Uni-Star 60: Kopf Gebrochen

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  • Dieter F. Heinlin
    Ein Gast antwortete
    Uni-Star 60: Kopf Gebrochen

    Hallo,
    ich glaube es ist nun hier alles erörtert worden; zum jetzigen Zeitpunkt gehe ich von zwei bedauerlichen Einzelfällen aus.

    Heute(23.07) erreichte mich eine Info eines aufmerksamen Leseres dieses Forum. Ich möchte Sie hier verkürzt einflechten:
    Bei dem 2-ten gebrochenen Zentralstück handelte es sich um einen Tandemhubschrauber!
    "Da treten ja auch ganz andere Kräfte auf. Wenn der nicht richtig eingestellt und sauber programmiert ist, zieht der eine Rotorkopf in die eine und der andere in die andere Richtung, womöglich noch in verschiedenen Ebenen. Das konnte das ganze schon erklären.
    Seltsam nur, dass dies im Forum mit keinem Wort erwähnt wurde!"

    Da keine weiteren neuen Erkenntnisse zu gewinnen sind, schließe ich den Beitrag.

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  • ewald
    Ein Gast antwortete
    Uni-Star 60: Kopf Gebrochen

    Hallo Dieter !!!
    Wie oft muss ich noch schreiben dass dieses Zentralstück keine fünf Minuten Flugzeit hatte
    Und warum soll ich mir bei einen neuen Baukasten gleich andere teile kaufen weil du glaubst
    Man sollte die anderen nehmen
    Graupner bietet ja auch ein Aluzentralstück an das aber laut Herrn SIMON ja die Flugeigenschaften verschlechtert!!!
    Und bitte noch mal ich verwende seit diesem Vorfall die 90° versetzten Mischhebel
    Habe mich leider falsch ausgedrückt sorry ;( !!!
    Und noch was wen du von diesen teil so überzeugt bisst siehe dir
    In Zukunft jedes Zentralstück (Graupner Kunststoff) mal auch innen an dann wirst du verstehen warum ich keines mehr
    verwende und nur jeden davon Abraten kann!!

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  • Christoph2222
    Ein Gast antwortete
    Uni-Star 60: Kopf Gebrochen

    Moin Leute!

    Ich habe mich nochmal genau schlau gemacht wegen den Blasen die in der Bruchfläche zu sehen sind. Dabei handelt es sich eindeutig im Herstellungsfehler, in diesem speziellen Fall um Gas (Luft) Einschlüsse, genannt Lunker. Diese entstehen bei einem nicht gründlich durchdachten Spritzvorgang oder einem Fehler im Spritzwerkzeug.

    Wie in dem Bild gut zu sehen ist, verläuft die Bruchfläche genau durch die jeweils größten Querschnitte der sichtbareb Einschlüsse. Die Einschlüsse wirken sich negativ auf das Widerstandsmoment des Bauteils gegen Torsion (Tritt bei mehr oder weniger elastischen Bauteilen durch ein Drehmoment auf) aus. Stellt man sich einen Querschnitt durch das Zentralstück vor, so geht die durch die Einschlüsse verlorengegangene Fläche in der 3. Potenz negativ in das Widerstandsmoment ein.

    Der Herstellungsfehler führt also direkt zu einer ganz erheblichen Schwächung des Bauteils!!

    Ich habe leider nicht sehr viel Ahnung vom Helifliegen und schon garnicht irgendeinen Draht zu Graupner/Heim, aber wenn so ein Herstellungsfehler öfters vorkommt, könnte das irgendwann mal zu einem rechtlichen Problem für Graupner werden...

    Grüße, Christoph

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  • Bee
    Ein Gast antwortete
    Uni-Star 60: Kopf Gebrochen

    Ich denke nicht, dass es sinnvoll wäre, einen (wie Du sagst) "G-Wert" anzugeben. Immerhin bringt eine solche Angabe nur dann etwas, wenn man das auch nachmessen kann: Beim Auto-Motor ist ja auch nicht angegeben, mit welcher Beschleunigung der Kolben im Motor maximal beschleunigt werden kann. Vielmehr ist eine Maximaldrehzahl angegeben. Und diese wird dann am Drehzahlmesser abgelesen ;-)
    Für mich ist es einfach so: Wenn ich einen Heli kaufe, nach Anleitung zusammenbaue (und mir so einige Gedanken über das mache, was ich da zusammen baue...) und dann zum Fliegen gehe, muss das Ding sicher in der Luft sein und darf sich nicht von selbst zerlegen. Wenn bei normaler Belastung sich die Kiste zerlegt weil ein Teil bricht (Lufteinschluss), dann muss der Hersteller dafür gerade stehen. Rein rechtlich muss er den Heli dann wieder so herrichten, wie er vor dem Absturz war, da in unserem Fall der Heli ja neu war. Bleibt nur die Frage warum er das nicht tut.
    Klar ist es eine Kostenfrage, ob ich gute oder schlechte Qualität liefere. Aber nur weil es billiger ist und ich sonst nichts verkaufen würde, kann Opel/BMW/Ford..... in ihren Motoren noch lange keine Kolben aus Pappe ausliefern, die nach 2km Schrott sind. Das Ding muss ja 24 Monate funktionsfähig sein! (Wenn auch nicht am Stück ;-) )

