ich habe bei meinen Modellen bisher immer eine 50ml Flasche Liquy Moly Schraubensicherung verwendet. Ich nutze das sehr sparsam, daher wird die auch gefühlt nie leer. Leider ist da kein Haltbarkeitsdatum drauf und ich habe die schon eine ganze Weile. Daher habe ich mir für die kritischen Stellen nun eine kleine Flasche Loctite 243 gekauft und bin damit sehr unsicher.
Beim Liquy Moly sitzt die Schraube fest und hat beim Lösen einen Widerstand, erst viel, dann weniger, aber immer spürbar, bis die Schraube draußen ist. Ich habe immer gelesen, dass beim Loctite ein spürbares "brechen" der Verbindung zu spüren sei und die Schraube danach relativ leicht rausgeht.
Wenn ich es verwende spüre ich beim Lösen kein "knacken", oder ähnliches und die Schraube lässt sich sehr leicht herausdrehen. Ich habe das zum ersten Mal bei meinem neuen Oxy 4 verwendet und prüfe nun nach jedem Flug alle Schrauben, um sicherzugehen, dass sich da nichts löst. Nach 15 Flügen "Kampfschweben" und lockerstem Rundflug hat sich nichts gelöst. Aber trotzdem habe ich ein ungutes Gefühl.
Das Locite ist laut Flasche noch bis Dezember 2019 gut. Hier meine ßberlegungen zum Thema:
1- Nutze ich vielleicht zu wenig? Ich gebe einen Tropfen auf einen Streifen Tesafilm und drehe das erste viertel der Schraube darin. ßberschuss drehe ich auf einem sauberen Stück Tesa weg.
2- Ich habe beim Oxy 4 auch zum ersten Mal die neuen Schrauben vor dem Einbau mit Bremsen- und Teilereiniger gereinigt (Nigrin 74057 Bremsen & Teilereiniger 500 ml Spraydose) und dann mit einem Tuch die Rückstände entfernt. Dann einen Tag trocknen lassen und dann verbaut. Kann es damit zusammenhängen?
3- Ist das Loctite vielleicht schlecht? Habe es beim Modellbaufachgeschäft gekauft, nicht ebay China

4- Ist es vielleicht nur ungewohnt wie sich das Loctite verhält und alles ist in Ordnung?
Was denkt Ihr? Gibt es noch andere Erklärungen? Ist schon komisch, dieses Mal wollte ich bewusst alles richtig machen und ich glaube es ist schlechter als je zuvor.
Danke und Gruß
Tobias

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