Antenne in d. Nähe v. Magneten

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    Gast

    #1

    Antenne in d. Nähe v. Magneten

    Seht Ihr Probleme wenn ich die Antenne im Rumpf an 2 relativ starken Magneten (f. Haubenbefestigung) "vorbeiführe"?
    Wenn ja, ab welchem Abstand wirds kritisch?
    Ist ein Reichweitentest ausreichend um mögliche Probleme zu aufzudecken?
  • MichaelK
    MichaelK

    #2
    Antenne in d. Nähe v. Magneten

    Hallo Peter

    Ein konstantes Magnetfeld bewirkt erst mal keinen Stromfluss. Erst wenn du einen Leiter in einem Magnetfeld bewegst, werden Spannungen induziert.

    Wenn die Antenne schwingen kann, könnten theoretisch Spannungen induziert werden. Aber nicht im MHz Bereich.

    Bei den E-Hubis liegen die Antennen nicht allzuweit von den Elektromotoren, und diese Magnete sind viel stärker als deine Haubenmagnete.

    Wenn du ein ungutes Gefühl hast nimm Bolzen und Splinte. (Das kann aber wieder Knackimpulse geben). Es gibt also keine allgemeingültige Lösung - Versuch macht klug.

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    • Kurt
      Kurt

      #3
      Antenne in d. Nähe v. Magneten

      Hallo Peter,

      das Magnetfeld ist völlig egal.
      Aber was "klebt" auf dem Magneten wenn Du die Haube aufsetzt ?
      Wenn ein Metallteil direkt mit dem Magneten in Berührung kommt kann es bei Vibrationen zu Knackimpulsen kommen. Zumindest ein paar Schichten Tesa oder ähnliches sollten dazwischen sein.

      viele Grüße
      Kurt

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        Gast

        #4
        Antenne in d. Nähe v. Magneten

        Hallo Kurt,
        die Magneten halten "unten" das Cockpitvorderteil an der BK117. Sie sind dabei jeweils "hinter" den Falz geklebt, direkte Berührung also ausgeschlossen.

        Zusatzfrage:
        Wie sieht es eigentlich mit dem Empfänger aus? Der sitzt bei mir zwar relativ weit weg von den Magneten (im Unterbau, ca. 10cm Abstand) aber eine Verstimmung der HF durch Magnetfelder ist ja immer möglich.

        Sehe da zwar bei mir kein Problem, würde mich aber interessieren wie das E-Flieger lösen ... Motor und Empfänger sitzen da ja oft ziemlich nahe aneinander.

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        • MichaelK
          MichaelK

          #5
          Antenne in d. Nähe v. Magneten

          Hallo Peter!

          Im ECO hast du einen Abstand von 5-7cm zwischen Motor und Empfänger, bei einem Picco sogar nur Millimeter.

          Das Magnetfeld wirkt sich auf die HF so wenig aus, da der Eingangsfilter des Empfängers nur einen gewissen Frequenzbereich durchlässt und dieser bei einem DS nochmals mit einem Keramikfilter ausgekoppelt wird. Auch der Quarz ist ein keramisches Bauteil und wird da wenig beeinflusst.

          Dann hast du bei einem FM Empfänger noch die zusätzliche Sicherheit, dass nur Frequenz-, aber nicht Amplitudenänderungen auf das Ergebnis des Demodulators einwirken.

          Störanfällig wird es, wenn die Störsignale so breitbandig sind, dass die Eingangsstufe des Empfängers kurz zuregelt, oder so stark sind, dass sie direkt auf der Platine einstreuen. Dann kommt es zu "Zuckern" PPM oder "FS" bei PCM.

          Breitbandige Störungen sind meisst Entladungsvorgänge mit Funkenbildung, z.B. Metallberührung unterschiedlichen Potentiales, Entladungen Heckriemen, Gewitter, Kollektormotore u.ä. Am besten verhindert man diese durch leitendes Verbinden der metallischen und Kohlefaserteile.

          Störungen in der Gegend von Funkstrecken sind dagegen m.E. nach auf ßbersteuern der Eingangsstufe durch die Richtfunkstrecke zurückzuführen. Da muss unser Empfänger "Mozart" hören während nebenan die Disco dröhnt. Leider liegt unser Platz im Dreieck zweier Richtfunkstrecken.

          happy landings

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