Vibrationen durch Heckrotor

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  • kaisa
    kaisa

    #1

    Vibrationen durch Heckrotor

    Hallo,

    habe folgendes Problem mit meinem neuen Raptor 50SE (bzw. suche eine Erklärung).
    Ich habe starke Vibrationen die durch die Heckrotorplätter verursacht werden.
    Das Seitenleitwerk und die Anleckung des Heckrotors fangen an zu vibrieren.
    Bei einer Drehzahl von ca. 1000-1600 1/min (Ohne Hauptrotorblätter). Mit zunehmender Drehzahl werden auch die Vibrationen stärker.

    Wenn ich beide Heckrotorblätter mit einer Schraube zum Auswuchten verbinde und auf zwei Metallklötze lege haben sie ziemlich genau das gleiche Gewicht (besseres Auswuchtgerät habe ich momentan nicht).

    Nun habe ich auf ein Heckrotorblatt ein Streifen Tesafilm (ca. 4cm lang) geklebt.
    Jetzt sind die Vibrationen nur noch sehr klein. Anleckung und Leitwerk fangen nicht mehr an zu schwingen.

    Alles deutet auf eine Unwucht der Heckrotorblätter hin.
    Wenn ich aber jetzt wieder die Heckrotorblätter mit Tesafilm mit Hilfe meiner einfachen Wage auswiege ist das Blatt mit Tesafilm deutlich schwerer.
    Die Vibrationen sind aber beseitigt.

    Kennt jemand eine Erklärung wieso ich keine Vibrationen mit zwei unterschiedlich schweren Heckrotorblattern habe und mit zwei nahezu gleich schweren starke Schwingungen?

    Gruß
    Kai
  • Anfänger
    Senior Member
    • 01.07.2004
    • 3879
    • Daniel
    • Kelkheim im Taunus

    #2
    Vibrationen durch Heckrotor

    hi,

    ist die heckrotorwelle gerade und sitzt die heckrotornabe mit den m3 madenschrauben genau in der verstiefung der heckrotorwelle?
    sitzen die blatthalter richtig auf den kugellagern?
    ich würde wirklich sagen es kommt vom heckrotor. wenn die blätter beide gleich schwer sind, dürfte es da auch keine vibrationen geben. als du tesa auf ein blatt geklebt hast, waren die vibrationen kleiner und die blätter hatten unwucht. ?(
    wenn in der montage des heckrotors was falsch gelaufen ist und dieser unwucht hat hast du es eventuell mit dem tesastreifen ausgeglichen. wenn du noch weist auf welchem blatthalter das blatt mit dem tesa war, montiere es mal auf den anderen blatthalter und schau, ob die vibrationen stärker oder schwächer werden.
    die vibrationen können auch vom kopf kommen. ist die hauptrotorwelle gerade?
    Lese euch später!
    MFG Daniel
    Jede Landung ist ein kontrollierter Absturz.

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    • kaisa
      kaisa

      #3
      Vibrationen durch Heckrotor

      Ja alle Wellen sind neu und gerade (neuer Heli)
      Blatthalter sitzen richtig auf den Lagern und auch die Madenschrauben auf der Welle.
      Habe ich schon alles kontrolliert.

      Ja Vibrationen waren Kleine mit Unwucht der Blätter -komisch


      ßhnliches Problem hatte ich auch mit meinem Acrobat se nach einem Absturz.
      Da war die Nabe von den Kugellagern eingekerbt, so dass die Lager nicht mehr plan auflagen.


      Gruß
      Kai

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      • Anfänger
        Senior Member
        • 01.07.2004
        • 3879
        • Daniel
        • Kelkheim im Taunus

        #4
        Vibrationen durch Heckrotor

        hi,

        manchmal können auch neue wellen krum sein!
        sitzten die lager in den beiden heckrotorgehäusen richtig drinne?
        Lese euch später!
        MFG Daniel
        Jede Landung ist ein kontrollierter Absturz.

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        • kaisa
          kaisa

          #5
          Vibrationen durch Heckrotor

          Ja, alles sitzt Richtig und die Welle ist auch nicht krumm, soweit ich das mit der Bohrmaschine überprüfen kann.

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          • Christoph Dietrich
            Heli Masters
            Veranstalter
            • 08.09.2003
            • 1867
            • Christoph
            • Ingolstadt

            #6
            Vibrationen durch Heckrotor

            Hi,

            bist du schon mal mit dem Heli geflogen?

            Wie testes du den deine Wellen?

