Heckrotorlage zur Hauptrotorebene

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  • danousek
    "Inselprinz"
    • 14.04.2008
    • 3130
    • Daniel
    • Mannheim, Praha/Kladno

    #16
    AW: Heckrotorlage zur Hauptrotorebene

    Zitat von goimagog Beitrag anzeigen
    Hallo Daniel,

    das widerspricht sich mit meinen Beobachtungen:

    Bei meinem Logo sehe ich immer, das er nach rechts kippt. In diese Richtung (nach rechts) wirkt auch der Schub des Heckrotors. Deiner Meinung nach müßte der Hubschrauber auf Grund des Heckrotorschubs also versuchen nach rechts zu driften und die Blattspitzenebene des Hauptrotor müßte sich in die andere Richtung neigen, um dies zu verhindern. Tut sie aber nicht, sie neigt sich in die Richtung, in der der Heckrotorschub gerichtet ist.

    Gruß
    Christian
    Nein, der HeRo schiebt den Heli nach links und DU musst nach rechts roll geben damit er auf einer Stelle bleibt

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    • goimagog
      goimagog

      #17
      AW: Heckrotorlage zur Hauptrotorebene

      Hallo Daniel,

      okay, da gebe ich dir recht, da habe ich mich in der Hektik (ich will iegentlich zu einem Stammtisch von Heli-Piloten) vertan.

      Aber diese Seite beschreibt nochmal das Problem des Rollmoments durch den Heckrotorschub:

      Alles über Helikopter Fliegerei, Hubschrauber Geschichte , Aerodynamik, Technik, Bilder und Forum


      Siehe Abb. 12.

      Gruß
      Christian

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      • Acer99
        Acer99

        #18
        AW: Heckrotorlage zur Hauptrotorebene

        @Christian

        Den Angaben in Deinem Link würde ich nicht zu viel Vertrauen schenken.

        Wenn ich zB dort lese: Je dichter die Luft, desto weniger muss der Antrieb leisten und desto mehr Gewicht kann der Hubschrauber tragen. Da mit zunehmender Flughöhe die Luftdichte abnimmt, muss das Gewicht des Helikopters reduziert werden, um ihn im Schwebeflug halten zu können.

        dann kann man nur sagen, sechs, setzen. Die Luftdichte hat nichts, aber auch gar nichts damit zu tun, wieviel Leistung ich benötige, den Heli in der Schwebe zu lassen. Wer das nicht versteht, sollte keine Artikel veröffentlichen.

        OL

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        • Spacemarine
          Member
          • 01.01.2008
          • 93
          • Andre

          #19
          AW: Heckrotorlage zur Hauptrotorebene

          Zitat von Acer99 Beitrag anzeigen
          . Die Luftdichte hat nichts, aber auch gar nichts damit zu tun, wieviel Leistung ich benötige, den Heli in der Schwebe zu lassen.
          Hast du da einen Beleg für? Ich glaub das nämlich nicht so ganz.

          gruß André

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          • Tiger996
            matzesmodellshop.de
            Onlineshop
            • 06.11.2008
            • 1394
            • Mathias
            • Egenhausen

            #20
            AW: Heckrotorlage zur Hauptrotorebene

            Also ich war auch der Meinung das Helis in grosen höhen zu Kämpfen haben weil dort die Luft dünner ist.
            MMS*-*Matzes Modell Shop

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            • Acer99
              Acer99

              #21
              AW: Heckrotorlage zur Hauptrotorebene

              Zitat von Spacemarine Beitrag anzeigen
              Hast du da einen Beleg für? Ich glaub das nämlich nicht so ganz.

              gruß André
              Sollte keine Frage des Glaubens sein

              Aber ist doch logisch. Um einen Heli oder was auch immer in der Schwebe zu halten, braucht es eine Kraft, die genau der entspricht, mit der der Heli zu Boden gezerrt wird.

              Da mein Heli am Nordseestrand genau soviel wiegt wie auf dem Mont Everest (ganz genau genommen ist er auf dem Berg sogar etwas leichter), brauche ich hier wie dort die gleich "Kraft".

              Die "Leistung", die ich zur Erzeugung der Gegenkraft namens Auftrieb benötige,, muss daher gleich bleiben.

