Hat schon mal jemand LiPofähnchen verschraubt

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  • Kriz
    Kriz

    #1

    Hat schon mal jemand LiPofähnchen verschraubt

    Hallo!

    Nachdem ja der Pluspol vom LiPo aus Alu ist und unglücklicherweise nicht alle Hersteller Zinkplättchen zum Anlöten anbringen, muss man sich zwangsläufig mit Alulöten oder anderen Methoden beschäftigen.

    Andere Methode wäre z.B. Verschraubung. 2mm Loch durch die Fähnchen und mit M2x4 und Mutter zusammenschrauben.

    Idiotie? Gute Idee? Wie am besten sichern?

    Bin für alle Ratschläge dankbar.

    lg, Christoph.
  • Sebalexx
    Senior Member
    • 27.11.2003
    • 3045
    • Sebastian

    #2
    Hat schon mal jemand LiPofähnchen verschraubt

    Tach,

    schau doch mal bei den Henseleit-MP-Akkubausätzen...

    Da werden die Ableiter mit verschraubten Aluminiumbrücken geklemmt.
    Bisher habe ich noch nicht von Problemen damit gelesen... ?

    schau mal da:
    http://www.henseleit-helicopters.de/Handbu...po_handbuch.pdf

    oder da:


    bis denn
    Sebastian

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    • Kriz
      Kriz

      #3
      Hat schon mal jemand LiPofähnchen verschraubt

      Hi Sebastian!

      Danke für die Antwort, das schaut ja recht vielversprechend aus, so wie Henseleit das macht. Meine Verschraubung sieht momentan so aus:



      Ich sollte vielleicht noch Beilagscheiben vorne und hinten verwenden damit Schraube und Mutter weniger Druck auf die Fähnchen machen. Aber wenn ich das mit der Henseleit Methode vergleiche, müsste das so funktionieren!

      lg, Christoph

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      • Sebalexx
        Senior Member
        • 27.11.2003
        • 3045
        • Sebastian

        #4
        Hat schon mal jemand LiPofähnchen verschraubt

        Tach,

        ich würde auf jeden Fall Unterlegscheiben dran machen, vor allem, um die gepresste Kontaktfläche der Ableiter zu vergrössern...

        Und Schraubensicherung, damit sich nix lösen kann.

        Es gibt auch eine Zelle von Kokam, 2100er 20c glaube ich, welche ebenfalls mit einer Platine in Schraub-Klemm-Technik versehen ist...

        Das einzige, was mir gerade so als Problem einfällt, wäre evetuell eine Oxidation, je nach verwendetem Metall - habe aber so rein gar keine Ahnung davon... :rolleyes: Also möglcherweise gar kein Problem?


        bis denn
        Sebastian

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        • rosenkoenig
          rosenkoenig

          #5
          Hat schon mal jemand LiPofähnchen verschraubt

          Hallo,

          ja Alu und Kupfer mögen sich nicht so richtig.

          Gruß Bernd

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          • Kriz
            Kriz

            #6
            Hat schon mal jemand LiPofähnchen verschraubt

            Wieso? Ich glaube nicht, dass Kupfer in gängige Schrauben/Muttern/Beilagscheiben einlegiert ist? Oder täusche ich mich da?

            lg, Christoph

            Kommentar

            • Dietmar GeiÃ?ler
              Dietmar GeiÃ?ler

              #7
              Hat schon mal jemand LiPofähnchen verschraubt

              Hallo,
              also ich würde die Anschlussfahnen nicht so verschrauben.
              Durch die Verschraubung, auch mit Unterlegscheiben, werden doch die
              Stellen wo die Fahnen aus dem Akku kommen auf Drehung und Zug belastet.

              Bei Henseleit werden die Fahnen ja über Klemmverbinder verbunden.
              Hier werden aber keine Kräfte über die Fahnen in den Akku übertragen.

