Schottky-Diode für Empfängerstromversorgung Tips

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  • Uhrmacher
    Member
    • 21.04.2005
    • 192
    • Robert
    • Weimar/Thür.

    #1

    Schottky-Diode für Empfängerstromversorgung Tips

    Hallo Helifreunde,

    ich will ältere Helis, die noch 4,8 - 6,0 Volt Servos haben, mit 2-S-LiFePo4-Akkus versorgen. Frisch geladen stehen so etwa 6,5 Volt an, die ich mittels einer (oder 2 parallel) Schottky-Diode(n) in der Plusleitung auf knapp 6 Volt reduzieren möchte.
    Kann mir jemand ganz spontan einen Tip für eine gängige, ca. 5 Amplere-Schottky-Diode geben (z. B. beim großen C-Anbieter o. ä.), welche etwa eine Flußspannung von 0,3 - max 0,4 Volt hat?
    Bauform axial oder Doppeldiode im TO-220-Gehäuse wäre mgl. und egal, aber so ab mindestens 3 Ampere sollten es schon sein, gern mehr.

    Es grüßt und dankt Robert
  • Helikopter-Pilot
    Member
    • 22.11.2014
    • 51
    • Peter
    • Wildflieger

    #2
    Hallo Robert,

    ich habe den Typ MBR1045 zur Entkopplung von Doppelspannungsversorgung im Einsatz. Die Diode ist im TO-220 Gehäuse und kann somit leicht auf einem Kühlkörper montiert werden. Der maximale Strom beträgt 10A. Andere Typen sind natürlich auch möglich, die du einfach über die Suchfunktion bei den gängigen Elektronikanbietern inklusive technischer Daten finden kannst.

    Grüße

    Peter
    "Fliegen ist die Kunst den Boden zu verfehlen", Douglas Adams

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    • NT3D
      Member
      • 08.12.2002
      • 998
      • Thomas
      • 31608 Oyle, 49453 Barver, 31535 Büren

      #3
      Moin, wie lädst du dann den LiFe? Über einen 2. Ladeanschluss am Akku?

      Gruß
      Thomas

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      • Uhrmacher
        Member
        • 21.04.2005
        • 192
        • Robert
        • Weimar/Thür.

        #4
        Hallo Peter,

        danke für deinen Tip!
        Die "Forward Voltage" müsste/könnte allerdings niedriger sein ...

        An Thomas: Ich nehme einen Umschalter, wobei der mittlere Kontakt zum Akku geht, und der Aus-Kontakt zur Ladebuchse führt und der Ein-Kontakt zum Empfänger hin. In diese Leitung kommt die Diode und damit ist sie nur bei Ein wirksam. Bei Aus ist der Akku direkt mit der Ladebuchs verbungen - fertig. So einfach ist das.l

        Es grüßt Robert

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        • Helikopter-Pilot
          Member
          • 22.11.2014
          • 51
          • Peter
          • Wildflieger

          #5
          Hallo Robert,

          da der Spannungsfall in Vorwärtsrichtung stark vom Strom abhängt, ist eine Parallelschaltung der Dioden eine praktikable Lösung. Alternativ kannst du auch eine spezielle Diode mit "low forward voltage" nehmen, die aber in der Regel etwas exotischer ist. der Typ TO-220AC STPS15L25D könnte hier eventuell passen. Daten beigefügt:
          image.png
          Diesen Typ habe ich für ca. 8€ in der Bucht gesehen. ​
          Sind die paar mV für deine Anwendung wirklich entscheidend oder fallen sie durch die Spannungsschwankung bei der dynamischen Last eh nicht ins Gewicht?

          Gruß

          Peter
          "Fliegen ist die Kunst den Boden zu verfehlen", Douglas Adams

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          • Uhrmacher
            Member
            • 21.04.2005
            • 192
            • Robert
            • Weimar/Thür.

            #6
            Hallo Peter,

            danke für die Info. Dein Vorschlag ist das, was ich suche. Ich will die LiFePo4 nicht vollständig entladen, wegen der Restkapazität, die noch drinnen bleiben soll. Wenn also die gewünschte, geringe "low forward voltage" kleiner ausfällt, habe ich am Ende des Fluges bez. der Entladung noch ca. 5 Volt an den Servos. Viel tiefer wollte ich damit nicht gehen, zur Sicherheit, damit noch was in den LiFePo4 drinnen bleibt. Und alles ü-6-Volt wird aber gekappt.
            Schottkys mit ca. 0,7 V habe ich bereits, aber nicht die im Bereich 0,3 - 0,4 Volt.
            Der Strom wird sich in Grenzen halten, da es keine 120-Grad-Anlenkung ist, also für N, R, P, Heck und Gas je ein Servo tätig ist. Seltener also, dass mal alle 5 gleichzeitig anlaufen.

            Es grüßt und dankt Robert

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            • Aussenläufer
              Senior Member
              • 04.10.2004
              • 2953
              • Ralf

              #7
              Wieso kein LT1083CP-5 ?
              oder einstellbar?


              Diabolo 700, TDSF,LOGO 600 SE, OMP M2

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              • echo.zulu
                Senior Member
                • 03.09.2002
                • 3986
                • Egbert
                • MFG Wipshausen

                #8
                Weil solche Festspannungsregler einen deutlichen Spannungsüberschuss benötigen um überhaupt regeln zu können. Der LT1083 braucht beispielsweise mindestens 6,5V am Eingang um dann ausgangsseitig 5V zu erzeugen.
                CU,
                Egbert.

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                • papads
                  Senior Member
                  • 07.01.2012
                  • 5575
                  • Werner
                  • Koblenz

                  #9
                  Zitat von Uhrmacher Beitrag anzeigen
                  Ich will die LiFePo4 nicht vollständig entladen, wegen der Restkapazität, die noch drinnen bleiben soll. Wenn also die gewünschte, geringe "low forward voltage" kleiner ausfällt, habe ich am Ende des Fluges bez. der Entladung noch ca. 5 Volt an den Servos. Viel tiefer wollte ich damit nicht gehen, zur Sicherheit, damit noch was in den LiFePo4 drinnen bleibt.
                  Das ist für den Akku natürlich Super , aber im Notfall (schwächelnder Akku oder nicht voll geladen oder ...) wäre mir der Akku egal.
                  Lieber nach dem Flug einen defekten Akku als ein defektes Modell weil der Empfänger ausgestiegen ist.
                  Es sei denn, du hast eine Telemetrie die zur richtigen zeit verlässlich warnt und noch Zeit zum landen verbleibt.

                  Gruß
                  Werner
                  Zuletzt geändert von papads; 24.04.2023, 08:01.

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                  • Uhrmacher
                    Member
                    • 21.04.2005
                    • 192
                    • Robert
                    • Weimar/Thür.

                    #10
                    Hi Werner, genau darum geht es, Du hast Recht.
                    Ich will nicht den Akku schonen, sondern stets einen genügend großen Rest drinnen lassen, damit die Anlage zuverlässig geht. Das "über 6 Volt" nach dem Laden soll die Schottky "vernichten".
                    Gruß, Robert

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