Jeti dc16 mit omp evo

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  • docjoga
    Member
    • 01.04.2007
    • 295
    • jörn
    • MSC Soltau

    #1

    Jeti dc16 mit omp evo

    Hey Leute, ich habe mit meinem Evo nun die ersten Flüge gemacht. Mir ist folgendes aufgefallen. Wenn ich nun vom Stabimode in den 3D Mode schalte verändert sich die Taumelscheibe geringfügig. Ich habe meinen Sender überprüft finde aber nichts.

    Ist das so richtig oder muss ich noch eine Einstellung machen??

    Ich hoffe ihr könnt helfen.
    Gruß Jörn
    no pitch no fun
  • Hentai Kamen
    Member
    • 21.04.2024
    • 72
    • Volker
    • Sterkrade / Oberhausen

    #2
    Ich habe keinen M2, kann also nichts definitives sagen.

    Meiner Meinung nach ist das aber so korrekt. Die Taumelscheibe eines Helis zeigt im Schwebeflug immer leicht nach rechts, um den linksgerichteten Schub des Heckrotors auszugleichen. Der Rotorkreis ist also nicht parallel zum Boden ausgerichtet, sondern leicht schräg.

    Im Stabimodus macht das das FBL automatisch, der Heli soll ja stillstehen, wenn die Knüppel in Neutrallage sind. Der Rotorkreis ist gekippt.

    Im 3d macht das der Pilot selbst, hier ist die Taumelscheibe halt genau rechtwinklig zur Rotorwelle.

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    • docjoga
      Member
      • 01.04.2007
      • 295
      • jörn
      • MSC Soltau

      #3
      Hallo, ich bin gerade beim Hallenfliegen. Ich habe nach dem Iniziieren mal in den 3D Mode geschaltet und bin geflogen. Alles gut....von daher denke das das so ist. Werde das beobachten. Werde beim nächsten mal im Flug umschalten, schauen wir mal was kommt.
      no pitch no fun

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      • Chris Lange
        Senior Member
        • 13.05.2005
        • 5351
        • Christian

        #4
        Ich meine das es was mit der Ebene zu tun hat in der die Kraft entsteht und kompensiert wird. Ist der Heckrotor in der Höhe des Hauptrotors, schwebt die Maschine nicht mehr so schräg.

        Ganz merkwürdig war das bei den Methanoler, die man nicht mal eben umpolen konnte, wie einen Elektromotor. Jan Henseleit hatte mit aus dem Grund eine spezielle Kurbelwelle beim Three Dee NT entwickelt.
        Moin

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        • echo.zulu
          Senior Member
          • 03.09.2002
          • 3965
          • Egbert
          • MFG Wipshausen

          #5
          Zitat von Chris Lange Beitrag anzeigen
          Ich meine das es was mit der Ebene zu tun hat in der die Kraft entsteht und kompensiert wird. Ist der Heckrotor in der Höhe des Hauptrotors, schwebt die Maschine nicht mehr so schräg.
          Nein. Es entsteht zwar auch ein gewisses Kippmoment, welches um so größer ist je mehr der Abstand der Schubvektor des Heckrotors vom Schwerpunkt (nicht dem Rotorkopf) entfernt ist. Dieses Kippmoment ist aber relativ gering und kann vernachlässigt werden. Die Neigung der Hauptrotorebene gegenüber dem Horizont ist einfach notwendig um die seitliche Abdrift des Helis durch den Heckrotor zu kompensieren. Deshalb ist die Hauptrotorebene im stationären Schewbeflug eines Rechtsdrehers eben nach rechts und die eines Linksdrehers nach links geneigt. Diese Neigung gibt es nur bei Multirotor-Helis (Koax, Tandem) nicht.

          Die beobachtete Veränderung der Taumelscheibentrimmung hat der T.E. offensichtlich bei Stillstand des Helis beobachtet. Hier gilt aber die Betrachtung gar nicht, da der Knüppel eben ein Kreiselsystem und nicht die Taumelscheibe direkt ansteuert. Da der Heli aber nicht fliegt, kann das Kreiselsystem gar nicht bestimmungsgemäß funktionieren. Es ist wie schon beim Heckrotor zu sehen. Es zählt nur das Fliegen. Am Boden stellt man lediglich die maximalen Steuerwege ein. Alles andere regelt der Kreisel/FBL.

          Jans Entwicklung einer eigenen Kurbelwelle liegt schlicht an der Nachfrage. Das Antriebskonzept mit dem Zahnriemen bewirkte automatisch einen Linksdreher. Damals gab es zwei große Lager der Heli-Mechaniken. Alles was als Urabstammung die Schlüter-Mechanik hatte, war rechtsdrehend, während die Nachfahren der Heim-Mechanik linksdrehend waren. Bei einem Paddelkopf war die notwendige zyklische Korrektur bei Pirouetten von der Hauptrotordrehrichtung abhängig. Zu Zeiten von hochgerüsteten FBL-Systemen merkt man das nicht mehr.
          Zuletzt geändert von echo.zulu; 10.11.2024, 18:01.
          CU,
          Egbert.

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          • Chris Lange
            Senior Member
            • 13.05.2005
            • 5351
            • Christian

            #6
            Für mich war das mit dem Höhenversatz immer plausibel. Bin der Sache daher nie gross nachgegangen. Aber du hast völlig Recht. Hier sieht man zb eine BK117 wie diese schräg aufsetzt, obwohl die einen Heckrotor in Hauptrotorebene hat.

            Moin

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