              Der einzige Grund, warum irgendwann ein Heli nicht weiter steigt, ist nicht etwa, weil die Leistung nicht reicht, sondern weil die Leistung nicht mehr in Auftrieb umgesetzt werden kann.
              Der Auftrieb, den eine Tragfläche erzeugt, ja die ist auch von der Luftdichte abhängig. Um bei geringerer Luftdichte den gleichen Auftrieb zu erzeugen, muss ich also die Strömungsgeschwindigkeit erhöhen oder aber den Anstellwinkel.

              Beides geht in praxi aber nicht, denn ich kann die Kopfdrehzahl gerade bei manntragenden Helis mal nicht so eben vervierfachen oder den Anstellwinkel X-beliebig erhöhen. Und irgendwann reisst ohnehin bei zu hohen Anstellwinkel die Strömung ab, futsch ist der Auftrieb.

              DAS ist der Grund, weshalb Helis und auch Flugzeuge irgendwann wegen der Luftdichte nicht höher können, mit Leistung hat das nix zu tun

              OL

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              • Acer99
                Acer99

                #22
                AW: Heckrotorlage zur Hauptrotorebene

                Zitat von Tiger996 Beitrag anzeigen
                Also ich war auch der Meinung das Helis in grosen höhen zu Kämpfen haben weil dort die Luft dünner ist.
                Ja, sicher, das ist richtig, aber man darf daraus nicht schliessen, das es an Leistung fehlt, sondern es fehlt am Auftrieb.

                Klar, gerade ein Kolbentriebwerk, aber auch Bienen, verlieren in grosser Höhe an Leistung (wenn sich nicht speziell darauf ausgelegt sind) und eins kommt zum anderen. Der Punkt ist aber allein, dass aufgrund technischer Vorgaben die Leistung nicht mehr in Auftrieb umgewandelt werden kann.

                Ein Hubschrauber wird im Vakuum nicht fliegen, egal wieviel Leistung er hat.

                OL

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                • mike65
                  mike65

                  #23
                  AW: Heckrotorlage zur Hauptrotorebene

                  Zitat von Acer99 Beitrag anzeigen
                  Sollte keine Frage des Glaubens sein

                  Aber ist doch logisch. Um einen Heli oder was auch immer in der Schwebe zu halten, braucht es eine Kraft, die genau der entspricht, mit der der Heli zu Boden gezerrt wird.

                  Da mein Heli am Nordseestrand genau soviel wiegt wie auf dem Mont Everest (ganz genau genommen ist er auf dem Berg sogar etwas leichter), brauche ich hier wie dort die gleich "Kraft".

                  Die "Leistung", die ich zur Erzeugung der Gegenkraft namens Auftrieb benötige,, muss daher gleich bleiben.

                  Der einzige Grund, warum irgendwann ein Heli nicht weiter steigt, ist nicht etwa, weil die Leistung nicht reicht, sondern weil die Leistung nicht mehr in Auftrieb umgesetzt werden kann.
                  Der Auftrieb, den eine Tragfläche erzeugt, ja die ist auch von der Luftdichte abhängig. Um bei geringerer Luftdichte den gleichen Auftrieb zu erzeugen, muss ich also die Strömungsgeschwindigkeit erhöhen oder aber den Anstellwinkel.

                  Beides geht in praxi aber nicht, denn ich kann die Kopfdrehzahl gerade bei manntragenden Helis mal nicht so eben vervierfachen oder den Anstellwinkel X-beliebig erhöhen. Und irgendwann reisst ohnehin bei zu hohen Anstellwinkel die Strömung ab, futsch ist der Auftrieb.

                  DAS ist der Grund, weshalb Helis und auch Flugzeuge irgendwann wegen der Luftdichte nicht höher können, mit Leistung hat das nix zu tun

                  OL
                  Im Grenzbereich (Höhe) eines Helikopters mag deine Aussage bezüglich Leistung ja stimmen. Da mangels Luftdichte oder zu grossem Anstellwinkel mit mehr Leistung nicht mehr Auftrieb erzeugt werden kann.

                  Fakt ist aber, das die Triebwerke im Heli bei geringer Luftdichte, z.B. auch hohen Lufttemperaturen, mehr Leistung abgeben müssen um den gleichen Auftrieb zu erzeugen. Ob das mit höherem Anstellwinkel oder höherer Drehzahl erreicht wird ist mal sekundär.
                  Flugzeugtriebwerke z.B. müssen beim Starten, mit mehr Leistung mehr Kraft erzeugen um höhere Geschwindigkeiten zu erreichen der den nötigen Auftrieb zum Abheben erzeugt, wenn die Lufttemperatur höher ist oder wenn die Startbahn höher liegt.
                  Aus dem Grunde wird vor dem Start mittels z.B. FMC (Flight-Managment-Computer) eine Berechnung durchgeführt die den notwendigen Schub und somit, in unserem Beispiel, die Mehrleistung der Triebwerke berechnet.