    Micha

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  • MichaelK
    Ein Gast antwortete
    Uni-Star 60: Kopf Gebrochen

    @Andreas -] Stimme dir zu.
    @Dieter -] Klar, ich kenne diese Seiten nicht. Bei Vario stehen eindeutige Drehzahlgrenzen und Betriebshinweise. Ich habe allerdings noch bei keinem Modellhubi zulässige G-Lasten gesehen, dies müsste der Konstrukteuer von Rumpf/Kopf eigentlich vorgeben (damit wäre dann auch klar für ob nur Rundflug oder auch Rücken etc zulässig ist). Dann müssten logischerweise auch zulässige Zyklikausschläge im Betrieb angegeben sein u.s.w....... (Steht z.B. bei Vario auch drin).

    happy landings

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  • AndreasW
    Ein Gast antwortete
    Uni-Star 60: Kopf Gebrochen

    Hallo,

    ich denke eine tolle Anleitung mit jeder Menge Sicherheitshinweisen ist sinnvoll.
    Sie wird möglicherweise die Gefahren, die sich aus dem BETRIEB eines Hubschraubers ergeben aufzeigen können und somit den Betreiber sensibilisieren und Gefahren minimieren können.
    ABER sie kann NICHT einen möglichen Fertigungsfehler oder Fabrikationsfehler ausgleichen oder entschuldigen.

    In meiner Anleitung zu meinem Auto stehen auch tolle Dinge wie nicht zu schnell Fahren, nicht überladen, Dachlast etc.
    Wenn ich jetzt normal durch die Gegend fahre, plötzlich die Radaufhängung wegen einer fehlerhaften Schraube bricht und ich vorm Baum lande ist weder der Fahrer oder eine nichtbeachtete Anleitungsregel oder sonstwas schuld sondern wohl der Hersteller.

    Man kann jetzt stundenlang darüber diskutieren warum der Kopf gebrochen ist, ob Gestänge abgesprungen sind oder nicht, ob sonstwas war.

    Tatsache ist einfach, daß bei einer NEUEN Mechanik bei NORMALER Belastung soetwas nicht auftreten darf, sonst ist die Mechanik nicht zum fliegen sondern zum Anschauen gedacht.

    Wie schon gesagt wurde macht sich die Herstellerfirma die Sache ein wenig zu einfach. Sie würde sich doch nix vergeben, wenn sie einfach die besagten Zentralstücke mal untersucht und wenn vorhanden solche Fertigungsfehler in Zukunft zu vermeiden sucht. Oder eine mögliche Weiterentwicklung der Mechanik betreibt.

    Grüße

    Andreas

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  • Martin Greiner
    antwortet
    Uni-Star 60: Kopf Gebrochen

    Hi Dieter!

    Kannst Du mal für "Nichtgraupnerflieger" wie mich sagen was da so drin steht? Würd mich interessieren...oder besser, gibt es das vielleicht schon online? Bitte nicht falsch auffassen, es interessiert mich wirklich!

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  • Dieter F. Heinlin
    Ein Gast antwortete
    Uni-Star 60: Kopf Gebrochen

    Original von MichaelK
    ...Als Kunde beanspruche ich einwandfreie Qualität, egal unter welchem Kosten/Preisdruck. Wenn jemand etwas verkauft, was nicht funktioniert oder sogar gefährlich ist, gibt es die Produkthaftpflicht. Ansonsten hat er Gefahrenhinweis/Belastungsgrenzen etc anzugeben.
    ...
    Der Hersteller hat in der Bedienungsanleitung bzw. in den SHW 3 hier auf 3 DIN A 4 Seiten mit Sicherheitshinweisen und Warnungen einiges aufgelistet. Diese sind Bestandteil der Anleitung und daher jedem Bausatzeigner bekannt.

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  • MichaelK
    Ein Gast antwortete
    Uni-Star 60: Kopf Gebrochen

    Der Hubschrauber ist doch die eine Sache.

    Aber stelle sich mal einer vor, es kommt durch so einen Materialfehler (falls es denn einer war) zu einem Personenschaden.
    Wenn Graupner den Vorgang - welcher ja öffentlich ist - nicht aufgreift, und den Hubi untersuchen lässt, dann steht diese Firma bei einem Unfall mit diesem Typ mit dem Rücken zur Wand. Ein netter Brief an den Vorsitzenden sollte hier mehr helfen, als ein Gespräch mit dem Serviceleiter.

    Als Kunde beanspruche ich einwandfreie Qualität, egal unter welchem Kosten/Preisdruck. Wenn jemand etwas verkauft, was nicht funktioniert oder sogar gefährlich ist, gibt es die Produkthaftpflicht. Ansonsten hat er Gefahrenhinweis/Belastungsgrenzen etc anzugeben.

