Orginale Rotorblätter

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  • Sunrise
    Sunrise

    #1

    Orginale Rotorblätter

    Hi,
    wieder mal ne blutige Anfängerfrage ?(

    Wenn ich die Rotorblätter auswuchten will, nehm ich dafür die mitgelieferten Klebestreifen und kleb die an die geeignete Stelle?

    Wäre dankbar dür eine kleine Anleitung oder einen Link!
  • Jens Bendler
    Jens Bendler

    #2
    Orginale Rotorblätter

    Hallo Sunrise,

    die dem Baukasten beiligenden Klebestreifen, blau und rot, dienen der Erkennung der Rotorblätter für die Feineinstellung des Spurlaufes. Nur mit der Farbmarkierung kannst du erkennen welches Blatt höher oder tiefer läuft.

    Ich wuchte meine Holzblätter aus, in dem ich beide zusammenschraube, mit Nähgarn auspendele und das leichtere Blatt außen mit Tesa beschwere.

    Gruß Jens

    Kommentar

    • majesty
      majesty

      #3
      Orginale Rotorblätter

      Hallo!

      Auswuchten der Rotorblätter

      Die Rotorblätter sind die größte rotierende Masse des Helis. Bei ca. 1200 U/min zieht ein 48g leichtes Blatt mit 52,5 kg am Rotorkopf!
      Der Gewichtsunterschied von einem Gramm zwischen den Blättern ergibt eine dynamische Unwucht von ca. 1,1 kg.
      Das führt zu starken Vibrationen, die unserem Heli, besonders der Mechanik schaden werden.

      Deshalb ist ein Auswuchten unumgänglich.
      Sie wenden hierzu eine oft beschriebene Methode an. Dabei wird im ersten Durchgang das leichtere von beiden Blättern bestimmt.
      Im zweiten Durchgang bestimmen Sie den Schwerpunkt beider Blätter.
      In dritten Durchgang schließlich, bringen wir das Ausgleichsgewicht an der ermittelten Stelle an:

      Verbinden Sie die Blätter mit einer Schraube, die genau in die Bohrungen passt. (siehe Bild 1)
      Auf einer geraden Unterlage richten Sie die Blätter sauber aus.
      An der Schraube befestigen Sie einen Bindfaden und hängen das Ganze vorsichtig über einer waaggerechten Fläche auf (z.B Fensterbank)
      Bestimmen Sie das leichtere Blatt und kennzeichnen es mit "B"
      Blätter wieder trennen, aber die Aufhängevorrichtung belassen.
      Klemmen Sie in einen Schraubstock waagerecht (Wasserwage) ein dünnes Lineal
      Legen Sie das A-Blatt 45° verdreht darauf und bringen es in Balance. (siehe Bild 2a)
      Ein kurzer Druck des Blattes auf das Lineal ergibt einen leichten Strich auf der Unterseite.
      Jetzt das Blatt um 90° drehen und nochmals den Balancepunkt markieren.
      Sie sehen jetzt ein eingedrücktes Kreuz auf der Unterseite. Machen Sie in den Mittelpunkt mit Filzstift einen kleinen Punkt. (siehe Bild 2b)
      Wiederholen Sie die Prozedur mit dem B-Blatt und markieren Sie den Schwerpunkt in einer anderen Farbe. (siehe Bild 2c)
      ßbertragen Sie den Schwerpunkt des A-Blattes auf das B-Blatt (siehe Bild 2d)
      Das B-Blatt rechtwinklig auf das Lineal legen, so dass der A-Punkt auf der Kante liegt.
      Nun mit Tesa Lage für Lage auf das leichtere Ende bringen, bis der A-Punkt ausgewogen ist.
      Nun haben beide Blätter den exakt gleichen Schwerpunkt A.
      Schrauben Sie diese wieder zusammen an den Faden.
      Jetzt können Sie die statische Unwucht eliminieren, indem Sie das leichtere Blatt, falls es noch so ist, genau am Schwerpunkt mit Tesastreifen beschweren.

      Das sind 30 Minuten Arbeit die sich auf jeden Fall lohnen!

      Tipp:
      Bitte am Rotorkopf eine Farbmarkierung anbringen, damit immer das gleiche Blatt an seine eingestellte Seite kommt. Dann bleibt auch die Einstellung für den Spurlauf stabiler.


      Bild1


      Bild2



      So wäre es richtig.

      mfg Bernd

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