Akkus Inline Löten

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  • Chris.Weiss
    Chris.Weiss

    #1

    Akkus Inline Löten

    Hallo!

    Ich wollte mich jetzt doch mal daran \"trauen\" akkus selber inline zu verlöten. Nach einiger arbeit sitzt auch der erste akku, auch wenn er ein wenig krum und schief ist (aber er hält, wenn ich damit auf den tisch klopfe ). Es sind zwar einige Zellen mit sicherheit ein wenig Heiss geworden (schrumpfschlauch hat sich zurückgeschrumpft (woran merke ich eigentlich, das eine zelle ZU Heiss geworden ist, d.h., dass ich sie austauschen müsste?), aber irgendwie war die technik noch nicht so ganz ausgereift. Ist hier evt jemand der mir noch ein paar tips direkt geben kann ? wie ich mir am besten ein \"gestell\" o.ä baun kann ? mfg

    Chris

  • Gast-Avatar
    Gast

    #2
    Akkus Inline Löten

    Moin

    ich hab mal zu gekuckt wie ein Vereinskollege Inline gelötet hat und der hat so eine Leiste genommem |/| wo dann die Zellen drin liegen und nicht verrutschen können.

    gruß timo

    [img src=\"http://www.heliclub-hamburg.de/sig_rcheli.gif\" border=0]
    Heli-Club Hamburg, Hubschrauber, Flugplatz, Modellbau, Modellfliegen, RC, Hamburg

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    • Chris.Weiss
      Chris.Weiss

      #3
      Akkus Inline Löten

      hat der die zellen stehend oder liegend verlötet?
      mfg

      Chris

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      • Gast-Avatar
        Gast

        #4
        Akkus Inline Löten

        liegend

        [img src=\"http://www.heliclub-hamburg.de/sig_rcheli.gif\" border=0]
        Heli-Club Hamburg, Hubschrauber, Flugplatz, Modellbau, Modellfliegen, RC, Hamburg

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        • NorbertE
          NorbertE

          #5
          Akkus Inline Löten

          Hi Chris,

          geht wirklich am Besten mit ner V-förmigen Lehre aus Sperrholz.Liegend!!

          Die erste Zelle klemmste mit ner zwinge fest,dann kann nix weg.
          Wichtig ist,die Lötstellen etwas anzuschleifen(Feile,Schleifpapier,Schleifschwamm)u m eine sichere Vrebindung zu gewährleisten.
          Zum Problem Hitze:
          Voraussetzung ist eine saubere,plane Löt\"spitze\",ein ausreichend dimensionierter Kolben,dementsprechend Hitze und damit eine kurze Lötzeit.Gerade die negative Seite einer NC-Zelle reagiert auf zu viel oder zu lange Hitze empfindlich.
          Wenn Du paar Stangen verlötet hast,stellt sich auch so`n bissel Routine ein...

          Grüsse Norbert


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          • Kurt
            Kurt

            #6
            Akkus Inline Löten

            Hallo,

            außerdem ist es empfehlenswert, die Zellen vor dem Löten vollständig zu entladen.

            Jetzt hab ich aber auch noch eine Frage:
            Wenn man das ganze liegend macht, läuft da nicht das Lötzinn hinunter Richtung Zellenrand ? Oder nehmt ihr nur ganz wenig Zinn ?

            Grüße
            Kurt


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            • NorbertE
              NorbertE

              #7
              Akkus Inline Löten

              Hi Kurt,

              ich machs soliegend---die akkus natürlich;-))
              Lötstellen säubern,aufrauhen..
              dann mit Kolophonium betun(in Spiritus aufgelöstes Kolophonium aus dem Musikerzubehör---braucht man für den Geigenbogen;-))
              dann kannste mit wenig purem Zinn,was auf dem Löthammer ist(sein sollte)prima inlinelöten.Da läuft nix....;-))

              Grüsse Norbert

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              • Stefan Hundler
                Stefan Hundler

                #8
                Akkus Inline Löten

                Hallo!

                Ich habe bis jetzt schon so einige Zellen gelötet und kann aus eigener Erfahrung folgendes nur empfehlen:

                Die Zellen auf beiden Seiten mit einem Korund-Schleifkopf mit dem Mini-Drill anrauhen und mit gutem Lötzinn ganz dünn verzinnen (grade so viel das die Fläche von 1cm³ verzinnt ist und an einer Stelle ein kleiner Hubbel bleibt). Dabei kann man schon testen, ob das anschleifen und das Zinn was taugt sowie ob die Hitze der Hammerlötspitze ausreichend ist.

