Event. Ist es ne Inspiration für den ein oder anderen, der sich auch jedes mal einen abmüht, die Kugellager aus den Blatthaltern zu bekommen.
Die klemmstifte in Kombi mit ner drehdornpresse (die kann ich wirklich nur empfehlen, sehr universell!) machen den lagertausch der Blatthalter zum kinderspiel!
Danke, ich habe in den vergangenen jahren bestimmt 10x+ die lager getauscht. Wenn da 1x fest klopfen gereicht hätte, hätte ich mir diesen aufwand erspart!
Gerade heckrotor war immer horror, da kannst du 1000x klopfen.
Event. Ist es ne Inspiration für den ein oder anderen, der sich auch jedes mal einen abmüht, die Kugellager aus den Blatthaltern zu bekommen.
Die klemmstifte in Kombi mit ner drehdornpresse (die kann ich wirklich nur empfehlen, sehr universell!) machen den lagertausch der Blatthalter zum kinderspiel!
Wenn sie geklebt sind stimmt was an den Passungen nicht.
Moin, das kann ich so nicht stehen lassen..:-)
Wir haben bei unseren Helis viele Jahre warm gemacht, gepresst usw.
Das war auf Grund unserer Blatthalter Geometrie, bzw. der Form der Lagersitze und der Anordnung der Lager (Drucklager mittig zwischen den Radiallagern) nur bedingt technisch richtig durchzuführen.
Ich musste das Lager am Aussenring "pressen" bis es am Innenring an der Distanzhülse zum Drucklager angelegen ist.
Das hat bei der anschließenden Kontrolle immer wieder dazu geführt, dass die Blattgriffe schwergängig waren da sich die Lager verspannt hatten...also nochmal von vorne.
Bei der neuesten Generation Blattgriffe sind wir jetzt dazu über gegangen den Lagersitz mit nem hundertstel plus zu fertigen.
Wenn ich nun die Lager in den Sitz gleiten lasse und vorher minimal mit Loctite 648 betupfe, ist das für das Lager und auch für mich deutlich stressfreier, weil es nicht mehr verspannt werden kann.
Man kann also nicht pauschal sagen, dass da etwas nicht stimmt. Kommt immer ein wenig darauf an was dahinter steckt.
Weiterer is mir aufgefallen, dass das äußere lager (normalerWeise nicht verklebt) sich im blatthalter "frei" drehen konnte -> das is ein passungsproblem, kam aber mit der zeit.
Dazu noch meine drucklageroptimierung (von der ich mittlerweile echt überzeugt bin), welche mich auch das äußere lager zum Einkleben gebracht hat.
Das mit der klopfmethode wurde jahrelang praktiziert und als geht so empfunden :-)
Zum Glück kann jeder machen wie er denkt, ich habe anscheinend eh kreative Lösungsansätze.
Leider gibt das nirgends zu kaufen, das ist rundstahl auf 10mm gedreht, oben und unten n loch u m6 gewinde rein, geschnitten (ca 45°) und aus der kleineren Hälfte das Gewinde ausgebohrt.
Den stift für den heckrotor konnte ich in meiner zweiraum hornzie bauen, ich hatte noch 5mm alu hülsen mit m3 gewinde. Bei dem klemmstück hab ich das Gewinde rausgebohrt, mit nem senker eine Seite gesenkt (damit das dann mit der senkkopfschraube harmoniert) und geschlitzt.
War relativ simpel und ich bin mit dem ergebnis zufrieden, lässt sich auch gut händeln!
Wir haben bei unseren Helis viele Jahre warm gemacht, gepresst usw.
Das war auf Grund unserer Blatthalter Geometrie, bzw. der Form der Lagersitze und der Anordnung der Lager (Drucklager mittig zwischen den Radiallagern) nur bedingt technisch richtig durchzuführen.
Ich musste das Lager am Aussenring "pressen" bis es am Innenring an der Distanzhülse zum Drucklager angelegen ist.
Das hat bei der anschließenden Kontrolle immer wieder dazu geführt, dass die Blattgriffe schwergängig waren da sich die Lager verspannt hatten...also nochmal von vorne.
Bei der neuesten Generation Blattgriffe sind wir jetzt dazu über gegangen den Lagersitz mit nem hundertstel plus zu fertigen.
Wenn ich nun die Lager in den Sitz gleiten lasse und vorher minimal mit Loctite 648 betupfe, ist das für das Lager und auch für mich deutlich stressfreier, weil es nicht mehr verspannt werden kann.
