Hallo Heli,
da gebe ich dir Recht.
Eine Formel kann ich momentan nicht aus dem ßrmel schütteln, werde aber noch einmal danach suchen. Im Grunde müsste eine Tragfähigkeitsberechnung das gesuchte Ergebnis liefern. Hier gibt es zum Beispiel das Buch "Maschinenelemente von Roloff und Matek", in dem so etwas sehr ausführlich beschrieben wird.
Der Rotor hat ein bestimmtes "Widerstandsmoment" welches je nach Pitch, Drehzahl, Flugmanöver usw. größer oder kleiner sein kann. Dieses zu ermitteln, dürfte der schwierigste Punkt sein. Wenn dieses Moment zu groß wird, dann wird es ab einem bestimmten Punkt zum Bruch des POM Zahnrades kommen.
Ich denke, das Du dieses auch weisst, und ja auch schon eine Lösung parat hast. Im Grunde handelt es sich hierbei die Basis des Getriebebaus: Zahnrad breiter wählen, oder aber auch aus Stahl usw.
Such doch einmal in einem Maschinenbauerforum um Rat nach. Die Autobauer betrifft dieses Thema doch auch. Hin und wieder habe ich mir bei meinen Projekten den Rat bei Jan Henseleit eingeholt. Er weiß diesbezgl. sehr viel und ist auch sehr hilfsbereit.
Alternativ könnte man das "Rotorwiderstandsmoment" auch experimentell ermitteln, sofern man an so etwas Spass hat. Ich denke hier an eine Versuchsanordung ähnlich der, die bei der Leistungserfassung von Elektromotoren verwendet wird. L. Retzenbach hat einen solchen Mess- und Prüfstand beschrieben (googeln). So könntest Du zumindest am Boden einmal die Komponenten prüfen, bevor das Getriebe im Flug kaputt geht, und Dich zu einer Notlandung zwingt.
Ich wünsche dir viel Glück,
Robert



Kommentar