Absacken im stationären Schwebeflug => Downwash?

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  • mike65
    mike65

    #16
    AW: Absacken im stationären Schwebeflug => Downwash?

    Zitat von Schraubcopterflieger Beitrag anzeigen
    Wer Vollpitch braucht beim Durchsacken sollte mal die Drehzahl merklich erhöhen, oder soll sich nicht wundern das so etwas nötig ist.
    Von der Schwebe in den Geradeausflug gibt man automatisch schon Pitch damit der Kasten schneller auf fahrt kommt. Man wartet doch nicht erst das er absackt. Das selbe beim stoppen.

    Ob ich dabei im negativ oder positiv Pitchbereich bin weiß man doch gar nicht? Schaut ihr beim fliegen wo der Knüppel steht?
    Vollpitch beim Durchsacken hab ich nie behauptet. Allerdings waren die Blattschmied beim Schweben gerade auch bei boigem Wind deutlich stärker am durchsacken.

    Nein ich schaue nicht auf die Knüppelstellung, ich habe das Talent mit den Fingern zu fühlen wohin ich den Knüppel bewege, du nicht?

    Les bitte mal was ich geschrieben habe. Kurz vor dem Stoppen des Heli sackt der extrem stark durch. Das hat nichts mit falschem Pitchmanagment zu tun, wie indirekt unterstellt.

    ßbrigens hatte ich das Thema im Forum schon mal, da hatte mir ein User dieses Verhalten der Blattschmied bestätigt.
    Und ich kenne 2 weitere Piloten die aus diesem Grund auch die Blätter gewechselt haben. Darunter ein Anfänger der nur schwebt.

    LG Mike
    Zuletzt geändert von Gast; 19.02.2013, 20:29.

    Kommentar

    • Black-Shark
      Senior Member
      • 18.04.2012
      • 1628
      • Jens
      • Vienenburg am Nord - Harz

      #17
      AW: Absacken im stationären Schwebeflug => Downwash?

      Der hier beschriebene Effekt, der hier schon treffend als Vortex betitelt wurde, ist so ähnlich wie ein Strömungsabriss bei einer Flugzeugtragfläche. Deshalb auch diese "seltsamen" Blattgräusche.
      Eine der häufigsten Absturzursachen für manntragende Helis in Bodennähe, da der Effekt in Bodennähe durch den Downwash noch verstärkt wird, und man diesen Effekt eigentlich nur durch den ßbergang in den Vorwärstflug kompensieren kann.

      Der Vortex tritt oft beim Landeanflug auf. Meist riskieren die Piloten zuviel. Sie fliegen zu schnell an und bremsen dann zu stark ab.
      Hier sinkt der Hubschrauber so unglücklich in seine eigenen Verwirbelungen, dass die Luft um die Blattspitzen herum von diesen wieder nach unten gesaugt werden.
      Die Luft, die der Heli nach unten wegdrückt, drückt nun um die Blattspitzen herum direkt von oben auf die Rotorblätter und drückt somit den Heli noch stärker nach unten, ein Strömungsabriss ist die Folge (seltsames Blattgeräusch).
      Bei mantragenden Helis kann dieser Effekt nur durch das Einleiten eines Geradeausflugs ausgesteuert werden (wenn man noch hoch genug ist),

      Bei den Modellhelis ist soviel Leistung im ßberfluss vorhanden, dass hier der Effekt einfach per Leistung kompensiert werden kann.

      Gruß
      Jens

      mCPx V² / Blade 450 Hughes 500E / Align 500 Super Cobra / Align 550 DFC Pro

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