aber wie schon gesagt, ein genauer Aufbau der Mechanik, das Zahnflankenspiel und den Haupt -Heckrotor , sind um einiges wichtiger, als eine Welle die 5/100 unrund läuft, was sich erst richtig bemerkbar macht, wen die Welle im Lager ,,spiel'' hat, oder sogar das lager nicht genau im Lagersitz ist
Richtiges Me�werkzeug für die (krummen) Wellen
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AW: Richtiges Meßwerkzeug für die (krummen) Wellen
habe auf die schnelle nichts genaues gefunden .....Zitat von uboot Beitrag anzeigen
aber wie schon gesagt, ein genauer Aufbau der Mechanik, das Zahnflankenspiel und den Haupt -Heckrotor , sind um einiges wichtiger, als eine Welle die 5/100 unrund läuft, was sich erst richtig bemerkbar macht, wen die Welle im Lager ,,spiel'' hat, oder sogar das lager nicht genau im Lagersitz ist
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AW: Richtiges Meßwerkzeug für die (krummen) Wellen
Moin,
also bis 4 hundertstel würde ich mir keine Gedanken machen.
Lichtspaltverfahren ist nur schätzen und Bohrfutter geht nicht...da ist der Rundlauffehler viel zu groß.
Vernünftig Messen geht eigentlich nur mit Prisma und Uhr...wobei sich mir da die Frage stellt, was das kostet, und wie oft Du den Heli reinhaust.
Ich denke da ist es deutlich günstiger im Fall der Fälle einfach die Welle zu tauschen.
Grüße DinoZen...
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AW: Richtiges Meßwerkzeug für die (krummen) Wellen
Am Besten zwei Messprismen und dann mit einer Meßuhr prüfen. Ich richte schon seit langem meine Wellen und Hecknaben wieder aus sofern der Schlag nicht gleich ein paar mm sind. Im Prisma und Meßuhr richte ich auf 1-2 Hundertstel aus und hatte damit noch nie auffällige Vibrationen.Protos MAX V2, T-Rex 700N
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AW: Richtiges Meßwerkzeug für die (krummen) Wellen
Also ich kann schon nachvollziehen, warum Wolfgang auf der Suche nach Referenzwerten ist. Die Welle "mal eben" aus einem Scaler zu tauschen ist nun ja nicht unbedingt in 30 Minuten erledigt - bei Trainermodellen ist das sicherlich ungleich fotter zu bewerkstelligen.
Wenn allerdings eine aussagefähige Messung sowieso nur im ausgebauten Zustand erfolgen kann...
Ich hatte einmal einen kleinen Aufbau gebastelt, dass ich eine Messuhr an die Welle im eingebauten Zustand anlegen konnte. Am oberen Wellenende war der Schlag dann 2/10, also viel zu viel. Die Welle war nagelneu
[FONT="Garamond"]So'n Schiet: Bislang jedes Jahr mindestens ein Crash[/FONT]
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AW: Richtiges Meßwerkzeug für die (krummen) Wellen
Wenn ihr da schon so eine Wissenschaft drauß macht dann braucht es auch ein Rundlaufprüfgerät.
Aber wenn eine Welle sich beim Crash verzogen hat, dann nicht nur ein paar Hunderstel, das sieht man dann mit bloßem Auge wenn sie rotiert.
Zu der Theorie mit den krummen Wellen ab Werk.
Mir reicht da eine Glasplatte und wenn die Welle etwas krumm ist, dann sind es die anderen wo der Hersteller verkauft mit großer Wahrscheinlichkeit auch.
Heutzutage fertigt doch kaum einer noch genauer wie erforderlich.
Gruß Torsten
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AW: Richtiges Meßwerkzeug für die (krummen) Wellen
Haupt und Heckrotorwelle prüfe ich mit einem Puppitaster (siehe Bild).
Blattlagerwellen werden geprüft, indem ich diese im eingebauten Zustand ohne Blätter drehe. Man spürt dann sehr genau, ob die Blatthalter auf Wanderschaft gehen oder ihre Position beibehalten.
