Für meinen TDR Suche ich noch für HV Servos ein BEC. Habe bisher bis 8S mit dem CC Bec Pro gute Erfahrungen gemacht, aber dann doch bei 12S häufig das Hercules BEC im Forum gefunden. Was macht das BEC denn so zuverlässig? Könnte doch auch sein, dass es wenig benutzen wird? (hatte ich auch mal gelesen in der Parallelwelt).
AW: Hercules Super BEC und was macht es so sicher?
Hallo,
ich habe das Hercules Super BEC auch in meinem TDR im Einsatz.
Absolut sicher ist auch dieses BEC nicht.
In verschiedenen Ami-Foren wurde auch schon von diversen Problemen berichtet.
Deshalb habe ich mir eine Doppelstromversorgung für meinen TDR gebaut.
- an 12s LiPo das Hercules Super BEC mit 6V
- an 2s Lipo 1450 mAh über Linearregler auf 5,8V
- beides über eine kleine Akkuweiche (Schottkydioden, Kondensatoren etc.)
Genau sowas wollte ich vermeiden. Gibt es denn ein noch besseres BEC bzw. Kann man bei diesem vielleicht wie beim Jive mit einem 'kleinem' Stützakku arbeiten ohne zusätzliche Elektronik?
AW: Hercules Super BEC und was macht es so sicher?
Hi,
genau das habe ich vor einiger Zeit bei western-robotics angefragt, als Antwort kam zusammengefasst:
Sperrdioden in die Ausgänge vom BEC um Beschädigungen durch Rückstrom des Pufferakkus in das BEC bei Antriebsakkuausfall zu verhindern. Das würde das BEC beschädigen.
Der Pufferakku ist dadurch nicht geschützt, der könnte im schlimmsten Fall hochgehen wenn sich die Akkuschlussspannung durch irgendeinen Grund zu stark von der BEC Ausgangsspannung unterscheidet (zelle verreckt, BEC falsch eingestellt/kaputt).
Die zusätzliche Elektronik beschränkt sich auf 2 Schottkydioden 15A/40V vom Conrad die in Durchlassrichtung betrieben werden (Anode an Pluspol BEC).
Funktioniert im Moment bei mir nur auf der Werkbank, aber da einwandfrei.
AW: Hercules Super BEC und was macht es so sicher?
Also das Hercules Super BEC soll schon relativ sicher sein nach dem was ich gehört hab. Weil die wohl eine andere Art verwenden um die Spannung runter zu schrauben (Spulen oder was, habs vergessen). Ich habs jetzt auch im Heli und denke mal das wird ganz gut funktionieren... zumindestens hoffe ich nicht dass es ausfällt.
AW: Hercules Super BEC und was macht es so sicher?
Hallo,
die BEC's welche aus hohen Eingangsspannungen kleinere Ausgangsspannungen
(z. B. 6 oder 8V) machen, arbeiten alle nach dem gleichen Prinzip.
Im Sprachgebrauch nennt man das Switching BEC oder getaktetes BEC.
Das Funktionsprinzip ist so wie bei Schaltnetzteilen im PC.
Vereinfacht gesagt wird durch eine relativ hohe Frequenz (Taktung) die Eingangsspannung "zerhackt".
Genau hier liegt oft das Problem. Es kann passieren, dass durch ungewolltes Aufschwingen der Schaltung z. B. die Endstufen FET's durchbrennen.
Die Qualität sowie Toleranzen in den verwendeten Bauteilen können hierzu führen.
Oft sind aber auch die BEC's gerade in den Reglern unterdimensioniert und Sterben durch ßberlastung.
Aber ein sicheres BEC gibt es nicht. Es ist nun mal Elektronik welche auch kaputt gehen kann.
Da nützen auch keine Stützakkus oder Kondensatoren o. ä. etwas.
Man kann nur mitteln einer doppelten Stromversorgung (Akkuweiche o. ä.) den Möglichen Super Gau
(bezogen auf den Verlust der Stromversorgung) etwas abfedern.
Absolute Sicherheit ist in unserem Hobby nicht machbar.
Doch, er schützt das BEC vor ßberlastung und somit "Durchbrennen". Eine andere Ursache für einen BEC-Ausfall gibt es ja kaum.
Das mag schon sein.
Durch ein Stützakkus ist zumindest im Gesamtsystem eine gewisse Redundanz
vorhanden.
Aber die Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit (soweit man die überhaupt messen
kann) eines BEC's zeichnet sich aber gerade dadurch aus, dass es ohne "doppelten"
Boden auskommt.
AW: Hercules Super BEC und was macht es so sicher?
Mir persönlich ist bis jetzt folgendes passiert:
-Akkustecker ausgelötet bei Schluss durch mangelhaft isolierten Antiblitz am Chassis
-Akkustecker im Flug beim Turnen gelöst, ausgeleiert wegen Verschleiss
-Wackler im Flugpack durch durchgekokelte Lipo Fahne bei vorherigem Kurzschluss des Akkus wegen geistiger Umnachtung
Wenn ich das so lese, frage ich mich ob ich das wirklich weiterzählen soll
Egal, in all diesen Fällen hat mir der popelige, total unterdimensionierte, "kann ja gar nicht funktionieren" Eneloop Stützakku eine erfolgreiche Autorotation ermöglicht - Schaden: 0 Euro.
Das BEC an sich (Jive intern) hat immer tadellos funktioniert.
AW: Hercules Super BEC und was macht es so sicher?
Hi,
hab mal ne Frage zum hercules super BEC. Habe gesehen dass es nur feste Werte zum Einstellen gibt: 5,3 6, 8,4 oder 9 Volt einstellbar
Wenn ich nun z.B die neuen Savöx Servos verwenden will ( SB-2271SG ) dann kann ich diese am Hercules Bec nur mit 6V laufen lassen. Die Servos sind aber HV also bis 7,4V freigegeben... Leider nicht bis 8,4V sondern nur 7,4V
Gibt es eine möglichkeit dass das Hercules Bec nur 7V der 7,4V ausgibt?
Hab es nun und es geht nicht. Aber die Servos werden auch für 8,4 funktionieren und sind wohl auch freigegeben. Steht ein Artikel in der Rotor drüber, dass es die Nennspannung betrifft. Die ist bei Lipos nunmal 7,2. das gleiche habe ich von Robbe und dem 256HV. Passt also alles mit 8,4.
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