Heckfinne - wie flexibel darfs sein?

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  • andre77
    Senior Member
    • 30.01.2012
    • 3435
    • Andre
    • Taunus +

    #1

    Heckfinne - wie flexibel darfs sein?

    Hi,

    ich quäle mich gerade ein wenig selbst, vielleicht hilft ja eine weitere Meinung

    Ich Drucke mir gerade eine Heckfinne für meinen Progress 711 F3C. Beim letzten Wettbewerb habe ich mir die Heckverkleidung kaputt gemacht. Zu hart und vermutlich etwas schräg aufgesetzt und die am Rumpf befestigte Finne hat den Rumpf zerstört.

    Ich möchte jetzt eine Finne haben die direkt am Heckrohr fest ist, wie bei einem Trainer.
    Da ich mit CAD einigermaßen klar komme und einen 3D Drucker habe, dachte ich, probieren wirs mal.

    An sich klappt das prima, drucke es mit PETG.
    Das einzige was mich verunsichert ist die seitliche Flexibilität. Der Rest ist super stabil.
    Die CFK Heckfinne von meinem SDX ist deutlich steifer, die originale Kunstoff ist ähnlich wabbelig. Ne Finne vom Logo ist irgendwo dazwischen...

    Alternative wäre ich drucke das ganze nochmal mit einer Bohrung für einen CFK Stab...

    Was denkt Ihr?

    Viele Grüsse

    Andre
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  • TobiMPunkt
    Member
    • 08.04.2014
    • 785
    • Tobias
    • Stuttgart

    #2
    AW: Heckfinne - wie flexibel darfs sein?

    Zitat von andre77 Beitrag anzeigen
    Was denkt Ihr?
    Da Du ja ganz gut fliegen kannst wirst Du die Finne ja eher nicht brauchen um den Heckrotor zu schützen nehme ich an...

    Ich denke das größte Problem könnte ein aufschwingen bei Vibs sein. Wenn bei so einer weichen Finne die Eigenfrequenz aber unter der Anregung liegt klappt das vielleicht trotzdem. Vermutlich wirst es nur im Flugtest verlässlich rausfinden.

    Kommentar

    • UrsB
      Member
      • 15.11.2009
      • 237
      • Urs
      • Schweiz

      #3
      AW: Heckfinne - wie flexibel darfs sein?

      Hallo Andre

      Scheint schon etwas gar weich zu sein aber beeindruckend wie flexibel das PETG ist.
      Du könntest vorne an der geraden Kante ein CFK Stab ( Rohr ) ankleben. Ich weiss allerdings nicht ob und wie gut sich PETG mit z.b UHU Endfest kleben lässt.

      Grüsse

      Urs
      Joker 3-750 / TDSF mit Xnova / TDSF mit Pyro / VBC

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      • Christoph89
        Member
        • 07.10.2016
        • 329
        • Christoph
        • Bad Salzungen

        #4
        AW: Heckfinne - wie flexibel darfs sein?

        Hallo André,

        hast du sie mal aus ABS gedruckt, das könnte helfen.

        Ansonsten wäre eine Rippe von oben nach unten sinnvoll, damit senkt du die Flexibilität erheblich.

        Grüße
        Christoph
        WL Toys V977, Thunder Tiger Mini Titan E360, Soxos 600, Henseleit TDF
        Graupner MX20

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        • Heli87
          Senior Member
          • 12.10.2016
          • 8534
          • Torsten

          #5
          AW: Heckfinne - wie flexibel darfs sein?

          Aus einer CFK Platte fräsen lassen und gut!

          Gruß Torsten

          Kommentar

          • diabolotin
            Senior Member
            • 08.03.2013
            • 1994
            • Udo
            • Kreis Esslingen

            #6
            AW: Heckfinne - wie flexibel darfs sein?

            Habe mir auch zweimal die Heckfinne vom neuen Urukay beim Transport beschädigt. Jetzt die Heck-GFK-Platte vom G700 Sport etwas modifiziert und seitlich standardmäßig angeschraubt. Alles ist OK.
            Grüße Udo
            RAW, Kraken, Goblin, Urukay, Genesis

            Kommentar

            • Johnny
              OMPHOBBY
              • 27.11.2010
              • 5671
              • Jonas
              • Wherever

              #7
              AW: Heckfinne - wie flexibel darfs sein?

              Denk dran dass jede zyklische Steuereingabe eine Vibration verursacht. Wenn die eine Resonanzfrequenz von deiner weichen Finne trifft schwingt sich das u.U. so weit auf dass die Finne in den Heckrotor kommen kann. Alles schon gesehen.
              Jonas
              OMPHOBBY M7, M6, M5, M4 MAX, M4, M2 V3 PRO & M1 EVO

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              • andre77
                Senior Member
                • 30.01.2012
                • 3435
                • Andre
                • Taunus +

                #8
                AW: Heckfinne - wie flexibel darfs sein?

