anlässlich meiner letzten Mini-Titan-Erdung (Störung zwischen den Ohren) hab ich den Kleinen nun mit dem Original-TT Alu-Zentralstück, Alu-Blatthaltern und Alu-Pitchkompensator samt Alu-Schiebstück komplettiert. Paddelwippe und Mischhebel hatte ich bereits schon aus selbigem Material.
Der Zusammenbau war eine wahre Freude. So muss das sein, so macht das Spass. Einzig die Paddelwippe ließ sich nur mit einigem Kraftaufwand in das Zentralstück einfädeln. Das Klemmstück für die Rotorwelle ist so dick, dass sich die Wippe gerade noch so eben - mit reichlich Kraft und nicht ohne die Eloxalschicht zu beschädigen - durchschieben lässt. Hat man die Engstelle einmal überwunden, passt die Wippe dann aber wie angegossen und wippt sehr schön und leicht - gar kein Vergleich zu den mMn. eher bescheiden konstruierten Plastikteilen.
Ein wenig ärgerlich ist vielleicht, dass ich nun den einstmals vorgenommenen Umbau auf die größeren und leichtgängigeren Align-Kugelköpfe fast wieder komplett rückgängig machen musste, denn die dickeren (2mm?) Align-Schrauben passen natürlich nicht in die dünneren (1,6mm?) TT-Gewinde. Mangels eines passenden Gewindeschneiders (beim Plastikkopf reichte dafür noch ein Bohrer) musste ich deshalb die Gelenkpfannen zähneknirschend auf den alten Stand zurückrüsten.
So ist der gesamte Kopf zwar deutlich leichtgängiger als sein Plastikpendant, wegen der schwergängigen Kugelgelenke aber nich so leichtgängig wie es mein teil-aluminiumisierter Kopf mit Align-Gelenken schon war. In eine ganz andere Liga spielt jetzt die Steifigkeit. Diese schlaffe Weichheit des Orignal-Kopfes - wenn man zb. per Hand die Blatthalter gegeneinander verdreht - kennt der Alu-Kopf nicht. So soll das sein. Einzig die Plastik-Taumelscheibe sorgt noch für etwas Luft, wobei das nicht an de Weichheit des Kunststoffs als vielmehr an Luft im Lager zu liegen scheint. Schau ma mal: Vielleicht bringt ja das Christkind eine aus Alu.
Die Gestänge habe ich mittels Schublehre ausgemessen und angepasst, was mir offensichtlich recht gut gelungen ist. Denn den ersten Probelauf hat der Heli ohne Schütteln und mit perfektem Spurlauf überstanden. Allerdings wollte dann der Heckrotor nimmer. Wie sich herausstellte, hat sich doch glatt die Madenschraube der Heckrotornabe gelöst. Da mein Versuch in den letzten Strahlen der Abendsonne stattfand, war mir nach der Fehlersuche und Reparatur ein erster Flugversuch nicht mehr vergönnt.
Aber wer weiß: vielleicht klappt's ja heute Abend.
Ich werde berichten.
cu Günter


. Da hört das geklapper richtig auf. Ich hab da sowenig Spiel drin, das ich mich manchmal frage, wieso das noch funktioniert 
und die kostet mehr als die Halter. Ich sicher die mit Sicherungslack beim zusammenbau. Dann bekommt man die "Reste" leicht durch das Mittelstück geschoben.
, schon flutscht es wie geölt 

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