                Das ganze versinnen solle mit 2-3 kreisenden Bewegungen und nach etwa einer Sek abgeschlossen sein. Die Oberfläche sollte einheitlich und schön glänzend werden.

                Dies macht man mit allen Zellen auf beiden Seiten. Dann nimmt sich eine Winkelleiste aus Alu oder Holz \"zwischen die Beine\". Also im Sitzen leicht schräg gegen den Tisch gelehnt. Die erste Zelle befestigt man mit einem starken Gummi und man sichert sie eventuell mit einem eingeklebten Holzklotz gegen leichtes wegrutschen nach unten.
                Wenn man zu 2. ist, kann man sich die \"Latte\" + Zelle auch halten lassen, aber meistens ist man ja alleine.

                Die Zelle spanne ich übrigens mit dem Plus-Pol nach unten ein. Dies hat beim Inline-Löten den Vorteil, wenn man zu viel Zinn nimmt oder die Zellen zusammenschlägt, daß sich das Zinn eher auf dem Minuspol verteilt und nicht beim Plus-Pol unter dem Rand setzt. Dort bekommt man es nur sehr schwer wieder raus ... dazu muß man aber auch die Zellen wieder auseinander brechen - oder man bemerkt den Fehler erst später.

                So, also die eine Zelle fest eingespannt und mit dem Beinen hält man die Winkelleiste. Auf die saubere Löt\"spitze\" gebe ich kurz vorm Löten noch mal auf jede Seite einen halben cm Zinn, so daß frisches Zinn und Flußmittel an der Lötfläche ist.

                Aber nu zum zusammenkleben:
                Ich nehme mit die 2. Zelle halte sie über der 1. Zelle in die Leiste und richte sie nach der Beschriftung aus. Nun drücke ich leicht mit dem Lötkolben auf der Minus-Pol der unteren Zelle und führe die obere Zelle ebenfalls an den Lötkolben. Ich erhitze so beide Zellen gleichzeitig für 2-3 Sekunden. Dabei kreise ich wieder leicht mit dem Lötkolben, damit ich eine optimale Zinnverteilung und Wärmeübertragung habe.

                Nach den 2-3 Sekunden die obere Zelle leicht anheben und den Lötkolben schnell rausziehen. - Dabei aber nicht den Zellschrumpfschlauch verletzen. Die Zellen dann zügig zusammenführen ABER NICHT schlagen. Mach man letzteres, so Spritz überschüssiges Zinn nach allen Seiten weg. Meist gibt es den beim Plus-Pol einen Kurzschluß und die Zellen müssen wieder auseinander gebrochen werden.

                Diese Löttechnik macht man dann Zelle für Zelle. Dabei würde ich immer das Gummi ein Stück nach oben schieben, damit die Zellen immer sauber anliegen.
                ABER aufpassen ... wenn es am besten geht, mal aufhören und nachzählen, ob man nicht schon zuviel Zellen Inline hat. Ich hatte anstelle 5 mal 7 zusammengeklebt.


                Generelles:
                Ich würde erst mal an alten Zellen üben und diese dann auch wieder auseinanderbrechen um sich mal seine Lötstellen anschauen. Es sollte wie gesagt kein Zinn weggespritzt sein und die ganze Fläche vom Plus-Pol die Lötfläche sein.

                Ich rate aber immer mehr von Inlinelötungen ab. Z.B. beim Empfängerakku im Verbrennungsmotormodell ... Inlinezellen halten nicht unendlich viel aus. Teilweise gehen die Lötstellen leicht auf ... auch sieht man im eingeschrumpften Pack nicht ob die Lötstelle noch i.O. ist.
                Oder wenn man längere Akkupack lötet z.B. fürn Eco. Es ist natürlich Pflicht diese zuminderst mit einer Kohlestange einzuschrumpfen oder zu verkleben.
                Aber auch die bringt Nachteile. Hat man z.B. auf der einen Seite ne schlecht oder auf der anderen Seite eine etwas bessere Zellen, so entsteht ein Temperaturunterschiet und damit Spannungen. Dadurch kann auch ein Inlinelötung auseinander gezogen werden.

                Ich hatte z.B. mal einen 12er-Pack in Würfelform .. nach 2 Jahren Betrieb ist der Motor nur kurz angelaufen und Sense ... Ich stellte dann eine \"kaputte\" Lötstelle fest ... neu gelötet - nach ein paar Tagen wieder Sense .. diesmal eine andere Zelle

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                • Stefan Hundler
                  Stefan Hundler

                  #9
                  Akkus Inline Löten

                  Hallo!

