Den Fall einer Notauro mit defektem BEC ist bei mir in 12 Jahren noch nie vorgekommen.
Unterspannungswarnung wegen Lastspitzen aber schon oft.
Daher zählt für mich die Stützfunktion und das kann ein Buffer deutlich potenter als die ollen Eneloops.
Länger als 30 Sekunden autorotieren wird in so einem Fall, wo es unverhofft passiert auch nicht vorkommen.
Da reichen 10 Sekunden.
Die können falsch sein oder richtig, die kann man verstehen oder nicht, wenn man sie verstanden hat, kann man sie oft einmal interpretieren. Beim Träumen sind sie gerne im Weg.
Siehe ebenfalls oben, Spannungspufferung.
Dazu habe ich bewusst nichts gesagt, weil es hier nicht her passt und wahrscheinlich eh nix bringt.
Außerdem sind die Fragen des Themenautors wohl ohnehin schon beantwortet ...
Wenn die Caps bei 8,4V voll sind und die Elektronik bei 3,4V abschaltet, stehen 5V Spannungsdifferenz zur Verfügung. Betreibt man die Steuerung mit niedrigerer Spannung, reduziert sich die verfügbare Strommenge.
Beginnend bei 8,4V kann die Schaltung 16,7 x 5 = 83,33s lang 1A Strom liefern, bis 3,4V erreicht sind.
83,33As x 1000 / 3600 = 23,15mAh
Sollen die 83,33As 30 Sekunden reichen, kann im Mittel 2,78A Strom fließen.
Dabei sinkt die Spannung anders als bei Akkus kontinuierlich. Genau genommen geschieht das exponentiell, nicht linear (wie ich vorhin geschrieben habe), aber bei den hier anzunehmenden Widerständen und dem Spannungsbereich, in dem sich die Entladung abspielt, macht das zeitlich keinen großen Unterschied.
Bei mir werkelt seit Jahren das Keto BEC im Protos 700 Max.
Hatte noch nie irgendwelche Ausfälle oder Problem, wenn ich ein Problem hatte dann das zwischen den Schultern.
Gruß Peter
MSH Prôtos 500 & Maxi V2 + DX8
Compass Atom 500 " Wer sparen will muß? Geld ausgeben "
Weil ich immer wieder für das Beispiel Eneloop angeschossen werde:
Die sind wartungsfrei, von an- und abstecken abgesehen. Und wer sicherstellen will, nie ohne Backup zu starten, muss etwas mit einem bistabilen Relais basteln. Das funktioniert dann gleich wie die Supercap-Puffer, aber mit erheblich weniger Bauteilen.
Dass das von der Strombelastbarkeit im Einsatzfall völlig reicht, habe ich oben vorzurechnen versucht.
Wer trotzdem mehr Leistung zu brauchen glaubt, nimmt einen kleinen 2S LiFe oder LiPo. Dann kommt tatsächlich noch ein bisserl Aufwand dazu, weil man sich um die Balancierung kümmern sollte.
Die Zellen alleine, ohne ein Kabel und/oder Zellenhalter/Schrumpfschlauch wiegen schon mehr als das Doppelte. Der Rest kann ja alles so stimmen - ist mir persönlich aber auch wumpe. Fliege nur mit BEC und kleinem Kondensator.
Wie viel Ampere Max. Liefern denn deine AAA Eneloops über 30 Sekunden konstant und bei welcher Spannung?
Die taugen nach meinem Ermessen noch nicht mal für einen Fotoapparat, bei mir sind die nur in der Fernbedienung vom TV.
Wie lange dauert bei dir eine (Not-)Auro und wieviel Bec-Peak ziehst du dabei? Bin mit meinen Eneloops im Scaler (700er) als Ausfallsversorgung und für die Initialisierung und Demo noch ohne scharfem Regler äusserst zufrieden. Und wartungsfrei…
Wer trotzdem mehr Leistung zu brauchen glaubt, nimmt einen kleinen 2S LiFe oder LiPo. Dann kommt tatsächlich noch ein bisserl Aufwand dazu, weil man sich um die Balancierung kümmern sollte.
Aus welchen Gründen fällt ein BEC aus?
Z.B. wenn sich der Flugakku verabschiedet, bzw. sich ein Stecker ablötet.
Konsequenz ohne Flugakku: Der Rotorantrieb fällt aus -> Autorotation nötig.
(bei einem elektrischen Ausfall des BEC ist es fraglich ob ein Eneloop bzw. Puffer helfen können.
Falls Kurzschluss, dann nahezu keine Hilfe möglich. Dioden brächten andere Nachteile)
Lösung mit Eneloop:
Kann die Autorotation mehrere Minuten durchführen.
Muss die Akkus regelmäßig überprüfen, nachladen oder ausbauen.
Und nach dem Flug ausstecken.
Lösung mit Kondensator-Puffer z.B. 50F (:3):
Muss die Autorotation zügig durchführen, innerhalb ca. 15-30 Sekunden.
Kann die Puffer eingebaut lassen, keine Wartung.
Kann nach dem Flug per Fernsteuerung ausschalten oder per Taster.
Beides funktioniert. (und puffert zusätzlich Stromspitzen, bzw. glättet Spannungsspitzen durch die Gegen-EMK bei suboptimalen Servos.
Das eine gab es schon lange. Das andere ist eine clevere Weiterentwicklung, für diejenigen die es wollen.
Zuletzt geändert von diabolotin; 05.12.2022, 22:10.
Naja, warum auch einfach wenn kompliziert geht. Ich arbeite beruflich auf Boeing 737 und Airbus A320, und bin demnach geprägt, also möglichst einfach, grösstmögliche Systemtrennung, und möglichst alt bewährt. Also 2S Empfängerakku, kostet wenig, wiegt nicht viel mehr als BEC samt Puffer Gedöns.
Scheiss auf de Wöd, wenn Wir eh boild den Mars bewohnen...od irgend oan ondan Planet!
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