ich habe das mit zwei Temp. / Feuchte Sensoren und einem "Smart Home" System umgesetzt. Ist vielleicht etwas overdone, funktioniert aber.
Günstiger geht es sicher mit so etwas hier:
warum ??? habe meine Fenster zur Zeit "rund um die Uhr" offen, außer es regnet zu stark.
Falls du an einem Bach an einem schattigen und dadurch feuchten Ort wohnen würdest, wäre dies jedenfalls keine gute Idee. Besonders nicht in kalten Kellern oder Erdgeschosswohnungen.
Du glaubst gar nicht, was da alles Schimmeln kann ...
Aber mit der richtigen Taktik bekommt man es in den Griff.
Den richtigen Weg für die jeweiligen Umgebungsbedingungen finden, muss jeder selber.
Wenn du da kein Problem hast, schön für dich, aber das kann man leider nicht auf alle anderen übertragen.
Lese dich mal in die Thematik richtig lüften ein. Gekippte Fenster und Heizung an ist immer noch in vielen Köpfen drin, aber absolut nicht empfehlenswert. Wenn du es nur im Sommer und im Keller macht und es dann auch noch funktioniert, dann sei froh.
Hier mal mein Verlauf der rel. Luftfeuchte draußen (gelb) und im Keller (grün).
Wenn man die Luftfeuchte im Keller reduzieren möchte, macht es keinen Sinn, ein Fenster offen zu lassen, da die feuchte Luft von draußen in den Keller kommt und diesen noch feuchter macht.
Hab auch nen Entfeuchter auf 55% laufen. Neubau ca. 1 Jahr alt. Wird schon weniger mit der Feuchtigkeit. Im Winter Fenster gekippt, da gehts ohne Entfeuchter auf 35% runter. Im Sommer nur Fenster geschlossen. Lehre ca. alle 2 Wochen.
Modelle perfekt, keine Feuchtigkeit im Holz.
Grüsse Günni
Am Arsch vorbei ist auch ein Weg
Hughes500 HCB, SAB Kraken 580, Logo400SE, VBar Touch
Hier pauschal zu schreiben, wie man es machen soll, bringt eigentlich nicht viel.
Das ist Bauphysik, deren Berechnung von vielen Faktoren abhaenig ist.
Ein sehr wichtiger Punkt ist zB., ob der Keller von aussen waermeisoliert ist.
Sehr wichtig ist auch, ob die Bodenplatte trocken und warm ist, was bei 60er Jahre Haeusern nicht immer der Fall ist... oder ob bei ganz alten Bauten ueberhaupt eine Mauersperrbahn verbaut ist.
eigentlich wollte ich schon im Juni antworten (da mich das Thema damals auch beschäftigt hat), aber da meine Lösung frisch eingebaut war, wollte ich erstmal ein paar Monate Erfahrungen sammeln, bevor ich meinen Senf dazu gebe.
Ich hab auch einen "feuchten" Keller. Zwei Räume (leicht beheizt), jedoch ohne Kippfenster. Nur mit Lichtschacht. Meine Frau nutzt den vorderen Raum als Waschkeller (feuchte Wäsche) und ich den hinteren zum Basteln (teure Helis).
Luftfeuchtigkeit war immer so 63% bei knapp 20°. Da sind wir auch mit einem kleinen, mobilen Entfeuchter kaum drunter gekommen.
Wie andere hier auch schon schrieben, ist nicht die relative Luftfeuchtigkeit entscheidend, sondern die absolute. Und die muss man z.B. mit einem Taupunktrechner berechnen.
Ich hab mich dann entschieden etwas Geld in die Hand zu nehmen und hab die beiden "Kellerfenster" gegen eine Holzplatte (Tageslicht war mir egal, hab ja gute Lampen) mit eingebautem Lüfter ausgetauscht. Siehe Bilder. Konkret hab ich einen computergestützten Taupunktrechner mit zwei Fühlern (drinnen & draußen) installiert. Der kleine Computer vergleicht permanent die absolute Luftfeuchtigkeit drinnen & draußen. Wenn es draußen trockener ist, öffnen sich die Lüfterklappen und die Lüfter gehen an. Man kann definieren ob es Ruhezeiten geben soll, eine Zielfeuchtigkeit einstellen oder eine Mindesttemperatur für innen. Die beiden Lüfter haben zusätzlich noch einen Keramik-Wärmetauscher drin. Das Gerät lässt sich außerdem per Web-App auf dem Handy überwachen.
Was ich dabei gelernt habe: Nach Gefühl lüften ist unmöglich! Zumindest für mich. Anfangs lief das Gerät drei Tage gar nicht. Ich dachte schon es wäre kaputt, aber da hatten wir tagsüber 33° und nachts immer noch über 20°. Da war es tatsächlich draußen immer feuchter als im Keller. Hätt ich nicht gedacht. Das Gegenteil jetzt im September. Draußen Morgennebel und 7° und der Lüfter läuft! Wenn es am Vormittag dann vermeintlich draußen trockener ist: Pause! Also, ich bin soweit sehr zufrieden mit dem Gerät. Wir haben jetzt meist so 53% relative Luftfeuchtigkeit im Keller (mit Wäsche). Und im Winter wird das sicher noch weniger sein, wenn draußen kalte, trockene Luft ist. Auch riecht die Luft frischer und nicht mehr so abgestanden/muffig.
Ich hoffe das war für den einen oder anderen interessant.
Wenn ich mal fragen darf, wieviel Euros hast Du dafür investiert?
Den genauen Preis weiß ich nicht mehr. Aber über den Daumen war es sowas wie 900€ plus die Holzplatten. Wenn du dir eine Version ohne Wärmetauscher selbst zusammenstellst, dann etwa 450€.
sowie das System von Jan aussieht, habe ich es auch umgesetzt. Nur mit den 900€ kann ich nicht dienen. Ich komme so auf ca. 200€ exkl. "Smarthome" Rechner der schon vorhanden war.
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