    Wenn ich meinen Hubi vor mir starte, drehen die Blätter über 1000U/min. Da gibt es sicherlich noch zu berücksichtigende Reserven, da ein Anfänger vielleicht 1500 oder sogar 2000 auf dem Kopf hat. Und dann? Will sich der Hersteller dann auf den Bau zurückziehen sobald etwas passiert ist*??
    Die Beweispflicht liegt hier neuerdings umgekehrt, soweit ich das beurteilen kann. Unterlassene Untersuchungen solcher Vorfälle können da übel auf den Hersteller zurückfallen.


    Zum Verständnis - Ich will hier nicht die Diskussion anheizen (da gab es ja mal was ähnliches mit Digiservos von o.g. Hersteller), ich will nur mal darauf hinweisen, dass sichere Produkte das Minimum sind, was ein Hersteller überhaupt anbieten darf.

    happy landings

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  • Dieter
    antwortet
    Uni-Star 60: Kopf Gebrochen

    Hallo!
    Ich hoff auch, dass das "nur ein Ausreisser" war. Es wäre namlich furschtbar schade, wenn diese Mechanik in Verruf kommen würde. Sie ist meiner Meinung nach vom Preis-Leistungsverhältnis eine der besten 60er Mechaniken.
    mfg,

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  • Christoph2222
    Ein Gast antwortete
    Uni-Star 60: Kopf Gebrochen

    Also für mich sieht das aus wie ein Materialfehler im Spritzteil. Die Aushölungen sind eindeutig Luftblasen im Bauteil, und die dürfen beim Spritzen nicht entstehen, da sie das Bauteil erheblich schwächen. -] Produktionsfehler!

    Hoffe mein Rotorkopf sieht nicht genau so aus #)

    Grüße, Christoph

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  • AndreasW
    Ein Gast antwortete
    Uni-Star 60: Kopf Gebrochen

    Hallo Dieter,

    gut, wenn das Abspringen des Gestänges diese Auswirkungen haben kann, ok.
    Ob sich Rotorblätter dann gegen Luft- und sonstige Widerstände anstellen vermag ich im Augenblick nicht zu beurteilen.

    ABER darf soetwas passieren, wenn moderater Rundflug betrieben wird?? Hier sollte doch eigentlich die Mechanik so ausgereift sein, daß solche \"Abspringer\" nur bei völlig ausgeleierten Kugelköpfen/-pfannen passieren. Wohlgemerkt bei \"normalen\" Pitchwegen und Belastungen, kein 3D. Alex hat ja auch geschrieben, daß der Unfall beim einfachen Rundflug passierte.

    Jetzt stelle ich mir den Anfänger vor (war ja selber einer vor 1 1/2 Jahren, hatte die Uni-Mech. auch in der Wahl), der sich eine solche Mechanik kauft, evt. sogar die vormontierte Variante. Nachdem das Modell mit Servos und allem anderen ausgerüstet wurde geht´s zum Erstflug. Wenn dann soetwas passiert...Stimmt schon Nachdenklich oder?

    Grüße

    Andreas



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  • Dieter F. Heinlin
    Ein Gast antwortete
    Uni-Star 60: Kopf Gebrochen

    Hallo Alex und Ewald,
    es wäre sehr hilfreich zu wissen; warum z.B. Du Ewald schreibst, ihr würdet nur 90° versetze Mischhebel einsetzen; auf dem "Absturzfoto" von Alex sind die "normalen Mischhebel" zu sehen. Wie ist das vereinbar ?(
    (Nur um die Ursache weiter abzugrenzen!)

    Mit Holm- Rippen- und Heckrotorbruch
    [a href=\"http://heinlin.bei.t-online.de\"]http://heinlin.bei.t-online.de[/a]

    Dieter

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  • Gast-Avatar
    Ein Gast antwortete
    Uni-Star 60: Kopf Gebrochen

    hallo !
    wir wollen hier keine kritik an gr ausüben ! den soetwas mit dem zentrahl stück kann bei jedem hersteller passieren ! aber es ist dennoch so sowas DARF NICHT passieren ! egahl ob die mischhebel 10°-20°-30° oder irgendwelche ° habe !!!!! sowas DARF nicht passieren !!

    mit rotierenden grüßen
    Alexander Glanzer
    heli.spittal@aon.at

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  • Dieter F. Heinlin
    Ein Gast antwortete
    Uni-Star 60: Kopf Gebrochen

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    Auch kann man darüber streiten, ob ein abspringendes Gestänge solche Auswirkungen hat.
    Grüße
    Andreas
    [hr height=1 noshade id=quote][/BLOCKQUOTE id=quote][/font id=quote][font face=\"Verdana, Arial, Helvetica\" size=2 id=quote]
    Ich persönlich bin der festen ßberzeugung, dass man darüber nicht streiten kann; da in einem solchen Fall (innere-gerade Gestänge) sich die Hauptrotorblätter anstellen und in Folge \"jede\" Mechanik zeitnah \"nachgibt\"...]

    Mit Holm- Rippen- und Heckrotorbruch


    Dieter

    Edited by - Dieter F. Heinlin on 06/05/2002 18:37:30

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