Heckrotorlage zur Hauptrotorebene
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goimagog
AW: Heckrotorlage zur Hauptrotorebene
Hallo Daniel,
okay, da gebe ich dir recht, da habe ich mich in der Hektik (ich will iegentlich zu einem Stammtisch von Heli-Piloten) vertan.
Aber diese Seite beschreibt nochmal das Problem des Rollmoments durch den Heckrotorschub:
Siehe Abb. 12.
Gruß
Christian
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Acer99
AW: Heckrotorlage zur Hauptrotorebene
@Christian
Den Angaben in Deinem Link würde ich nicht zu viel Vertrauen schenken.
Wenn ich zB dort lese: Je dichter die Luft, desto weniger muss der Antrieb leisten und desto mehr Gewicht kann der Hubschrauber tragen. Da mit zunehmender Flughöhe die Luftdichte abnimmt, muss das Gewicht des Helikopters reduziert werden, um ihn im Schwebeflug halten zu können.
dann kann man nur sagen, sechs, setzen. Die Luftdichte hat nichts, aber auch gar nichts damit zu tun, wieviel Leistung ich benötige, den Heli in der Schwebe zu lassen. Wer das nicht versteht, sollte keine Artikel veröffentlichen.
OL
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AW: Heckrotorlage zur Hauptrotorebene
Hast du da einen Beleg für? Ich glaub das nämlich nicht so ganz.Zitat von Acer99 Beitrag anzeigen. Die Luftdichte hat nichts, aber auch gar nichts damit zu tun, wieviel Leistung ich benötige, den Heli in der Schwebe zu lassen.
gruß André
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AW: Heckrotorlage zur Hauptrotorebene
Also ich war auch der Meinung das Helis in grosen höhen zu Kämpfen haben weil dort die Luft dünner ist.
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Acer99
AW: Heckrotorlage zur Hauptrotorebene
Sollte keine Frage des Glaubens seinZitat von Spacemarine Beitrag anzeigenHast du da einen Beleg für? Ich glaub das nämlich nicht so ganz.
gruß André
Aber ist doch logisch. Um einen Heli oder was auch immer in der Schwebe zu halten, braucht es eine Kraft, die genau der entspricht, mit der der Heli zu Boden gezerrt wird.
Da mein Heli am Nordseestrand genau soviel wiegt wie auf dem Mont Everest (ganz genau genommen ist er auf dem Berg sogar etwas leichter), brauche ich hier wie dort die gleich "Kraft".
Die "Leistung", die ich zur Erzeugung der Gegenkraft namens Auftrieb benötige,, muss daher gleich bleiben.
Der einzige Grund, warum irgendwann ein Heli nicht weiter steigt, ist nicht etwa, weil die Leistung nicht reicht, sondern weil die Leistung nicht mehr in Auftrieb umgesetzt werden kann.
Der Auftrieb, den eine Tragfläche erzeugt, ja die ist auch von der Luftdichte abhängig. Um bei geringerer Luftdichte den gleichen Auftrieb zu erzeugen, muss ich also die Strömungsgeschwindigkeit erhöhen oder aber den Anstellwinkel.
Beides geht in praxi aber nicht, denn ich kann die Kopfdrehzahl gerade bei manntragenden Helis mal nicht so eben vervierfachen oder den Anstellwinkel X-beliebig erhöhen. Und irgendwann reisst ohnehin bei zu hohen Anstellwinkel die Strömung ab, futsch ist der Auftrieb.
DAS ist der Grund, weshalb Helis und auch Flugzeuge irgendwann wegen der Luftdichte nicht höher können, mit Leistung hat das nix zu tun
OL
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Acer99
AW: Heckrotorlage zur Hauptrotorebene
Ja, sicher, das ist richtig, aber man darf daraus nicht schliessen, das es an Leistung fehlt, sondern es fehlt am Auftrieb.Zitat von Tiger996 Beitrag anzeigenAlso ich war auch der Meinung das Helis in grosen höhen zu Kämpfen haben weil dort die Luft dünner ist.
Klar, gerade ein Kolbentriebwerk, aber auch Bienen, verlieren in grosser Höhe an Leistung (wenn sich nicht speziell darauf ausgelegt sind) und eins kommt zum anderen. Der Punkt ist aber allein, dass aufgrund technischer Vorgaben die Leistung nicht mehr in Auftrieb umgewandelt werden kann.
Ein Hubschrauber wird im Vakuum nicht fliegen, egal wieviel Leistung er hat.
OL
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mike65
AW: Heckrotorlage zur Hauptrotorebene
Im Grenzbereich (Höhe) eines Helikopters mag deine Aussage bezüglich Leistung ja stimmen. Da mangels Luftdichte oder zu grossem Anstellwinkel mit mehr Leistung nicht mehr Auftrieb erzeugt werden kann.Zitat von Acer99 Beitrag anzeigenSollte keine Frage des Glaubens sein
Aber ist doch logisch. Um einen Heli oder was auch immer in der Schwebe zu halten, braucht es eine Kraft, die genau der entspricht, mit der der Heli zu Boden gezerrt wird.
