für Viele sicher jetzt ein gelangweiltes Thema, aber es interessiert mich wirklich. Da ich bis heute keine befriedigende Antwort darauf habe, würde mich die fachliche Meinung der Experten hier im Forum interessieren.
Es geht darum, im Scale- und Semi-Scale-Bereich will man ja nahe dem Original bauen und Fliegen. Wobei es jetzt hauptsächlich um die Optik und das Bauen geht. Die großen Vorbilder (lassen wir das NOTAR-System und den Fenestrom mal außen vor) haben überwiegend den Heckrotor in Flugrichtung links, auch hier von einzelnen Ausnahmen (z. B. AS350) abgesehen.
Gehen wir mal von den Klassischen aus, wie z. B.: Bell 206, Huey, BK 117, BO 105, Airwolf - Bell 222, Hughes 300, Robinson R22, Hughes 500 usw. usw.
Hier herrscht beim Original die Rotorkopfdrehrichtung links und am links montierten Heckrotor die Drehrichtung rechts. Unsere Modellhelis arbeiten ja bekanntlich meist anders herum
, die große Masse zumindest.Letztlich spielt es ja keine Rolle, da ja beide Ausführungen funktionieren.
Es gibt auch RC-Heli-Mechaniken, die wie die Originale diese Anordnung und Drehrichtung haben, allerdings in den vorwiegenden E-Heli Größen zwischen 250er bis 700er Klasse der Baukasten und Combo-Versionen ist da eher Essig.
Hier sind die rechtsdrehenden Rotorkopfmechaniken mit den rechts angeordneten Heckrotoreinheiten Standard. Warum eigentlich?
Es spielt doch keine Rolle, weder von der Konstruktion her, noch von der Produktion, noch von den Standards, E-teile usw. usw. usw. , hier die vorbildgetreue Anordnung auf den Markt zu bringen, aber nein.
Ich denke, dass diese einfache Frage, gar nicht so leicht und so plausibel zu erklären ist. Außerdem möchte ich an dieser Stelle nochmals darauf hinweisen, dass dies kein Scherzposting ist.
Für ein fachliches und ernsthaftes Posten wäre ich dankbar, vielleicht kann sich der Eine oder Andere hier mal mit inhaltlosen Kommentaren zurückhalten.
Danke im voraus




Kommentar