tja, ich habe ein riesen Problem, das mir etwas über den Kopf wächst und ich nun bei euch Rat suche. Vielleicht kann mir ja jemand helfen.
Ich fliege einen Sitar Simple mit 180 cm Rotordurchmesser.
Weitere Daten:
5 kg Masse
Axi 4130/20
2 x 5s3p 1600 Sony LiIon Zellen von KD Modelltechnik
Jazz 32 Zellen Regler
ßbersetzung 1:11,5 und 1:5,25 aufs Heck
Mechanische Mischer auf der Taumesscheibe
Roll und Nickservo S3152
Pitchservo Graupner 4421
Gyro 401 mit S9254
Bec30+ von Kontronik
2000 mAh NiMH 4 Zellen Mignon Pufferakku
Empfänger derzeit Ds10 spcm Graupner Synthiempfänger, zuvor Webra synthi 8 Kanal und IPD synth.9K von MPX
Ich habe mit der genannten Konfiguration drei Abstürze gehabt, die wie folgt immer wieder passiert sind.
Ich fliege problemlos 6 bis 8 Flüge, a´20 bis 30 Minuten, bis ich in ca. 20 bis 30 m Höhe und max 50 m Entfernung jeweils keine Reaktionen mehr auf meine Steuerbefehle mehr erkennen kann, so als ob der Empfänger ins Failsafe ging.
Ich musste jedes Mal also zuschauen, wie das schöne Teil sich in die Wiese bohrte. Danach habe ich die Funktionen der Empfänger getestet und siehe da, alles funtioniert einwandfrei.
Die zuvor erledigten Reichweitentests verliefen auch super, also nicht wies auf einen Defekt hin.
Ich habe nach dem ersten Absturz den Webra gegen einen MPX Emfpänger ausgetauscht, da ich damals eine Evo 9 flog und mir gedacht habe, dass eine markengleiche Paarung von Sender und Empfänger vielleicht die Probleme lösen könnte.
Mit dem IPD synth. Empf. von MPX und nach einer Reparatur flog ich also wieder einige Flüge und dann plötzlich nach wieder 10 Flugminuten Failsafe, sofern man bei einem ppm Empf. davon sprechen kann. Der Absturz hat mich auf die Idee gebracht, dass ich vielleicht PCM fliegen sollte. Also nahm ich den riesen finanziellen Aufwand auf mich und wechselte den MPX Empf. samt Evo 9 Sender gegen den teuersten spcm synth. Empfänger von Graupner/JR aus und dazu gleich eine MC22 mit synth. HF Modul.
Einige problemlose Flüge, es waren sicher wieder ca. 6 bis 8 Stück, später nach einigen Flugminuten trat ein Failsafe ein, ich zog am Nick und kurz vor dem Boden reagierte nach 3 unendlich langen Sekunden der Heli wieder, hob die Nase nach oben und dann wieder ein Failsafe bis zum Aufschlag.
Nun sehe ich mich mit meinem Latein am Ende und weiß nicht mehr, wo ich anfangen soll, die Ursache zu suchen.
Die Antennenverlegung habe ich so erledigt, dass diese auf kurzem Wege, 5 cm max, aus der Haube herausragt und dann über ein Bowdenzugröhrchen in Flugrichtung nach vorne ragt, auf Kufenhöhe, und dann 30 cm frei nach unten hängt.
Ich danke euch schon mal für eure Beiträge.
Oliver
Kommentar