                Moin,

                danke für Eure Rückmeldung!
                Das mit dem 'gut fliegen' ist so ne Sache, es gibt min. 2 Figuren beim F3C wo ich die Finne definitiv brauche, die Auro (180 Grad Kurve am Ende) und die Schwebefiguren wo man aus der Drehung heraus Starten / Landen muss.

                Bei letzterem hab ich mir gestern die Frage unfreiwillig selbst beantwortet, bin mit der Finne des alten Rumpfs (Panzertape geht ja... ) im tiefen grass etwas hängen geblieben und schräg aufgesetzt...

                Ist nen ziemlich fieses Geräusch wenn der Heckrotor GFK schreddert

                Also, so wird die neue nicht zum Einsatz kommen, das ist mir zu gefährlich. Ich werd jetzt eine Version drucken mit einem CFK Stab, wenn das nichts taugt, dann kauf ich ne Karbon Finne und druck mir nur den Halter. Fertig gibts da nichts passendes...
                Und ein wenig ists ja doch ne Herausvorderung, außerdem kostet mich so ein Druck ein paar Cent, wenn ich mir das aus Karbon schneiden lasse, wirds teuer.

                Viele Grüsse
                Andre
                Angehängte Dateien
                If you can't explain it simply, you don't understand it well enough

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                • Thoemse
                  Senior Member
                  • 10.01.2016
                  • 1090
                  • Thomas
                  • Vorarlberg, Österreich

                  #9
                  AW: Heckfinne - wie flexibel darfs sein?

                  Ich drucke selber viel mit PETG. Unter anderem auch Flächen wie z.B die 3dlabs P-38.
                  PETG ist grenzwertig flexibel. Bei den Flächen verwende ich auch CFK Stäbe zur Stabilisierung.

                  Also entweder verstärken oder alternativ in HT PLA drucken und dieses dann backen, dann ist das noch härter und temperaturstabil. PLA ist brüchiger (sollte hier aber kein Problem sein) aber viel steifer. Normales kannst du aber wegn der Temperaturbeständigkeit bis nur 60 Grad vergessen. HT geht nach dem backen aber bis über 100 Grad.

                  Edit: Mein Protos hatte eine Heckfinne, die war so flexibel wie etwas gedrucktes aus PETG. Ich fand das aber auch ehrlich gesagt ziemlichen Mist.
                  Kingtech KT-800, T-Rex 700X, Tarot 550, Bell 222 (600), MD500E (450), Devil 380

                  Kommentar

                  • freakystylez
                    Senior Member
                    • 09.08.2011
                    • 9332
                    • Stefan
                    • Mal hier,... mal da... :)

                    #10
                    AW: Heckfinne - wie flexibel darfs sein?

                    Zitat von TobiMPunkt Beitrag anzeigen
                    Da Du ja ganz gut fliegen kannst wirst Du die Finne ja eher nicht brauchen um den Heckrotor zu schützen nehme ich an...
                    Ich habe mir zwei mal in kurzer Zeit die Heckblätter geschrottet, weil eine recht flexible Heckfinne montiert war! Beim Landen zur Seite weg geknickt und Heckblätter an die Finne gekommen, eingeklappt und direkt vor der Wurzel zerbröselt...

                    Ich würde eine vorhandene Finne nehmen (oder eine fräsen lassen) und in deinen konstruierten Halter (Das Finnenteil muss halt weg) innen Aussparungen rein zeichnen, dass eine Mutter Platz hat. So kannst dann die CFK Finne an den Halter montieren und den Halter am Heckrohr klemmen!
                    Banshee 850 #05 / Voodoo 700 / KDS Chase 380 / DX18 / IISI

                    Kommentar

                    • andre77
                      Senior Member
                      • 30.01.2012
                      • 3435
                      • Andre
                      • Taunus +

                      #11
                      AW: Heckfinne - wie flexibel darfs sein?

                      Hi,

                      ich hab jetzt eine Lösung die aktuell gut zu funktionieren scheint, ist von der Stabilität mindestens so wie die Finne an meinem Logo und da hatte ich noch nie Probleme.

                      Ist ein 2,5mm Karbon Stab, eingeklebt mit Uhu-Endfest.

                      Viele Grüsse und Danke für Eure Tipps

                      Andre
                      Angehängte Dateien
                      If you can't explain it simply, you don't understand it well enough

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