Goblin 570 -700, leichter Trainer aus Absturzteilen

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  • hejoho
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    • 19.06.2013
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    #1

    Goblin 570 -700, leichter Trainer aus Absturzteilen

    [SIZE="2"]Goblin 570[/SIZE] -[SIZE="1"]700[/SIZE]

    Hallo zusammen, das Wetter ist ja leider zu schlecht zum fliegen und ich denke da passt eine Kurzvorstellung von einem Umbau ganz gut rein ;-)
    Im letzten Jahr war ich auf der Suche nach einem kostengünstigen leichten Trainer mit dem auch low rpm kein Thema ist.
    ßber eine Verkaufsanzeige bin ich an einen abgestürzten Goblin 570 gekommen, das zweistufige Getriebe mit Riementrieb und die möglichen ßbersetzungen waren für mein Vorhaben passend.

    Wie das bei solchen käufen dann immer so ist, das was dann an Teilen ankam war bei genauerer Betrachtung stärker beschädigt als beschrieben und ein paar ungeplante extra Stunden waren direkt zu Anfang fällig um die Mechanikteile gebrauchsfähig zu machen.

    Die spätere Größe des Helis sollte mindestens 660er Blätter zulassen und auf der Suche nach einem Heckriemen stellte ich fest das diese gar nicht so massenhaft verfügbar sind wie gedacht. Endlosriemen im freien Handel sind nur bis etwa 1700 mm zu bekommen, weshalb ich dann einen Heckriemen vom Goblin 700 gekauft hab und damit auch direkt die Länge von meinem neuen Heli feststand.

    Ein CFK Rohr mit 25mm Durchmesser war noch vorhanden und weil das leider 50mm zu kurz war mußte der vordere Heckrohrhalter aus dem 3d Drucker etwas länger ausfallen und wurde deshalb noch mit dünnem CFK Rohr verstärkt.



    Um den Heckriemen auf den nötigen Abstand für das Heckrohr zu bringen kommt eine Führungs.- und Spannrolle auf einem Halteblech zum Einsatz, das direkt an die vorhandenen Löcher der 570 Mechanikplatte passt.




    Entgegen meiner ersten Schätzung war der Durchmesser der Riemenscheibe am Heck dann leider einen ticken zu groß und ich mußte die Seitenteile vom Heck kpl. neu konstruieren um noch eine Führungsrolle dazwischen unter zu bringen.



    Da somit auch das Seitenleitwerk neu gestaltet werden mußte hab ich bei der Optik ein bisschen beim Henseleit TDF abgekupfert. (OT ...übrigens ein Heli Hersteller den ich wirklich innovativ finde, obwohl ich manches davon nicht haben möchte, aber jedenfalls nicht so wie bei denen, die Ihre jüngsten Kreationen und Details als das absolute Novum verkaufen wollen, aber alles bei anderen in den 80ern oder etwas später schon mal da war ;-) )



    Zum austesten sind die Seitenteile aus dem ohnehin vorhandenen GFK Material entstanden und erst später durch CFK ersetzt worden.



    Für die Anlenkung vom Heck wurde zunächst ein übrig gebliebener Anlenkhebel und eine Steuerbrücke vom Goblin 700 eingesetzt, da der Anlenkpunkt von dem 570er Hebel zu hoch für das Heckrohr lag. Nachdem ich dann durch Zufall den 700er Gabelanlenkhebel im Angebot ergattern konnte wurde der mit einer neuen Steuerbrücke vom 500er kombiniert.



    Um den Schwerpunkt mit einem 8S Akku passend zu bekommen wurde die Akkuaufnahme neu gestaltet und ein paar mm tiefer gesetzt.




    ....Fortsetzung folgt ;-)
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  • hejoho
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    #2
    AW: Goblin 570 -700, leichter Trainer aus Absturzteilen

    ...den kurzen Rest noch ;-)

    Für den Akku und den 4035er Motor ist die Kabinenhaube um ca. 30mm nach vorne gewandert. Die Halter dafür, als auch für das Landegestell, sind wieder mit dem 3d Drucker entstanden.





    Der original 570er Rotorkopf wäre bestimmt auch gut geeignet gewesen, aber ich wollte mit der Rotorebene ohnehin etwas höher und dafür kam das TSA Zentralstück, was ich noch hatte, gerade recht. Darin wurde für die 10mm Welle eine Buchse eingepresst, eine Blattlagerwelle von Vario war auch noch da ...und mir abschließend dafür noch die Blatthalter vom TDF zu leisten konnte ich einfach nicht lassen ;-)



    Mit dem 4035er Motor, Graupner Brushless HV 100A Regler und 3300er 50C 8S Akku wiegt der Heli abflugfertig jetzt knapp 3,75 kg. Es ginge mit etwas finanziellem Aufwand bestimmt auch noch leichter, aber so ist der Heli für mich schon genau das was ich wollte und gesucht habe.







    Danke für´s lesen und ich hoffe es hat Euch ein bisschen gefallen. ;-)

    Viele Grüße,
    Achim
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