Nachdem am WE durch einen Fehler zwischen den Ohren die Erde heftig gegen den Heli schlug, war eine massive Steigerung des Bruttosozialproduktes durch Erwerb von Ersatzteilen angesagt. Allerdings bin ich ja auch ein Freund der Konsumaskese und die Fräse freut sich auch über die Umwandlung von Energie in Lärm.
Vor dem Fräsen ist der Schweiss durch vermessen angesagt und wenn sich Seitenteile aufgrund von "krummen" Flächen signifikant weigern ihre Koordinaten preiszugeben, ist das die Zeit für den 3D Taster

Ich hatte ja bereits kurz diesen drahtlosen Taster von Vers.by vorgestellt, hier hatte er jetzt Festbetrieb. Gerade die Maße in der Getriebestufe (das abgebildete Teil ist nicht das Defekte) - die sicherlich recht krumm sind - sind präzisionstechnisch relevant. Vorgehensweise ist rech simpel. Zu messendes Teil GERADE auf den Untergrund spannen, ein Maß als Ursprung definieren und dann die Löcher einzeln anfahren messen und entweder in eine Datei oder simpel aufschreiben. Euer Frässystem muss natürlich ein Mittenfindermakro haben, aber das haben die meisten.
Wenn jetzt jemand die ketzerische Frage stellt, wieviel man wirklich spart - wenn man vorher schon ein paar Tausend in die Fräse investiert hat - natürlich nix. Aber den 3D Taster hat man recht schnell wieder drin. Gutes Rohmaterial bekommt man z.B. bei Altec (2mm Platte 600 x 500 für ca. 80 €, da passen gut geschachtelt alle CfK Teile für eine 600er Mechanik drauf)


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