf dem Riemenrad ohne Deckscheiben laufen? hast du nicht Angst das der abspringt?
                        Grüße B.
                        Selber denken schadet nicht ! YouTube

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                        • Chris Lange
                          Senior Member
                          • 13.05.2005
                          • 5359
                          • Christian

                          #13
                          Hallo Bernhard,

                          nein, eigentlich nicht. Der Riemen hat ja Höhenführung bei den Rollen vor dem Heckrohreinlass. Da die Seitenplatten des XL auch auf den kleinen (Riemen) MPe passen und man sich dadurch die Option für Standard Servos geschaffen hat, haben die XL Seitenplatten die Löcher für die Führungsrollen und eine Möglichkeit das Heckrohr 12,5mm tiefer zu montieren, sodass der Riemen fluchtet (Starrantrieb greift oberhalb des Tellerrades).

                          Die Riemenoption hat der TD-MP XL von Geburt an mit bekommen. Lediglich Übersetzung und Riemenlänge ist nicht kompatibel zu einem 700er. Diese Merkmale ist das eigentlich faszinierende an dem Modell. Der MP wurde in 3 Versionen gebaut und diese hatten untereinander eine hohe Kompatibilität. Auf diese Weise lassen sich ohne viel selbst zu entwickeln, eigene Ideen umsetzen und man kann sich auf bewährte Konstruktionen stützen.

                          Grüße Chris
                          Moin

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                          • Chris Lange
                            Senior Member
                            • 13.05.2005
                            • 5359
                            • Christian

                            #14
                            Die letzte unbekannte ist mit der Erstellung des Halters vom Riemenspanners gelöst. Getestet wurde das vorab im 3D Druck. Der Riemenspanner ist von SAB.




                            IMG_3280.jpg IMG_3286.jpg IMG_3291.jpg
                            Moin

                            Kommentar

                            • Chris Lange
                              Senior Member
                              • 13.05.2005
                              • 5359
                              • Christian

                              #15
                              Eigenbau Riemenrad mit MP Heckblättern an TDR Heckrotornabe mit Voodoo Heckrotorgehäuse.

                              3C3C5A99-48F2-477B-9FF1-417E5883ADDA.jpg
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