Was überhaupt nicht geht und bei mir sehr schlechte Ergebnisse gebracht hat war die Spiegelmethode. Ich habe diese auf einer Granit Messplatte gemacht. Die Welle wirkte dort gerade und ich bin nicht auf den Ursprung meiner Vibrationen gekommen. Irgendwann habe ich dann mit dem Puppitaster geprüft und konnte 8/100mm Schlag feststellen. Welle getauscht und die Vibs waren weg.Angehängte DateienMoin
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AW: Richtiges Meßwerkzeug für die (krummen) Wellen
Guten Morgen Wolfgang,
Da ich die eine oder andere Welle für eigene Mechaniken verwende, habe ich mich vor einiger Zeit mit dem selben Thema beschäftigt. Im Grunde funktionieren alle genannten Prüfszenarien - das eine eben etwas genauer, das andere etwas weniger genau ...Hat jemand belastbare Werte?
Da ich meine Wellen somit nicht von der Stange kaufen konnte (also irgendwie ja dann doch schon ...
), hatte ich bei verschiedenen Firmen nachgefragt. Natürlich auch mit dem Ziel eine Firma zu finden, die kleine Serien zum bezahlbaren Preis herstellt.
Als durchaus belastbar haben sich Werte von 0,01mm / 100mm Länge gezeigt. Dem einen oder anderen ist das sicherlich etwas übertrieben, doch bei meinen Modellen konnte ich damit eine deutliche Vibrationsverringerun erreichen und über das VIRA System herausmessen.
Aus meiner Erfahrung heraus kann ich hier zwei Firmen empfehlen, mit denen ich in der Vergangenheit immer sehr gute Erfahrungen gemacht habe:
- Laeppche und
- Dr. Tretter
Also eventuell ist das ja auch eine Option, zwei Wellen passend nach Zeichnung zu kaufen, als von vier Standardwellen die beste herauszumessen ...
Viele Grüße
MarkusBell 230 (wird lackiert) / Bell 407 / Hughes 500E / Joker 3 / AW609 (im Bau)
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AW: Richtiges Meßwerkzeug für die (krummen) Wellen
Wie im ersten post geschrieben, habe ich das so vor.Zitat von PSG-Dynamics Beitrag anzeigenMoin,
also bis 4 hundertstel würde ich mir keine Gedanken machen.
Lichtspaltverfahren ist nur schätzen und Bohrfutter geht nicht...da ist der Rundlauffehler viel zu groß.
Vernünftig Messen geht eigentlich nur mit Prisma und Uhr...wobei sich mir da die Frage stellt, was das kostet, und wie oft Du den Heli reinhaust.
Ich denke da ist es deutlich günstiger im Fall der Fälle einfach die Welle zu tauschen.
Grüße Dino
Kosten tut es gebraucht und gut ca.100.- oder neu ca. 220.-
Bisher habe ich schon recht brauchbare Hinweise bekommen, die mir die Entscheidung erleichtern. Daß nicht nur eine sauber laufende Welle wichtig ist, habe ich schon auch verstanden.Es ist das edelste Privileg des Starken, sich auf die Seite der Schwachen zu stellen.
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AW: Richtiges Meßwerkzeug für die (krummen) Wellen
Deine Idee gefällt mir; das verfolge ich weiter. Willst Du mir näheres dazu verraten?Zitat von heliuwi Beitrag anzeigenIch hatte einmal einen kleinen Aufbau gebastelt, dass ich eine Messuhr an die Welle im eingebauten Zustand anlegen konnte. Am oberen Wellenende war der Schlag dann 2/10, also viel zu viel. Die Welle war nagelneu
Es ist das edelste Privileg des Starken, sich auf die Seite der Schwachen zu stellen.