                  Noch mal 2 Dinge zu Kurt:

                  Die Zellen haben zwar schon etwas Ladung, wenn sie aus der Packung kommen, die ist aber so wenig, daß man sie sogar entpellt löten kann. Mit Schrupfschlauch ist eine geladene Zelle ein kein Problem, wenn man löten kann und die Zelle nicht zu heiß wird.

                  Zum \"Quer-Löten\"
                  Man sollte natürlich nicht so viel Zinn nehmen, daß es schon der Schwerkraft folgt. ABER selbst bei wenig Zinn würd durch das liegende Löten ein Kurzschluß begünstigt.

                  Kommentar

                  • NorbertE
                    NorbertE

                    #10
                    Akkus Inline Löten

                    Hallo Stefan,

                    hastja ne richtige Abhandlung geschrieben...;-))

                    Ist aber schon o.K. so.

                    Ich hatte oben vergessen:natürlich verzinnen vorneweg.Dazu nehm ich eine ganz normale flache Lötspitze im 100W regelbaren Kolben und pures Zinn. Das Flussmittel (s.o)trag ich manuell auf. Die 450 Grad nehm ich auch,da gehts am Besten.

                    Zum liegend löten: Ich weiß nicht,wie das die Profis machen.Das liegend ist kein Problem wenn man die Zinnmenge im Griff hat.Wenig ist hier viel.
                    Wenn man ordentlich verzinnt hat, brauch es eigentlich fast keine Zinnzugabe mehr beim eigentlichen Löten.
                    Diese Zinnmenge hab ich auf der Hammerspitze.Die ist selbergefertigt aus Stangenkupfer 8mm im selben Kolben.Ideal für den Pluspol z.B.der SubC.
                    Die Schwierigkeit oder besser Langwierigkeit ist,diesen Hammer schön sauber zuhalten.So,daß wirklich nur wenig Zinn dran ist.

                    Deine Idee mit den alten Zellen ist gut.Hätte ich die nur bei meinem ersten Versuch gehabt...;-))

                    Grüsse Norbert

                    Kommentar

                    • Stefan Hundler
                      Stefan Hundler

                      #11
                      Akkus Inline Löten

                      Hallo!

                      ]hastja ne richtige Abhandlung geschrieben...;-))
                      Wenn schon ... denn schon [img src=icon_smile.gif border=0 align=middle]

                      ]Ich hatte oben vergessen:natürlich verzinnen vorneweg.
                      ]Dazu nehm ich eine ganz normale flache Lötspitze im 100W regelbaren Kolben und pures Zinn.
                      Wieso eine flache Lötspize? Dies geht doch mit dem Hammer besser ..

                      ]Das Flussmittel (s.o)trag ich manuell auf. Die 450 Grad nehm ich auch,da gehts am Besten.
                      Also Lötfett? ... In den meisten Zinnsorten ist schon Flußmittel zu ca. 2-3% drin. Ich muß es leider mal so sagen, aber wer Lötfett braucht kann nicht löten. Nimms mir bitte nich bösse ... :-)

                      Allgemein ist eben wichtig, daß man das Zinn nicht erst auf den Lötkolben flüssig macht und dann damit das Kabel \"einreibt\", sondern das Zinn zu der Arbeit hält und dort schmelzen läßt.

                      Wenn ich doch mal bei rein mechanischen Sachen Fett brauche, so verwende ich Löthonig. Aber das letzte Kilo Zinn ist bei mir weggegangen ohne das ich einmal die Tube angerührt habe.


                      ]Zum liegend löten: Ich weiß nicht,wie das die Profis machen.
                      Was heißt Profis ...? Wenn man erst mal ein paar hundert Akkus gelötet hat, sollte man dazuzählen ...
                      Ich weiß es aber auch nicht genau, denke aber, daß Inlinelötungen entweder Jabse machen oder Maschienen ...
                      Wer weis dazu näheres?

                      ]Das liegend ist kein Problem wenn man die Zinnmenge im Griff hat.
                      Auch bei sehr wenig Zinn wird sich ein kleiner Wulst nach unten bilden ...

                      Probiert mal beide Varianten aus ...

