es hat mich angenervt, bei ca. < 5 grad nicht mehr fliegen zu können, da gar kein Gefühl mehr in den Fingern, musste da ne brauchbare Lösung ran.
Ich hatte mir letztes Jahr so nen senderhandschuh gekauft, der is aber im Ausgangszustand müll. Ich habe hinter das sichtfeld noch ne plexiglasscheibe und ne Mechnik um die funke abzufangen gebaut. Damit hat man freie Hände und es liegt kein Stoff drüber der irgendwie nervig behindert. So funktioniert das bis ca 5 grad ganz gut, aber dann wirds schon grenzwertig.
Zweite ausbaustufe war dann ne heizmatte. Ausrangierte akkus und nen verschlissenen Gürtel hatte ich noch, brauchte nur noch ne passende heizmatte.
Leider hab ich keine passende finden können - maße und Leistung unpassend. Zumal sich die frage stellt, welche Leistung brauch ich überhaupt...
Ich wollte alles möglichst einfach, also keine regelung o. Ä. Schon aus emv-gründen, da die matte unter der funke liegt.
Berechnungsgrundlage für die leistung war das temperaturdelta (~60 k) und der abgeschätzte thermische widerstand. Den thermische widerstand konnte ich über die konvektionsfläche des heizdrahts bestimmen. Dazu kommt noch der strahlungswiderstand - Annahme 50% Konvektion, 50% wärmestrahlung. Jedenfalls kam dann ein Widerstandswert für die heizmatte raus, wenn das genauer interessiert kann ich meine analytische Rechnung (bzw. Grobe Daumen rechnung) hier noch einstellen.
Die heizmatte hat einen widerstand von 36 ohm und is 4,5 m lang (8 ohm/m). Damit ergibt sich eine leistung von rund 60 watt. Die matte is 28x17 cm groß (passend für den senderhandschu).
Bei Zimmertemperatur werden 85 grad erreicht, beim test gestern bei -3 grad bin ich auf ca. 60 grad gekommen.
Insgesamt hat das gestern erstaunlich gut funktioniert, hat auch ganz gut wärme gebracht.
Versorgt wird alles über die alten 12s akkus, die ich mit so nem Pieper überwache (3,8v).
Ich denke das reicht hinsichtlich der Erklärung, event inspiriert das den ein oder anderen.



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