            Also ich lege sie auf einen Tisch und lass sie rollen wenn es stockt oder man sieht das ein Spalt Licht hindurch scheint, is die krum. (Glastische sind optimal)
            www.heli-masters.com

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            • Anfänger
              Senior Member
              • 01.07.2004
              • 3879
              • Daniel
              • Kelkheim im Taunus

              #7
              Vibrationen durch Heckrotor

              hi,

              am besten du rollst die welle auf einem glatten tisch.
              Lese euch später!
              MFG Daniel
              Jede Landung ist ein kontrollierter Absturz.

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              • kaisa
                kaisa

                #8
                Vibrationen durch Heckrotor

                Ja, habe den Heli kurz im Garten Angeschwebt, ihn richtig eingeflogen noch nicht.
                Mit Tesafilm habe ich auch keine störenden Vibrationen.
                Mich stört halt nur das jetzt ein Blatt schwerer ist als das andere.

                Habe die Welle auch über den Tisch gerollt und mit der Bohrmaschine überprüft (ist vielleicht nicht so ideal um kleine Unwuchten zu erkennen).
                Welle ist auf jeden Fall OK.
                Ich habe auch alle anderen Teile( Nabe, Blatthalter usw.) auf optische Fehler z.B. Grat auf der Nabe überprüft, aber nichts gefunden.

                Werde am Wochenende den Heli mal richtig fliegen mit Tesafilm.

                Trotzdem danke für eure bisherigen Tipps.

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                • heikom
                  heikom

                  #9
                  Vibrationen durch Heckrotor

                  Ich habe das mal so gemacht:

                  Heckrotornabe komplett mit den Blatthaltern und Rotorblätter abgenommen und auf einer separaten Welle (Rundmaterial, Passstift o.ä.) befestigt.

                  Das ganze in den Dremel oder schnell laufende Akkubohrmaschine eingespannt. Dann mittels Tesa so lange ausgewuchtet, bis der Dremel nicht mehr vibriert.

                  Klappt gut und ist ungefährlich !

                  Gruß, Heiko

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                  • kaisa
                    kaisa

                    #10
                    Vibrationen durch Heckrotor

                    Falls es jemand interessiert, ich habe jetzt den Fehler gefunden:
                    Ein Kugellagerpaar hatte minimal mehr Spiel auf der Heckrotornabe als das andere, obwohl ich beide Stoppmuttern bis zum Anaschlag eingeschraubt habe.
                    Der Fehler lag ein der einen Stoppmutter, bzw. am Plastikeinsatz.
                    Erst als ich beide Muttern mit Gewalt festzog, bemerkte ich, dass die eine Mutter noch ca. ¼ Umdrehung weiter hineinging.
                    Die Vibrationen sind jetzt verschwunden

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                    • Jürgen S
                      Jürgen S

                      #11
                      Vibrationen durch Heckrotor

                      Erst als ich beide Muttern mit Gewalt festzog,
                      VORSICHT !!!

                      Die Madenschrauben sind sehr empfindlich, wahrscheinlich fliegt Dir demnächst ein Heckrotorblatt davon und dann gute Nacht Rappi.

                      Ich würde so nicht fliegen.


                      Gruß Jürgen

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                      • Anfänger
                        Senior Member
                        • 01.07.2004
                        • 3879
                        • Daniel
                        • Kelkheim im Taunus

                        #12
                        Vibrationen durch Heckrotor

                        hi,

                        wei schon geschrieben. die muttern dürfen nur handwarm angezogen werden. wenn sie zu fest angezogen sind, ist die belatung auf die madenschraube zu gross und sie bricht ab. helitod!!!!!!!!&#3 3;!!!!!!!! X(
                        Lese euch später!
                        MFG Daniel
                        Jede Landung ist ein kontrollierter Absturz.

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                        • kaisa
                          kaisa

                          #13
                          Vibrationen durch Heckrotor

                          Habe mich vielleicht falsch ausgedrückt.
                          Ich habe die Muttern nur einmal richtig fest angezogen. Dadurch hat sich der Kunststoffeinsatz der einen Stoppmutter wohl erst richtig angepasst.
                          Danach habe ich die Mutter wieder gelöst und nur sanft wieder angeschraubt.

                          Dass die Madenschraube (M3) am Heckrotor reißt habe ich auch schon gehört.
                          Kann ich mir aber trotzdem kaum vorstellen. So groß sind die Fliehkräfte am Heckrotor auch nicht.

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