Liquidmetall

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  • southside81
    Senior Member
    • 29.03.2008
    • 3772
    • Michael

    #1

    Liquidmetall

    Wann kommen wohl die ersten Heliteile aus Liquidmetall
    [YOUTUBE]http://www.youtube.com/watch?v=rOEBR3DcqN0&feature=player_embedded[/YOUTUBE]


    Zuletzt geändert von southside81; 11.08.2010, 01:21.
    TDR-2011/ Logo 200/ RAW 420 Competition/ Airwolf
  • Rex-600
    Senior Member
    • 14.04.2009
    • 1282
    • Daniel
    • GroÃ?-Gerau

    #2
    AW: Liquidmetall


    Das nenne ich mal eine ßberlegung wert.
    Scheint ja nur Vorteile zu haben
    -leichter
    -haltbarer
    -krazfest- nie wieder Kratzer im geliebten Heli
    etc.

    Coole Sache

    Gruß Daniel

    Die Kunst ist es einmal mehr aufzustehen, als man umgeworfen wird...

    Kommentar

    • Andrè Bochmann
      Senior Member
      • 23.11.2003
      • 2080
      • André

      #3
      AW: Liquidmetall

      Großer Vorteil von Liquidmetal ist auch, dass zu fertigende Teile nicht zwangsläufig aus einem Rohklotz (Halbzeug) gedreht / gefräst werden müssen, sondern der neue Werkstoff auch dünnwandig sehr gut gießbar ist (bei entsprechender Gießform).
      LG André

      Kommentar

      • key2
        key2

        #4
        AW: Liquidmetall

        Das Video kann auch nen Fake sein. Die hier genannten /verlinkten Infos sind nicht wirklich
        überzeugend. Gibts auch genauere Informationen?

        Grüße

        Andreas

        Kommentar

        • Thunderkoeppi
          Member
          • 12.06.2010
          • 589
          • Martin
          • Birkenwerder landkeis Oberhavel

          #5
          AW: Liquidmetall

          Es gib das schon für PC Processoren als Leitpaste zwischen Kühler und Procesor
          Hab ich vor mir liegen. ist ein sehr guter wärme leiter.
          300 mal mehr wie ne normal Leitpaste

          Das zeug ist der Hammer

          Kommentar

          • Andrè Bochmann
            Senior Member
            • 23.11.2003
            • 2080
            • André

            #6
            AW: Liquidmetall

            Hier ist der Link zum Hersteller... http://www.liquidmetal.com/

            Bei Klapphandys wird der Werkstoff schon im Scharnierbereich eingesetzt.
            LG André

            Kommentar

            • David S.
              David S.

              #7
              AW: Liquidmetall

              Die Frage ist doch, was dann ein Heli mit dem neuen Werkstoff + Modellbaubonus kostet.
              Wäre zwar super, denke aber nicht das das die nächste Zeit auf den RC Massenproduktmarkt kommt.
              Könnte mir schon vorstellen, dass der ein oder andere Profi Teile seines Helis daraus bekommt, aber bezahlen will ich das nicht.

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              • Deuterius
                Deuterius

                #8
                AW: Liquidmetall

                Wikipedia macht schlau

                Liquidmetall nennt man bei uns metallisches Glas und es besitzt auch typische Eigenschaften von Glas. Z.B. ist es spröde. Das ist eine Eigenschaft, die sich im Modellhubschrauber kaum vorteilhaft einsetzten lässt

                LG Deuterius

                Kommentar

                • Termixx
                  Termixx

                  #9
                  AW: Liquidmetall

                  Zitat von Deuterius Beitrag anzeigen
                  Wikipedia macht schlau

                  Liquidmetall nennt man bei uns metallisches Glas und es besitzt auch typische Eigenschaften von Glas. Z.B. ist es spröde. Das ist eine Eigenschaft, die sich im Modellhubschrauber kaum vorteilhaft einsetzten lässt

                  LG Deuterius
                  Vielleicht mal richtig lesen

                  "Metallische Gläser sind härter als ihre kristallinen Gegenstücke und haben eine hohe Festigkeit. Geringe Verformungen (? 1 %) sind rein elastisch. Das heißt, die aufgenommene Energie geht nicht als Verformungsenergie verloren, sondern wird beim Zurückfedern des Materials wieder voll abgegeben (daher die Verwendung z. B. in Golfschlägern). Die fehlende Duktilität macht sie jedoch auch spröde: Wenn das Material versagt, dann schlagartig und durch Zerbrechen, nicht durch Verbiegen, wie bei einem Metall."
                  Wenn es ein Golfschläger aushält, sollte es für einen Heli auch machbar sein. Desweiteren ist es mir lieber, das dass Alu bricht, als das es sich verzieht und ich das nicht merke. Desweiteren kann man es auch als Legierung einsetzen, was das Material nur Oberflächlich härter macht. Vollmaterial muss ja nicht unbedingt sein. Jedoch wird dies erst in einigen Jahren Preis/Leistungsmäßig in unserem Hobby machbar sein (wenn überhaupt)...
                  Zuletzt geändert von Gast; 11.08.2010, 10:59.

                  Kommentar

                  • Deuterius
                    Deuterius

                    #10
                    AW: Liquidmetall

                    Hi,

                    ich habe das schon "richtig" gelesen und zitiere mal:

                    "...Die aktuelle Forschung konzentriert sich auf das immer noch problematische Bruchverhalten amorpher Metalle. Wünschenswert wäre eine höhere plastische Verformbarkeit, so dass das Material bei hoher Belastung eher etwas nachgibt, als gleich zu brechen. Während die Festkörperphysik versucht, grundlegende Fragen über die Bruchmechanismen zu klären, streben Materialwissenschaftler derzeit danach, diese Mechanismen zu unterbinden. Mögliche Ansätze sind das Einbetten von Fremdpartikeln (Kohlefasern, Nanoröhrchen etc.) oder absichtliches Zulassen der Bildung kleiner Kristallite in der amorphen Phase. Das Ergebnis wäre ein Kompositwerkstoff, der die Vorzüge metallischer Gläser bietet, ohne unter den Nachteilen zu leiden..."

                    Duktilität ist damit noch eine Wunscheigenschaft der Grundlagenforschung. Ohne diese Eigenschaft müssten Bauteile für unsere Helis wesentlich massiver ausgelegt werden als bisher. Als Beispiel nenne ich mal die üblichen 8mm Blattlagerwellen. Man kann diese durchaus im Flug verbiegen, oft nur so wenig, dass man es gar nicht bemerkt. Brechen ist da für mich keine Alternative.

                    In der Großluftfahrt werden Helis innerhalb der zugelassenen Betriebsgrenzen betrieben. Wir hingegen belasten unsere Helis oft weit über das hinaus, was der Konstrukteur als Belastungsgrenze angesehen hat. Materialverformung ist da ungefährlicher als Bruch.

                    LG Deuterius

                    Kommentar

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