Da mein Heli am Nordseestrand genau soviel wiegt wie auf dem Mont Everest (ganz genau genommen ist er auf dem Berg sogar etwas leichter), brauche ich hier wie dort die gleich "Kraft".
Die "Leistung", die ich zur Erzeugung der Gegenkraft namens Auftrieb benötige,, muss daher gleich bleiben.
Der einzige Grund, warum irgendwann ein Heli nicht weiter steigt, ist nicht etwa, weil die Leistung nicht reicht, sondern weil die Leistung nicht mehr in Auftrieb umgesetzt werden kann.
Der Auftrieb, den eine Tragfläche erzeugt, ja die ist auch von der Luftdichte abhängig. Um bei geringerer Luftdichte den gleichen Auftrieb zu erzeugen, muss ich also die Strömungsgeschwindigkeit erhöhen oder aber den Anstellwinkel.
Beides geht in praxi aber nicht, denn ich kann die Kopfdrehzahl gerade bei manntragenden Helis mal nicht so eben vervierfachen oder den Anstellwinkel X-beliebig erhöhen. Und irgendwann reisst ohnehin bei zu hohen Anstellwinkel die Strömung ab, futsch ist der Auftrieb.
DAS ist der Grund, weshalb Helis und auch Flugzeuge irgendwann wegen der Luftdichte nicht höher können, mit Leistung hat das nix zu tun
OL
Fakt ist aber, das die Triebwerke im Heli bei geringer Luftdichte, z.B. auch hohen Lufttemperaturen, mehr Leistung abgeben müssen um den gleichen Auftrieb zu erzeugen. Ob das mit höherem Anstellwinkel oder höherer Drehzahl erreicht wird ist mal sekundär.
Flugzeugtriebwerke z.B. müssen beim Starten, mit mehr Leistung mehr Kraft erzeugen um höhere Geschwindigkeiten zu erreichen der den nötigen Auftrieb zum Abheben erzeugt, wenn die Lufttemperatur höher ist oder wenn die Startbahn höher liegt.
Aus dem Grunde wird vor dem Start mittels z.B. FMC (Flight-Managment-Computer) eine Berechnung durchgeführt die den notwendigen Schub und somit, in unserem Beispiel, die Mehrleistung der Triebwerke berechnet.
LG Mike
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Acer99
AW: Heckrotorlage zur Hauptrotorebene
Na, nicht so ganz. Bei geringerer Luftdichte zB geht meine Vr hoch, weil ich eben mehr Geschwindigkeit am Flügel brauche, um den zum Starten erforderlichen Auftrieb zu erzeugen. Da die Bahnlänge aber vorgegeben ist ebenso wie der Punkt, an dem Vr erreicht sein muss, damit ich an einem späteren Punkt die ebenfalls vorgebene Mindesthöhe habe, muss ich schneller beschleunigen, um rechtzeitig Vr zu erreichen. Um schneller zu beschleunigen gibts mehr Bumms aus den Orgeln.Zitat von mike65 Beitrag anzeigenAus dem Grunde wird vor dem Start mittels z.B. FMC (Flight-Managment-Computer) eine Berechnung durchgeführt die den notwendigen Schub und somit, in unserem Beispiel, die Mehrleistung der Triebwerke berechnet.
LG Mike
Mit der Luftdichte hat das also nur mittelbar zu tun. Wäre die Bahn lang genug, würde mir FMC auch nicht mehr T/O Power erlauben, weil es
nicht erforderlich ist, denn schließlich hats dann mehr Zeit.
Und dieser Punkt war nur ein Indiz dafür, dass es der Artikel nicht so genau nimmt und man ihn deshalb nicht als verläßliche Quelle für die Behauptung nutzen kann, aufgrund eines Hebels käme es zur Drift des Helis.
OL
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AW: Heckrotorlage zur Hauptrotorebene
Hi,
nochmal zurück zur ursprünglichen Frage. Es ist doch so, dass der HeRo zwar das Drehmoment des HR ausgleicht, es jedoch dadurch zur Drift nach Links bei rechtsdrehenden Systemen kommt. Dem wird dann durch Kippen der HR-Ebene entgegengewirkt. Dadurch fängt der Heli an zu Rollen, was zu einer ßnderung des Schubvektors des HeRo führt, von genau nach links zu schräg nach links oben von hinten gesehen. Das muss dann der HR wieder ausgleichen, durch Neigen der HR-Ebene nach rechts. Und dann geht's wieder von vorne los. Insofern fängt der Heli schon "von selbst" an zu rollen, was aber aber durch Höherlegen des HR auch nicht verhindern kann, weil die Kräfte immer noch gleich wirken. Oder liege ich da falsch?