                      ]Wenn man ordentlich verzinnt hat, brauch es eigentlich fast keine Zinnzugabe mehr beim eigentlichen Löten.
                      Ich verzinne nur SEHR dünn, daß nachher mein zusätzliches Zinn nicht schon zuviel des guten ist. Wie schon geschrieben gebe ich nur noch etwas Zinn dazu, daß frisches Zinn und Flußmittel an der \"Spitze\" ist.
                      Beides zersetzt sich nähmlich durch die hohen Temperaturen nach kurzer Zeit .. :-(

                      ]Diese Zinnmenge hab ich auf der Hammerspitze.Die ist selbergefertigt aus Stangenkupfer 8mm im selben Kolben.
                      Wenn dich interessiert kannst Du Dir mal das hier ansehen ... - ziehmlich am Ende.


                      ]Die Schwierigkeit oder besser Langwierigkeit ist,diesen Hammer schön sauber
                      ]zuhalten.So,daß wirklich nur wenig Zinn dran ist.
                      Die Probleme habe ich auch .. ist eben leider nicht Zunderfrei.
                      Ich frage mich ernsthaft, wieso es nicht so eine \"Spitze\" wie meine aus guten Material zu erwerben gibt. Meine erste Spitze war aus Messing, die 2. aus Kupfer ... Beide wurden regelreicht aufgefressen.

                      Die neuste Spitze ist wieder aus Kupfer.
                      Vielleicht liegt es am dängeln oder das Kupfer ist besser/schlechter - diese hält nähmlich schon ziehmlich lange ... und wird dies wohl auch noch eine Zeit lang tun.

                      Nachtrag:
                      Eins hatte ich gestern noch vergessen:
                      Beim zusammenführen der Akkus sollte es so eine \"Ditsch\" geben, als wenn man zwei Zellen ohne Zinn leich gegeneinander klopft. Ist es eher ein dumpfes Geräusch und fühlt es sich so an, als währe zwischen den zwei Zellen noch ein bissel Watte geweseen, so ist das Zinn zu früh kalt geworden und die Zellen haben keine optimalte Verbindung und/oder stehen etwas weiter auseinander.

                      Diese Zellen sollte man dann noch mal auseinanderbrechen (geht dann meistens leicht) und neu Löten. Es liegt meist an zu geringer Lötkolbentemperatur, man ist zu langsam und/oder man hat nicht lange genug die Zellen erhizt.

                      CU Stefan

                      HP: http://www.stefan.mfv-lahntal.de

                      Editiert von - Stefan Hundler am 19/06/2001 02:05:09

                      Kommentar

                      • Dirk K.
                        Member
                        • 31.05.2001
                        • 390
                        • Dirk

                        #12
                        Akkus Inline Löten

                        Hallo Stefan,

                        Ich habe mich hier zwar nicht einzumischen, aber .... ;-)

                        ]Das Flussmittel (s.o)trag ich manuell auf. Die 450 Grad nehm ich auch,da gehts am Besten.
                        Also Lötfett? ... In den meisten Zinnsorten ist schon Flußmittel zu ca. 2-3% drin. Ich muß es leider mal so sagen, aber wer Lötfett braucht kann nicht löten. Nimms mir bitte nich bösse ... :-)


                        Wie kommst Du den zu Deiner Schlußfolgerung??
                        Auch ich trage das Flußmittel manchmal manuell auf. Trotzdem ist es kein agressives Lötfett. Dazu habe ich mit etwas Kolophonium in Brennspiritus aufgelöst. Je nach Beschaffenheit des Zinns und der zu verlötenden Oberfläche brauche ich ab und zu doch etwas davon.

                        Gruß Dirk

                        Kommentar

                        • NorbertE
                          NorbertE

                          #13
                          Akkus Inline Löten

                          Hallo,

                          Dirk,warum solltest Du dich hier nicht einmischen...*;-))

                          Dein Flussmittel ist dasselbe wie meins.Hat sich seit vielen Jahren bewährt.Zu DDR-Zeiten gabs nix,ausserdem ist es schön preiswert...;-))
                          Und im Flussmittellot ist auch nur Kolophonium drinne....

                          Stefan:
                          Deine Spitze ist ähnlich meiner.Ich weiß nicht,ob es sowas auch fertig in einer guten Qualität gibt.
                          Zum Löten selbst:Ich hab ganz einfach die Erfahrung gemacht,daß,wenn man mit dem Hammer plan auf beiden Zellen aufliegt,man in dem Augenblick kein Zinn mehr an die eigentlichen Stellen bekommt.Wie geht das bei Dir?
                          Deswegen vorher dünn!! verzinnen-nach erkalten etwas Flussmittel dran(auch wenig)-den ebenfalls dünn!! bezinnten Hammer dran-fertig.
                          Das mit dem \"Ditsch\" ist lustig.;-))Ich kenn das Wort vom Semmel in Kakao \"ditschen\":-))
                          Aber hast schon recht,so ähnlich hört sichs an.