              Warum nicht löten. Mittlerweile gibt es Alulot, dass wie normales Lot verwendet
              werden kann. (z.Bsp www.kd-modelltechnik.de unter Akkuzubehör)

              Grüße, Dietmar

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              • Running Man
                Gast
                • 04.11.2002
                • 5538
                • Markus
                • Rhein-Main

                #8
                Hat schon mal jemand LiPofähnchen verschraubt

                Sieht schlimm aus. ;(

                Kommentar

                • Sebalexx
                  Senior Member
                  • 27.11.2003
                  • 3045
                  • Sebastian

                  #9
                  Hat schon mal jemand LiPofähnchen verschraubt

                  Tach,

                  jo, schön aussehen tut es wirklich nicht...
                  Wirkt alles ein bisschen "zerknittert".
                  Ist bestimmt noch deutlich Spielraum in der Präzision vorhanden...

                  Aber grundsätzlich denke ich nicht, dass es wenn beidseitig U-Scheiben verwendet werden eine viel grössere Belastung als beim Löten gibt - dabei müssen die Ableiter ja nun auch erst mal in Position gebogen werden.

                  Bei grösseren Packs würde ich aber auch erst mal überlegen...
                  Wenns nur kleinere Zellen und Packs sind... what shells... )

                  bis denn
                  Sebastian

                  Kommentar

                  • Running Man
                    Gast
                    • 04.11.2002
                    • 5538
                    • Markus
                    • Rhein-Main

                    #10
                    Hat schon mal jemand LiPofähnchen verschraubt

                    Ich sag mal so, man kann eine Lötarbeit genauso schlecht ausführen, wie eine mechanische Verbindung. Wichtig ist in beiden Fällen, die Fähnchen der Akkus im Bereich der Dichtungen weder durch mechanisches Hin- und Herbiegen oder im anderen Fall durch Löt-"Braterei" zu schädigen. Grundsätzlich ziehe ich eine Lötverbindung bei größeren Packs vor, da im Laufe der Zeit sich die Zellen etwas verändern, sie werden immer Dicker. Dadurch können sich mechanische Verbindungen (nach Art Henseleit) lösen bzw. es entstehen einseitig hohe Spannungen. Durch Verwendung von Drähten zwischen den Zellen lassen sich Verbindungen schaffen, die eine gewisse Längendehnung zulassen, wenn der Akku "arbeitet". Auch ist bei Abstürzen und damit einhergehenden Verformungen ein Kontaktabriss weniger wahrscheinlich.

                    Kommentar

                    • Kriz
                      Kriz

                      #11
                      Hat schon mal jemand LiPofähnchen verschraubt

                      Aha. Ist ein 6s2p Pack, also ich würde ja auch viel eher zum Löten tendieren, vor allem weil ich keinen separaten Empfängerakku verwende -> Ausfall! Auf was muss man beim Alulöten achten? Herkömmliches Löten hab' ich recht gut drauf, aber wie lauft das bei Alu? Kann ich da mit meinem Standard 60W Lötkolben arbeiten? Und kann das Alulot auch Nickel und andere Standardmetalle löten, die man normalerweise mit herkömmlichem Lötzinn lötet?

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                      • Seppel
                        Member
                        • 10.10.2004
                        • 69
                        • Stefan

                        #12
                        Hat schon mal jemand LiPofähnchen verschraubt

                        Ist eigentlich recht einfach mit dem Alulot und Lipos löten:

                        Regel Nr.1: Was auch bei den NiXX Zellen galt, gilt auch bei Lipo´s. Erhitzung so kurz wie nötig, sonst besteht Gefahr, dass sie undicht werden an den Ableitern.

                        Zum Löten an sich: Den Alu-Ableiter mit Alulot verzinnen und dabei schön fließen lassen, die Schicht aber so dünn wie möglich halten. Nach meinen Erfahrungen dürften 60W locker reichen. Danach mit normalen Lötzinn drüber gehen, also einfach damit ne Schicht drüber ziehen.

                        Am Minuspol geht ja normales Zinn. Da kannst auf Alulot verzichten, zumal der Dunst nicht allzu gesund sein dürfte... riecht zumindest höllisch.

                        Und das war´s auch schon, also kein Act

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                        • Kriz
                          Kriz

                          #13
                          Hat schon mal jemand LiPofähnchen verschraubt

                          Danke für die Antworten! Werd mal bei Gelegenheit Alulot besorgen. Aber zuerst muss ich mal TP Einzelzellen für den zweiten Pack organisieren, das scheint ja keine leicht Aufgabe zu sein ...

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