Grüße,
MariusLogo 700, Logo 600, Trex 500
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AW: Heckrotorlage zur Hauptrotorebene
@Acer99
Du hast in deiner Aussage einen falschen Schluss gezogen und zwar schreibst du:
Bis hier her ist alles richtig. Aber jetzt kommt der falsche Schluss:Zitat von Acer99 Beitrag anzeigenDa mein Heli am Nordseestrand genau soviel wiegt wie auf dem Mont Everest (ganz genau genommen ist er auf dem Berg sogar etwas leichter), brauche ich hier wie dort die gleich "Kraft".
Das stimmt nicht. Nur weil die Kraft gleich bleibt, kannst du daraus keine Aussage über die Leistung ableiten. Der Auftrieb den du erzeugst, hängt von verschiedenen Faktoren ab, wie z.B. Drehzahl, Rotordurchmesser, Blattform, Blattanstellung, Luftdichte, usw...Zitat von Acer99 Beitrag anzeigenDie "Leistung", die ich zur Erzeugung der Gegenkraft namens Auftrieb benötige,, muss daher gleich bleiben.
Angenommen du kannst zeigen (mathematisch oder physikalisch anschaulich) dass bei Abnahme der Luftdichte und konstanthalten der Leistung die Drehzahl bzw. der Anstellwinkel gerade so zunehmen, dass der gleiche Auftrieb erzeugt wird, dann erst kann man sagen dass der Auftrieb unabhängig von der Luftdichte ist. Das zu zeigen dürfte meiner Meinung nach aber nicht so leicht sein.
Gruß André
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Acer99
AW: Heckrotorlage zur Hauptrotorebene
Zitat von Spacemarine Beitrag anzeigen@Acer99
Das stimmt nicht. Nur weil die Kraft gleich bleibt, kannst du daraus keine Aussage über die Leistung ableiten. Der Auftrieb den du erzeugst, hängt von verschiedenen Faktoren ab, wie z.B. Drehzahl, Rotordurchmesser, Blattform, Blattanstellung, Luftdichte, usw...
Gruß André
Doch, zumindest in unserem Universum. Der benötigte Auftrieb bleibt gleich, damit bleibt auch die Leistung, die ich für die Erzuegung des Auftriebes benötige, gleich. Anderfalls gilt der erste Hauptsatz der Td nicht, was bislang niemand annimmt.
Das "Problem" ist nur, dass ich den Auftrieb - von mir aus wegen mangelnder Luftdichte - nicht mehr erzeugt bekomme, weil ich mit der vorhandenen Leistung eben irgendwas produziere nur keinen Auftrieb. Man darf nicht Ursache und Wirkung verwechseln.
Kurz: Das Problem ist nicht fehlende Leistung, sondern die Umsetzung der Leistung in Auftrieb.
OL
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mike65
AW: Heckrotorlage zur Hauptrotorebene
Das stimmt soweit.Zitat von Acer99 Beitrag anzeigen
Mit der Luftdichte hat das also nur mittelbar zu tun. Wäre die Bahn lang genug, würde mir FMC auch nicht mehr T/O Power erlauben, weil es
nicht erforderlich ist, denn schließlich hats dann mehr Zeit.
Trotzdem müssen die Triebwerke bei geringerer Luftdichte mehr Leistung erbringen, und somit auch mehr Kraft erzeugen, um die gleiche Geschwindigkeit ( TAS, true air speed) des Fluggeräts aufrecht zu erhalten.
LG Mike
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Acer99
AW: Heckrotorlage zur Hauptrotorebene
Nein. Wieso sollte dem so sein? Was hat die TAS mit Luftdichte zu tun? TAS ist TAS, dafür steht ja gerade das TZitat von mike65 Beitrag anzeigenDas stimmt soweit.
Trotzdem müssen die Triebwerke bei geringerer Luftdichte mehr Leistung erbringen, und somit auch mehr Kraft erzeugen, um die gleiche Geschwindigkeit ( TAS, true air speed) des Fluggeräts aufrecht zu erhalten.
LG Mike
OL
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AW: Heckrotorlage zur Hauptrotorebene
Hallo,Zitat von mike65 Beitrag anzeigenFakt ist aber, das die Triebwerke im Heli bei geringer Luftdichte, z.B. auch hohen Lufttemperaturen, mehr Leistung abgeben müssen um den gleichen Auftrieb zu erzeugen. Ob das mit höherem Anstellwinkel oder höherer Drehzahl erreicht wird ist mal sekundär.
nein das Triebwerk muss nicht mehr leisten, denn bei geringer Luftdichte wird der Luftwiederstand ja auch geringer ergo wird bei gleichen Anstellwinkel weniger Kraft gebraucht, aber damit der Heli nicht sinktmuss der Anstellwinkel der Blätter erhöht werden was dann aber nicht mehr Leistung kostet. Die erforderliche Leistung bleibt gleich, denn der erhöhte leistungsbedarf bei einem höheren Anstellwinkel der Blätter wird durch den geringeren Luftwiederstand kompensiert.
Gruß
UliIch kann zwar nicht gut fliegen, liebe aber gute Technik.
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