SE-Rotorkopf...eine Frage

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  • martin_fuerst
    RC-Heli TEAM
    • 12.06.2001
    • 4020
    • Martin
    • Wolkersdorf/Wien/Markgrafneusiedl

    #1

    SE-Rotorkopf...eine Frage

    Hallo !

    Folgende Bemerkung habe ich beim Schwebeflug unlängst bei
    meinem SE gemacht:

    Gibt man ein schnelles - kurzes Nicksignal (und nur dann) pendelt der Heli (schön beim Seitenschweben zu sehen) 1-2x auf Nick nach.
    Es sieht ein etwa so aus, als hätte man einen Kreisel auf Nick,
    der leicht übersteuert.
    Auf Roll ist diese Eigenheit aber nicht vorhanden !
    Beim Kunstflug merke ich keinerlei Fehler oder Unarten auf Nick.

    Eine Kontrolle aller (mir bekannten Möglichkeiten) ergaben
    nichts, was einen Anhaltspunkt liefern würde (Kogelköpfe,Spiel..)
    Ein Servotausch von einem 9202 auf ein 9204 brachte keinerlei Veränderung (war ein unlogischer Versuch)
    Alle Wellen gerade, o-Ringe ok, Paddel gut ausgerichtet...

    Entweder ist mir diese Eigenheit nie aufgefallen und normal und ich
    merke es erst, seit ich vermehrt F3C übe und damit auf jeden
    kleinsten Fehler beim Schweben achte...??

    Daten:
    Futura SE
    510mm Paddelstange Silberstahl (relativ weich)
    Paddel SAB 601
    Rest am Kopf ist original

    LG
    Martin

    Meine Heliseite:
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    Edited by - martin_fuerst on 13/04/2002 11:13:48
    Wettbewerbsklasse J4F
  • Christian Rose
    Senior Member
    • 14.04.2001
    • 3193
    • Christian
    • Taching am See

    #2
    SE-Rotorkopf...eine Frage

    Hi Martin,

    vorausgesetzt die Rotorkopflager in den Blatthaltern sind ok dann liegt die Ursache für das Nachpendeln an der Härte der Rotorkopfdämpfung und der verwendeten Drehzahl. Ich fliege meine Futura Nova-Rotorköpfe fast original (Beimischung mit variabler Mischung auf 0,85% mit variabler Mischung erhöht und einen leichten positiven Deltaeffekt).

    Die Dämpfung ist die mit den Doppelten O-Ringen und sehr hart (mit den zusätzl. Passscheiben, welche beiliegen) abgestimmt im Schweben mit einer Drehzahl von ungefähr 1400-1450 upm je nach Wind. Erhöhe mal deine Drehzahl um ca. 50-100upm bzw. mach sie mal niedriger (ausprobieren!). Dann funktionierts ohne Pendeln.

    Viele Grüße
    Christian

    XL Power Specter 700 V2 + Quest IM775
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    • martin_fuerst
      RC-Heli TEAM
      • 12.06.2001
      • 4020
      • Martin
      • Wolkersdorf/Wien/Markgrafneusiedl

      #3
      SE-Rotorkopf...eine Frage

      Hallo Christian !

      Danke für die rasche Antwort !
      Stimmt - es könnte die Drehzahl (ca.1400) mit der ich jetzt neurdings
      Schwebe verantwortlich sein, denn Die Lager hatte ich erst
      einer genauen Kontrolle unterzogen u. würden ja auf Roll den
      gleichen Fehler verursachen.
      Ich fliege den SE derzeit noch mit der einfach-O-Ring Dämpfung.
      Eine variable Mischung versuche ich derzeit selbst zu bauen
      und werde mal in den von Dir gesagten Richtungen etwas testen...
      Eine Frage am Rande:
      Wie u. wodurch baust Du den \"leichten positiven Deltaeffekt\"
      ein?
      Die Ansteuerung der Mischhebeln erfolgt im Originalzustand genau
      auf Höhe der Paddelstange (also Dela 0) - oder irre ich jetzt
      ganz ?

      LG
      Martin

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      • Christian Rose
        Senior Member
        • 14.04.2001
        • 3193
        • Christian
        • Taching am See

        #4
        SE-Rotorkopf...eine Frage

        Hi Martin,

        ich bin auch gerade am konstruieren einer variablen Mischung am CAD, ich möchte sie einteilig bauen, d.h. eine einteilige Wippe mit verschiedenen Einhängepunktion, dauert noch ein wenig ist noch nicht ganz fertig.

        Ich habe gerade nachgesehen, ich fliege mit genau bei wenig bis etwas mehr Wind mit 1420upm und bei viel Wind mit 1470upm (GV-1 Anzeige) und wie bereits gesagt mit sehr harter Dämpfung. Als Paddel setze ich die K&S HP 60 mit einer 510mm Paddelstange ein (Kreisdurchmesser 680mm).