                          Grüsse Norbert

                          Kommentar

                          • Dirk K.
                            Member
                            • 31.05.2001
                            • 390
                            • Dirk

                            #14
                            Akkus Inline Löten

                            Hallo Norbert,

                            ] Dein Flussmittel ist dasselbe wie meins.Hat sich seit vielen Jahren bewährt.Zu DDR-Zeiten gabs nix,ausserdem ist es schön preiswert...;-))

                            Willkommen im Klub! Habe ich mich jetzt verraten? ;-)

                            Gruß aus Berlin
                            Dirk

                            Kommentar

                            • Stefan Hundler
                              Stefan Hundler

                              #15
                              Akkus Inline Löten

                              Hallo!

                              @Dirk:

                              ]Ich habe mich hier zwar nicht einzumischen, aber .... ;-)
                              Na gut - ausnahmsweise :-)

                              ]Wie kommst Du den zu Deiner Schlußfolgerung??
                              ]Auch ich trage das Flußmittel manchmal manuell auf.
                              ]Trotzdem ist es kein agressives Lötfett.
                              Nu, ich hab schon vielen beim löten zugeschaut ... Manchmal wollte ich gar nicht mehr hinsehen, so haben welche das Zinn vergewaltigt.
                              Und sollte es wirklich ein GUTES Flußmittel sein, so kann man mal ein Auge zudrücken. Ich bin zwar kein Chemie-Fritze aber mir wurde schon von ein paar dieser Kategorie gesagt, daß prinzipiell JEDES FLußmittel die Lötstelle angreifen würde.

                              Und mal ne Gegenfrage:
                              Wenn man bei guten Zinn ganz ohne zusätzliche Flußmittel auskommt, wieso sollte man sie benutzen?
                              Oder: Wenn man gutes Zinn gefunden hat, wieso kauft man sich nicht ein paar Kilo und benutzt dieses anstelle von schlechtem?

                              ]Dazu habe ich mit etwas Kolophonium in Brennspiritus aufgelöst. Je nach ]Beschaffenheit des Zinns und der zu verlötenden Oberfläche brauche ich ab und ]zu doch etwas davon.
                              Kolophonium ... hätte man es mir nicht zuvor genommen, ist hätte auch gleich auf einen Ossi getipt :-)


                              @Norbert:
                              ]Dein Flussmittel ist dasselbe wie meins.Hat sich seit vielen Jahren bewährt.Zu
                              ]DDR-Zeiten gabs nix,ausserdem ist es schön preiswert...;-))
                              ]Und im Flussmittellot ist auch nur Kolophonium drinne....
                              Mir wurde damals gesagt, ich solle es in Benzon auflösen ... das habe ich dann doch mal gelassen.
                              Ist Kolophonim so eine Vorform vom Bernstein?

                              ]Deine Spitze ist ähnlich meiner.Ich weiß nicht,ob es sowas auch fertig in einer guten Qualität gibt.
                              Also ich suche schon seit Jahren :-(

                              ]Zum Löten selbst:Ich hab ganz einfach die Erfahrung gemacht,daß,wenn man mit
                              ]dem Hammer plan auf beiden Zellen aufliegt,man in dem Augenblick kein Zinn
                              ]mehr an die eigentlichen Stellen bekommt.Wie geht das bei Dir?
                              Nu zum einen wird wiklich das Zinn etwas weggedrückt, aber sobald man den Lötkolben wegnimmt ist es wieder da, wo es sein sollte.

                              Zusätzlich dazu habe ich die \"Spitzen\" (sagen wir doch einfach mal Lötflächen dazu) leicht rund gedängelt. Man kann dadurch nicht mehr so leicht verkannten auf den Zellen und das Zinn wird nicht so stark verdrängt.
                              Auch meine ich zu merken, daß das Zinn mehr da bleibt wo es soll ...

                              ]Das mit dem \"Ditsch\" ist lustig.;-))Ich kenn das Wort vom Semmel in ]Kakao \"ditschen\":-))
                              Bei uns heißt dies \"dunken\" ... keine Ahnung ob dies auch so geschrieben wird.



                              CU Stefan

                              HP: http://www.stefan.mfv-lahntal.de

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