Man kann also nicht pauschal sagen, dass da etwas nicht stimmt. Kommt immer ein wenig darauf an was dahinter steckt.
Grüße Dino
Um alles spannungsfrei zuverbauen erfolgt die lagermontage entsprechend bilder mit etwas mehr als handfest angezogener Schraube und uhu endfest an den entsprechenden stellen.
Beim raw sitzt das drucklager auch zwischen den radiallagern (was eigentlich überall so sein sollte).
Ich hatte um bei einem auf den innenring zu drucken und beim anderen lager auf den außenring ein lager in seine Bestandteile zerlegt. Auch von der Maßnahme bin ich überzeugt, montiert alles leichtgängig und es geht vor allem recht schnell!
Ich bin in der "vorzugssituation" zwei kits zu besitzen, daher kann ich die Blatthalter in ruhe und bei Gelegenheit vorbereiten und im ernstfall in 10 min tauschen.
PSG ist jetzt der erste Hersteller den ich kenne der die Lager einklebt. Bei all meinen bisherigen RC-Helis waren die Lager nicht geklebt: VARIO, Hirobo, Align, Henseleit, multicopter, Mikado,...
Bisher reichte ein einfaches drücken mit der Blattlagerwelle um die Lager rauszuschieben; klopfen oder gar erwärmen hatte ich nur sehr selten anwenden müssen.
Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal die Klappe halten oder nachfragen!
Der Dunning-Krueger-Effekt ist immer und überall!
PSG ist jetzt der erste Hersteller den ich kenne der die Lager einklebt. Bei all meinen bisherigen RC-Helis waren die Lager nicht geklebt: VARIO, Hirobo, Align, Henseleit, multicopter, Mikado,...
Bisher reichte ein einfaches drücken mit der Blattlagerwelle um die Lager rauszuschieben; klopfen oder gar erwärmen hatte ich nur sehr selten anwenden müssen.
Widerspruch - ich hatte nen 450 trex dfc pro und nen 600l dominator. Bei beiden waren die inneren lager eingeklebt und der lagersitz der äußeren lager verschliss mit der Zeit.
Wie machen das andere Hersteller? Sind die lager da eingepresst? Anderenfalls muss doch der lagersitz verschleißen. Ich könnte mal bilder von meiner Blattlagerwelle machen, da sieht man jeden lagerkontakt - wenn die Kante fühlbar wird, tausche ich die welle. Würde bedeuten der Blatthalter wird zum Verschleißteil?
also wer mich kennt oder sich mit mir über solche Themen schon mal unterhalten hat, der weiß dass ich nicht dazu neige alles als Raketenwissenschaft zu verkaufen...das überlasse ich gerne den anderen Herstellern.
Wir fertigen auf normalen Maschinen und mit den technischen Möglichkeiten die es im Maschinenbau eben gibt...achten aber darauf das "richtig" zu machen.
Wenn ich wie oben geschrieben davon rede, dass wir die Passungen mit nem hundertstel plus fertigen, dann sind Dinge wie Rundheit oder das eigentliche Maß natürlich auch noch mit gewissen Toleranzen behaftet.
Es kann also durchaus sein, dass man mit entsprechenden Meßmitteln im Bereich von 0,004-0,016 mm plus landet.
Wichtig ist in dem Fall eigentlich nur, dass das Lager rein geht ohne zu viel Luft zu haben.
Die Koaxialität der Lagersitze spielt dagegen bei uns in der Fertigung eine eher untergeordnete Rolle.
Das haben wir dadurch im Griff, das wir alle 3 Lagersitze in einer Aufspannung mit dem gleichen Werkzeug fertigen...das ist also ganz einfach und passt.
Naja...da könnte man jetzt Seiten drüber füllen...also auch wenn wir vielleicht die einzigen sind, die zugeben, dass wir die Lager jetzt kleben. Ich steh dazu und das Ergebnis für den Kunden ist definitiv besser.
Es hat also nichts damit zu tun, dass wir das nicht besser hinbekommen...:-)
Grüße Dino
Zuletzt geändert von Luckylouds; 09.07.2022, 15:04.
Widerspruch - ich hatte nen 450 trex dfc pro und nen 600l dominator. Bei beiden waren die inneren lager eingeklebt und der lagersitz der äußeren lager verschliss mit der Zeit.
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