        Das Delta bei orig. Kopf ist eher ein negatives Delta, da der am Blatthalter-Arm sitzende Kufelkopf in Rotordrehrichtung nach außen zeigt und schräg nach innen (zur großen Kugel) verläuft. Bei der variablen Mischung ist das ganze dann pro Seite zweifach angelekt und das ergibt genau eine gerade Delta Abstimmung (0%). Um ein positives Delta zu erzeugen habe ich ganz simpel und einfach die Blatthalter (bei mit aus Alu-geht aber auch bei den aus Kunststoff) um 2mm gekürzt.

        Viele Grüße
        Christian


        XL Power Specter 700 V2 + Quest IM775
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        • Christian Rose
          Senior Member
          • 14.04.2001
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          • Christian
          • Taching am See

          #5
          SE-Rotorkopf...eine Frage

          Hi Martin,

          nichts zu danken - freut mich das ich dir weiterhelfen konnte.
          -quote-
          \"Ich sehe beim Originalkopf einen Bolzen (am Mischhebel)links u. den anderen rechts (mit gleichem Abstand) ergibt über die Diagonale
          Delta 0 (Drehpunkt ist dann auf Paddelstangenhöhe)
          Bei der Variablen ist es logisch, daß sich ein leicher pos.
          Deltaeff. ergibt, da nun von der Mitte (des Doppelgelenks)
          die Diagonale einen Wert leicht hinter der Paddelebene ergibt.
          Ich hoffe, ich sehe es richtig - bis dahin.\"

          Ich weiß von Freddy Coenen (holländischer F3C Meister), das er die Blatthalter bei der orig. Anlenkung soweit absägt, das der Kugelkopf vom Mischerarm zur Paddelstange exakt gerade steht (dies war auch mal sehr schön in der Rotor zu sehen, wo sein Dolphin mit modifizierter Nova-Mechanik vorgestellt wurde). Ich denke aber du liegst mit deinem Ansatz auch richtig.

          Ich die Doppel-O-Ringe und die zusätzliche Passcheibe, wie auf dem Bauplan gezeichnet eingebaut und finde das durch die harte Dämpfung der Heli exakter bei Wind in Position zu halten ist. Das ist aber wie du bereits sagtest vom Pilot abhängig und bringt in den Fahrtfiguren aber keinen großen Vorteil - ich habs probiert und kann bei ca. 2000upm am Rotorkopf keine großen Unterschiede feststellen.

          Viele Grüße
          Christian




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          • martin_fuerst
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            #6
            SE-Rotorkopf...eine Frage

            Hallo Christian !

            Deine Aussage über die O-Ringe bestätigt mit meine Beobachtungen
            - wenn ich SE u. Millennium (bei gleicher Paddelstangenauslegung)
            fliege merke ich (was die Wendigkeit angeht) auch keine bes. Unterschiede.
            Die Doppel-Oringe dürften aber (rein theoretisch) eher das nicht vorhandene definierte Schlaggelenk kaschieren ?

            P.S:
            Wenn morgen das Wetter u. die Arbeit mal wieder fliegen zulässt, werden einige Tanks geleert [img src=icon_smile.gif border=0 align=middle]


            Noch was: Nach 3Tanks Schwebeübungen kann ich mich nicht mehr
            besonders konzentrieren - also sooo viel Sprit wie Du sagst (E-Mail)
            kann ich gar nicht verfliegen [img src=icon_smile_wink.gif border=0 align=middle]

            LG
            Martin


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            • Christian Rose
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              #7
              SE-Rotorkopf...eine Frage

              Hi Martin,

              ich weiß nicht ob die Doppel-O Ringe das nicht vorhandene definierte Schlaggelenk kaschieren, aber mir persönlich liegt der heli mit der Doppel-O-Ring-Lagerung besser, ein kleiner Unterschied ist da doch.

              Ich habe heute z.B. 8 Tankfüllungen (jeweils 4 mit A und B-Modell) verflogen und zwar folgendermaßen: Jede Schwebeflugfigur zwei mal hintereinander und dann die Fahrtfiguren pro Flug einmal und zwei Autorotationen.

              Da mich ein kleiner Steuerfehler meinerseits im Rechteck etwas ärgerte, hab ich dann gleich im zweiten Flug des Tages einen ganzen Tank lang nur das verd.... Rechteck geübt, bis es wirklich ohne zu große Steuerkorrektur geklappt hat. Zwischen den Flügen spanne ich ungefähr 5-10 Minuten (je nach Lust und Laune) aus und sammle neue Kräfte. Trainiert man nur die Schwebeflugfiguren und das 3 Tankfüllungen hintereinander lässt die Konzentration auch schneller nach, das kann ich bestätigen.

              Gruß
              Christian

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