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AW: Richtiges Meßwerkzeug für die (krummen) Wellen
Wenn Dein Bild jetzt noch scharf wäre, hättest Du mir wahrscheinlich sehr geholfenZitat von Chris Lange Beitrag anzeigenHaupt und Heckrotorwelle prüfe ich mit einem Puppitaster (siehe Bild).
Blattlagerwellen werden geprüft, indem ich diese im eingebauten Zustand ohne Blätter drehe. Man spürt dann sehr genau, ob die Blatthalter auf Wanderschaft gehen oder ihre Position beibehalten.
Was überhaupt nicht geht und bei mir sehr schlechte Ergebnisse gebracht hat war die Spiegelmethode. Ich habe diese auf einer Granit Messplatte gemacht. Die Welle wirkte dort gerade und ich bin nicht auf den Ursprung meiner Vibrationen gekommen. Irgendwann habe ich dann mit dem Puppitaster geprüft und konnte 8/100mm Schlag feststellen. Welle getauscht und die Vibs waren weg.
Es ist das edelste Privileg des Starken, sich auf die Seite der Schwachen zu stellen.
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AW: Richtiges Meßwerkzeug für die (krummen) Wellen
Hallo Markus,Zitat von klarisatec Beitrag anzeigenGuten Morgen Wolfgang,
Da ich die eine oder andere Welle für eigene Mechaniken verwende, habe ich mich vor einiger Zeit mit dem selben Thema beschäftigt. Im Grunde funktionieren alle genannten Prüfszenarien - das eine eben etwas genauer, das andere etwas weniger genau ...
Da ich meine Wellen somit nicht von der Stange kaufen konnte (also irgendwie ja dann doch schon ...
), hatte ich bei verschiedenen Firmen nachgefragt. Natürlich auch mit dem Ziel eine Firma zu finden, die kleine Serien zum bezahlbaren Preis herstellt.
Als durchaus belastbar haben sich Werte von 0,01mm / 100mm Länge gezeigt. Dem einen oder anderen ist das sicherlich etwas übertrieben, doch bei meinen Modellen konnte ich damit eine deutliche Vibrationsverringerun erreichen und über das VIRA System herausmessen.
Aus meiner Erfahrung heraus kann ich hier zwei Firmen empfehlen, mit denen ich in der Vergangenheit immer sehr gute Erfahrungen gemacht habe:
- Laeppche und
- Dr. Tretter
Also eventuell ist das ja auch eine Option, zwei Wellen passend nach Zeichnung zu kaufen, als von vier Standardwellen die beste herauszumessen ...
Viele Grüße
Markus
vielen Dank für Deine Erfahrung und die beiden Firmen.
Das sind wohl Fundgruben, wenn die kleine Stückzahlen fertigen.
Es kamen hier vereinzelt Hinweise auf die Kosten/Nutzen - Rechnung.
Ich kann mich mit der Rechnung, die Kosten durch den Durchschnittspreis einer Welle zu dividieren, nicht anfreunden.
Anders wäre es, wenn jede neue Welle auch den Namen verdienen würde, aber sowohl meine, als auch die Erfahrung derer, die sich hier beteiligen, haben ja gezeigt, daß auch neue Wellen einen Schlag haben können, der sie nahe an den Ausschuß bringt.
Ich will kein Geschäft machen, sondern wissen, was ich verbaue.
Ob ich mir das Equipment dafür leisten will, muß ich entscheiden.
Hier habe ich ja schon Werte bekommen, mit denen ich als Basis spielen kann.
Schönen Gruß
WolfgangEs ist das edelste Privileg des Starken, sich auf die Seite der Schwachen zu stellen.
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AW: Richtiges Meßwerkzeug für die (krummen) Wellen
Hatte ich uebrigens auch gar nicht behauptetZitat von uboot Beitrag anzeigenIch plane nicht zu messen um des Messen's Willen, sondern, weil ich der Ansicht bin, daß Vibrationen, die der Heli immer haben wird, eine gemeine und versteckte Quelle vielen ßbels sind, an die viele nicht oder nur ungern denken oder sie verdrängen.
....