                  LG Mike

                  Kommentar

                  • Acer99
                    Acer99

                    #24
                    AW: Heckrotorlage zur Hauptrotorebene

                    Zitat von mike65 Beitrag anzeigen
                    Aus dem Grunde wird vor dem Start mittels z.B. FMC (Flight-Managment-Computer) eine Berechnung durchgeführt die den notwendigen Schub und somit, in unserem Beispiel, die Mehrleistung der Triebwerke berechnet.
                    LG Mike
                    Na, nicht so ganz. Bei geringerer Luftdichte zB geht meine Vr hoch, weil ich eben mehr Geschwindigkeit am Flügel brauche, um den zum Starten erforderlichen Auftrieb zu erzeugen. Da die Bahnlänge aber vorgegeben ist ebenso wie der Punkt, an dem Vr erreicht sein muss, damit ich an einem späteren Punkt die ebenfalls vorgebene Mindesthöhe habe, muss ich schneller beschleunigen, um rechtzeitig Vr zu erreichen. Um schneller zu beschleunigen gibts mehr Bumms aus den Orgeln.

                    Mit der Luftdichte hat das also nur mittelbar zu tun. Wäre die Bahn lang genug, würde mir FMC auch nicht mehr T/O Power erlauben, weil es
                    nicht erforderlich ist, denn schließlich hats dann mehr Zeit.

                    Und dieser Punkt war nur ein Indiz dafür, dass es der Artikel nicht so genau nimmt und man ihn deshalb nicht als verläßliche Quelle für die Behauptung nutzen kann, aufgrund eines Hebels käme es zur Drift des Helis.

                    OL

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                    • Scholli
                      Member
                      • 01.03.2008
                      • 234
                      • Marius
                      • Albuquerque, New Mexico

                      #25
                      AW: Heckrotorlage zur Hauptrotorebene

                      Hi,

                      nochmal zurück zur ursprünglichen Frage. Es ist doch so, dass der HeRo zwar das Drehmoment des HR ausgleicht, es jedoch dadurch zur Drift nach Links bei rechtsdrehenden Systemen kommt. Dem wird dann durch Kippen der HR-Ebene entgegengewirkt. Dadurch fängt der Heli an zu Rollen, was zu einer ßnderung des Schubvektors des HeRo führt, von genau nach links zu schräg nach links oben von hinten gesehen. Das muss dann der HR wieder ausgleichen, durch Neigen der HR-Ebene nach rechts. Und dann geht's wieder von vorne los. Insofern fängt der Heli schon "von selbst" an zu rollen, was aber aber durch Höherlegen des HR auch nicht verhindern kann, weil die Kräfte immer noch gleich wirken. Oder liege ich da falsch?

                      Grüße,
                      Marius
                      Logo 700, Logo 600, Trex 500

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                      • Spacemarine
                        Member
                        • 01.01.2008
                        • 93
                        • Andre

                        #26
                        AW: Heckrotorlage zur Hauptrotorebene

                        @Acer99

                        Du hast in deiner Aussage einen falschen Schluss gezogen und zwar schreibst du:

                        Zitat von Acer99 Beitrag anzeigen
                        Da mein Heli am Nordseestrand genau soviel wiegt wie auf dem Mont Everest (ganz genau genommen ist er auf dem Berg sogar etwas leichter), brauche ich hier wie dort die gleich "Kraft".
                        Bis hier her ist alles richtig. Aber jetzt kommt der falsche Schluss:

                        Zitat von Acer99 Beitrag anzeigen
                        Die "Leistung", die ich zur Erzeugung der Gegenkraft namens Auftrieb benötige,, muss daher gleich bleiben.
                        Das stimmt nicht. Nur weil die Kraft gleich bleibt, kannst du daraus keine Aussage über die Leistung ableiten. Der Auftrieb den du erzeugst, hängt von verschiedenen Faktoren ab, wie z.B. Drehzahl, Rotordurchmesser, Blattform, Blattanstellung, Luftdichte, usw...

