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  • peter tuerk
    Senior Member
    • 01.09.2001
    • 2606
    • peter
    • Poysbrunn

    #16

    Bin von klein auf, von Motoren fasziniert und kann das so nicht stehen lassen, weil einfach nicht richtig.

    Wie gesagt, bei Volllast nicht sehr großer Unterschied, jedoch bei wechselnder Leistung, sehr wohl.
    Im Hubi findet genau das statt.
    Aber dies ist nur eine Seite der Medailie.
    Viel wichtiger ist der richtige Blechschnitt, dass die Hammerköpfe schön ausgrbildet sind, keinen zu großen Abstand zueinander haben, sowie der Luftspalt zwischen Stator und Glocke so minimal wie möglich ist.
    Je höher der Motor dreht umso gravierender die Unterschiede.

    Selbst KI ist meiner Meinung.

    Der Hauptvorteil eines Elektromotors mit dünnen Statorblechen liegt in der deutlichen Reduzierung von Wirbelstromverlusten, was den Wirkungsgrad und die Effizienz des Motors massiv erhöht.
    Ein Stator wird aus vielen dünnen, isolierten Blechen (dem sogenannten Blechpaket) zusammengesetzt, statt aus einem soliden Block. Das hat folgende physikalische Gründe:


    1. Minimierung von Wirbelströmen

    Wenn sich das Magnetfeld im Stator ändert, werden im Eisenkern Spannungen induziert. Diese führen zu kreisförmigen Strömen – den sogenannten Wirbelströmen.
    • Die Regel: Die Wirbelstromverluste steigen quadratisch mit der Dicke des Blechs (P ~ d²).
    • Der Effekt: Je dünner die einzelnen Bleche sind, desto kleiner ist der Raum, in dem sich diese Wirbelströme ausbreiten können. Die Verluste sinken drastisch.

    2. Geringere Wärmeentwicklung

    Da Wirbelströme das Material durch den elektrischen Widerstand erwärmen (Stromwärmeverluste), bedeuten dünnere Bleche automatisch weniger Abwärme. Dadurch muss der Motor weniger stark gekühlt werden, und die Lebensdauer der Isolationsmaterialien steigt.


    3. Bessere Performance bei hohen Frequenzen

    Da die Wirbelstromverluste auch mit der Frequenz des Wechselstroms quadratisch ansteigen, sind dünne Statorbleche (oft zwischen 0,2 mm und 0,35 mm dick) absolut notwendig für, Hochdrehzahlmotoren.

    Mittlerweile gibt es von Egodrift Serienmotoren mit 0,1mm Blechen.


    Kommentar

    • goone75
      Senior Member
      • 20.06.2012
      • 3964
      • Michael

      #17
      Das ist die Theorie. Und wie viel Unterschied bemerkt man tatsächlich in der Praxis? Die Motoren bietet heutzutage nicht mehr viel Raum für signifikante Entwicklungssprünge.

      Als Fazit haben wir doch schon längst festgehalten, dass die Lightning Reihe (etwas) effizienter sein wird. Am Ende muss jeder mit sich selbst ausmachen, ob er dafür mehr Geld zahlen möchte. Bei 20 EUR Preisunterschied würde ich persönlich nicht lang überlegen. Sofern man jedoch irgendwo noch einen Performance Motor zu einem interessanten Abverkaufspreis bekommen kann, ist die Entscheidung möglicherweise eine andere.
      IlGoblin Piuma / TDSF / Tron 5.5 / Voodoo 400 / Raw 420 / Protos 380 / Omp M2 + M1

      Kommentar

      • peter tuerk
        Senior Member
        • 01.09.2001
        • 2606
        • peter
        • Poysbrunn

        #18
        Mit 0,2er Blechen und hohen Rastmomenten, werden die 0,1er und 0,15er Sahnehäubchen systematisch vertrieben, produziert wird was sich verkaufen lässt.
        Weil der 45xx Tareq so eine Gewalt ist, hat der Mitbewerb um günstiges Geld einen 0,2er 5024 Pfeifteufel auf den Markt gebracht, noch um ca 25% billiger dazu.
        Der Tareq werkelt noch immer brav, den Pfeifteufel hab ich bei Verkauf von 300A Regler gratis beigelegt.
        Zuletzt geändert von peter tuerk; 21.09.2026, 11:29.

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