Mein Punkt ist das schlichtweg kaum einer ernsthaft nach Crash die Wellen durchmisst (ist ja auch nicht nur die HRW sondern auch die Blattlagerwelle). Da das eben in den absolut seltensten Fällen passiert wird es kaum belastbare Referenzwerte geben. Belastbar werden Werte an fuer mich erst wenn man die verschiedenen Abweichungen misst und auch testet. Bisher sind mir solche Testreihen eher nicht bekannt.Diabolo,HeliBaby,Henseleit,Takumi 700,Banshee 700+850, soXos,Kontronik,BD, OptiPower
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AW: Richtiges Meßwerkzeug für die (krummen) Wellen
War übrigens auch gar nicht "böse" gemeintZitat von im4711 Beitrag anzeigenHatte ich uebrigens auch gar nicht behauptet

Mein Punkt ist das schlichtweg kaum einer ernsthaft nach Crash die Wellen durchmisst (ist ja auch nicht nur die HRW sondern auch die Blattlagerwelle). Da das eben in den absolut seltensten Fällen passiert wird es kaum belastbare Referenzwerte geben. Belastbar werden Werte an fuer mich erst wenn man die verschiedenen Abweichungen misst und auch testet. Bisher sind mir solche Testreihen eher nicht bekannt.

Ich kann mir vorstellen, daß es bei den Herstellern der Wellen solche Versuche gibt.
Daß ich hier auf meine Frage nicht die perfekte und abschließende Antwort bekomme, war mir klar, aber es kommen doch interessante Hinweise, mit denen ich mich vorwärts tasten kann. Offensichtlich haben sich Einige doch schon was dazu einfallen lassen und mein Verdacht, daß auch neue Wellen so schlecht sein können, daß man sie besser nicht verbaut, wurde bestätigt. Wenn ich mal sauber messen kann, würde ich solchen Ausschuß reklamieren; mal sehen, was dann passiert.
Es ist das edelste Privileg des Starken, sich auf die Seite der Schwachen zu stellen.
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AW: Richtiges Meßwerkzeug für die (krummen) Wellen
Hallo zusammen,
Was ist denn ein Rundlauf? Was ist eine Rundheit?
Bei einer Rundheit wird nur der Verlauf einer gemessenen Schnittlinie...eines Kreises....ausgegeben. Somit ist jede Rundheit die in einem Datenblatt angegeben ist nicht unbedingt über den Schlag der Welle auf eine Bezugslänge aussagekräftig.
Ein Rundlauf ist immer mit einem Bezug versehen. Dieser wird meistens, je nach Anwendung, mit zwei Bezugstellen versehen.
Welche Prüfarten sind überhaupt miteinander vergleichbar? Wie Können wir für unsere Funktion das beste Ergebnis nutzen?
Es gibt vier Prüfarten die mir auf die schnelle einfallen.
Anbei eine kleine Skizze.
Variante 1
Bekannte Lichtspaltmethode die eigentlich eine Geradheit darstellt. Unabhängig wie die Abweichung in die andere Richtung ist. Die Ebenheit der Auflageplatte spielt als Unsicherheit hier mit.
Variante 2
Eigentlich die schlechteste Art die Welle zu Prüfen, weil der Rundlauf eines Backenfutters und die der Maschine eine Rolle spielt.
Variante 3
Zwei Auflager. Aber über die ganze Welle versehen.wie genau sind die Bezugstellen und wie lang sind die bezugsstellen?
Variante 4
Ebenfalls zwei Auflager aber z.b. im Abstand der Lagerböcke. Die Messtellen über alle Varianten geben ein Ergebnis. Und zwar vier verschiedene.
Wie ist der Rundlauf in den Datenblättern definiert?
Was wir bei den Varianten messen ist nur ein gewisser Schlag der welle. Mehr nicht...
GrussTDF,TDR1,TDR2,2xLogo400CFK,ME262,Edge540,TRex600N, Ergo50,CH53Ec.s.,H500,VBC+Touch..
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