                        Angenommen du kannst zeigen (mathematisch oder physikalisch anschaulich) dass bei Abnahme der Luftdichte und konstanthalten der Leistung die Drehzahl bzw. der Anstellwinkel gerade so zunehmen, dass der gleiche Auftrieb erzeugt wird, dann erst kann man sagen dass der Auftrieb unabhängig von der Luftdichte ist. Das zu zeigen dürfte meiner Meinung nach aber nicht so leicht sein.

                        Gruß André

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                        • Acer99
                          Acer99

                          #27
                          AW: Heckrotorlage zur Hauptrotorebene

                          Zitat von Spacemarine Beitrag anzeigen
                          @Acer99

                          Das stimmt nicht. Nur weil die Kraft gleich bleibt, kannst du daraus keine Aussage über die Leistung ableiten. Der Auftrieb den du erzeugst, hängt von verschiedenen Faktoren ab, wie z.B. Drehzahl, Rotordurchmesser, Blattform, Blattanstellung, Luftdichte, usw...

                          Gruß André

                          Doch, zumindest in unserem Universum. Der benötigte Auftrieb bleibt gleich, damit bleibt auch die Leistung, die ich für die Erzuegung des Auftriebes benötige, gleich. Anderfalls gilt der erste Hauptsatz der Td nicht, was bislang niemand annimmt.

                          Das "Problem" ist nur, dass ich den Auftrieb - von mir aus wegen mangelnder Luftdichte - nicht mehr erzeugt bekomme, weil ich mit der vorhandenen Leistung eben irgendwas produziere nur keinen Auftrieb. Man darf nicht Ursache und Wirkung verwechseln.

                          Kurz: Das Problem ist nicht fehlende Leistung, sondern die Umsetzung der Leistung in Auftrieb.

                          OL

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                          • mike65
                            mike65

                            #28
                            AW: Heckrotorlage zur Hauptrotorebene

                            Zitat von Acer99 Beitrag anzeigen

                            Mit der Luftdichte hat das also nur mittelbar zu tun. Wäre die Bahn lang genug, würde mir FMC auch nicht mehr T/O Power erlauben, weil es
                            nicht erforderlich ist, denn schließlich hats dann mehr Zeit.
                            Das stimmt soweit.
                            Trotzdem müssen die Triebwerke bei geringerer Luftdichte mehr Leistung erbringen, und somit auch mehr Kraft erzeugen, um die gleiche Geschwindigkeit ( TAS, true air speed) des Fluggeräts aufrecht zu erhalten.

                            LG Mike

                            Kommentar

                            • Acer99
                              Acer99

                              #29
                              AW: Heckrotorlage zur Hauptrotorebene

                              Zitat von mike65 Beitrag anzeigen
                              Das stimmt soweit.
                              Trotzdem müssen die Triebwerke bei geringerer Luftdichte mehr Leistung erbringen, und somit auch mehr Kraft erzeugen, um die gleiche Geschwindigkeit ( TAS, true air speed) des Fluggeräts aufrecht zu erhalten.

                              LG Mike
                              Nein. Wieso sollte dem so sein? Was hat die TAS mit Luftdichte zu tun? TAS ist TAS, dafür steht ja gerade das T

                              OL

                              Kommentar

                              • Uli_ESA
                                Senior Member
                                • 20.12.2005
                                • 4827
                                • Ulrich
                                • 99817 Eisenach

                                #30
                                AW: Heckrotorlage zur Hauptrotorebene

                                Zitat von mike65 Beitrag anzeigen
                                Fakt ist aber, das die Triebwerke im Heli bei geringer Luftdichte, z.B. auch hohen Lufttemperaturen, mehr Leistung abgeben müssen um den gleichen Auftrieb zu erzeugen. Ob das mit höherem Anstellwinkel oder höherer Drehzahl erreicht wird ist mal sekundär.
                                Hallo,
                                nein das Triebwerk muss nicht mehr leisten, denn bei geringer Luftdichte wird der Luftwiederstand ja auch geringer ergo wird bei gleichen Anstellwinkel weniger Kraft gebraucht, aber damit der Heli nicht sinktmuss der Anstellwinkel der Blätter erhöht werden was dann aber nicht mehr Leistung kostet. Die erforderliche Leistung bleibt gleich, denn der erhöhte leistungsbedarf bei einem höheren Anstellwinkel der Blätter wird durch den geringeren Luftwiederstand kompensiert.
                                Gruß
                                Uli
                                Ich kann zwar nicht gut fliegen, liebe aber gute Technik.

                                Kommentar

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