Hab neulich meinen SE eingeflogen. war echt zufrieden & das Setup mit 5s Konions und Oribt 15-14 geht noch besser als erwartet - und das Ding wird schnell (Gewicht!!!).

War mit der Einstellung soweit zufrieden, Spurlauf passte perfekt. Heck drehte im Normalmodus ganz leicht weg, hab ich aber einstweilen akzeptiert, da ich reiner HH-Flieger bin (war aber schon vorgesehen, das später durch anpassen des Gestänges zu korigieren)
Kopfdrehzahl war 1750, bei -12° bis +12°, Kreisel (401er mit S9254) im HH-Mode auf ca. 60% Emfindlichkeit. Bei mehr Empfindlichkeit schwingt sich das Heck am Boden auf (leicht). Was auffällt ist, daß der 401 bei schnellem Steigen/Sinken (Alarmstart / starke Pitch-Lastwechsel) das Heck "gerade noch hält" - es dreht also schon minimal weg (ca. 5cm, aber sichtbar) bevor der HH-Kreisel es korrigiert. Flieg ich vielleicht doch zu wenig empfindlichkeit*
Im normalen Flug war ich aber mit Kreisel- und Heckwirkung ganz zufrieden (ist halt kein 611er...)
Was mir noch aufgefallen ist: Im schnellen Vorwärtsflug mit viel Pitch will er immer "nach oben weg", d.h. wenn ich ihn richtig schnell mache, geht er quasi "von alleine in einen Looping", wenn man nicht kräftig nachdrückt - Schwerpunkt ist neutral, weiter vor geht nicht, Akku steht schon an der Haube an. Ist es normal, daß man für Vorwärtsflug so viel Nick steuern/trimmen muß *
...so, bis hierher also die Vorgeschichte -> ich war richtig happy mit dem Acrobat SE

Von Akku zu Akku wurde ich wärmer mit dem "Kleinen" und traute ihm & auch mir mehr zu. Schließlich Flog ich Rollen, Loops & auch ßberschläge in alle Richtungen. Bei Flips mit starken zyklichsen Inputs (schräg-vorwärtsflip: voll nick, voll roll schnellem Pitchwechsel) hatte ich einen leisen Eindruck, daß die Systemleistung am Limit ist aber noch ausreicht (kein merkbares Einbrechen der Drehzahl, zumindest subjektiv nicht...)
Trotzdem ist es mir bei so einer Figur passiert, das "unvermeidliche" (wahrscheinlich kombiniert mit einer ordentlichen Störund zwischen den Ohren...
) -> Heli einige Meter weit weg von mir, aber gut sichtbar in ca. 6-7 Meter Höhe, Schwebeflug. Ich will noch ein paar Flips machen, bevor ich den Flug(tag) beende, es beginnt schon zu dämmern. Nur leichter Wind. -> Ein Vorwärtsüberschlag mit vollen zyklischen Roll und Nickausschlag und viel Pitch - kurz vor der Hälfte dreht auf einmal das Heck weg (ca. 90°) - Ich werde nervös, Heli kommt mir auf einmal doch relativ weit weg vor, verliert schnell an Höhe (immer noch schräg in Rückenlage) - nähert sich viel zu schnell dem Boden. Als ich in einer Panikreaktion voll negativ Pitch gebe, liegt der Heli wahrscheinlich gar nicht mehr wirklich am Rücken...
Noch bevor ich AR aktivieren kann -> das grausame, allseits bekannt Geräusch, und mein funkelnagelneuer Acrobat SE schlägt mit voller Drehzahl in den Boden unseres Fußballplatzes ein...

Schock!!! Langsam nähere ich mich der ca. 15 Meter weit entfernten Unfallstelle. Ich habe wenig Hoffnung, daß allzuviel heile geblieben ist (Rotorblatteile hats ordentlich durch die Luft geschleudert...).ABER: die Schadensbilanz hätte schlimmer sein können
nAuf den ersten Blick (Zerlegung steht noch aus, für heute Nachmittag geplant)- Haube hinüber (Akku hat sie "durchstoßen"
)- 2x Servogetriebe Polo Digi (sowas hab ich immer auf Lager...)
- Beide Haubenbolzen an der Verschraubung gerissen
- natürlich Rotorblätter
- Paddelstange
- Heckrohr (gebrochen) - Leitwerke & Heckrotor aber ganz heilgeblieben...
- Hecksteuerstange, Heckabstützung
...auf ersten Blick sind der Rotorkopf, Taumelscheibe, Rotorwelle verschont geblieben - muß aber alles noch genau gechceckt werden. Trotzdem, stabil ist das Ding, das ganze Chassis hat nicht einen Kratzer abbekommen.
Aber eigentlich geht es mir hier um die Ursachenforschung:
Warum drehte das Heg weg*?
- zu wenig Eempfindlichkeit im HH-Mode?
- Doch zu viel Leistung gefordert & Drehzahleinbruch*
- 401er überfordert*
Bin für alle sachdienlichen Hinweise dankbar


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